01. Januar 2018 / 22:57 Uhr

Im Nachsitzen: SV Hafen beweist Nerven

Im Nachsitzen: SV Hafen beweist Nerven

Johannes Weber
Der SV Hafen jubelt nach dem Sechsmeter-Schießen über den Endrunden-Einzug.
Der SV Hafen jubelt nach dem Sechsmeter-Schießen über den Endrunden-Einzug. © Johannes Weber
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Traditionsklub qualifiziert sich im Sechsmeterschießen für die Hallencup-Endrunde.

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​Rostock. Charlie Frenzel musste am Sonnabend starke Nerven haben. Der Fußballer des SV Hafen Rostock verwandelte im Sechsmeterschießen zwei Versuche und sicherte seinem Team beim 4:3-Sieg im Entscheidungsspiel gegen den FSV Nordost Rostock das letzte Ticket für die Endrunde der 7. Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft im Hallenfußball. „Das war am Ende ein wenig nervenaufreibend für uns. Ich habe mich allerdings fokussieren können und den Ball jeweils in der Ecke untergebracht“, sagte Frenzel erleichtert.

Als Dritter der Staffel B musste er mit dem SV Hafen gegen den anderen Gruppendritten FSV Nordost ran, um die letzte Chance auf das Weiterkommen zu nutzen. Nach torloser regulärer Spielzeit von elf Minuten ging es ins Sechsmeterschießen – mit jeweils drei Schützen pro Team. Nachdem alle sechs Spieler getroffen hatten, mussten die ersten Spieler beider Seiten erneut antreten. Zunächst parierte Hafen-Keeper Wenzel Geyer den Schuss von Nordost-Kicker Philipp Düwel. Danach brachte Frenzel seinen Versuch im Tor unter. Die „Quali“ war geschafft, der Jubel riesig! „Ich hatte großes Vertrauen, dass unser Torhüter mindestens einen Schuss hält“, sagte der 22-jährige Offensivspieler. Er freut sich auf das große Finale der 7. Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft, die am kommenden Sonnabend in der Ospa-Arena ausgetragen wird.

In der Vorrunde in der Fiete-Reder-Halle in Rostock-Marienehe kämpften 14 Teams um fünf Startplätze für die Endrunde. Vor dem SV Hafen hatten sich bereits die zwei besten Mannschaften jeder Gruppe qualifiziert. Für die größte Überraschung sorgte das junge Team vom ESV Lok Rostock (Kreisoberliga) – Altersdurchschnitt: 20,5 Jahre. Die jungen Wilden holten sich ungeschlagen den Staffelsieg in Gruppe A.

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Lars Arnhold, der als Torhüter beim ESV aushalf, meinte: „Dass wir uns so gut präsentieren werden, war im Vorfeld nicht zu erwarten. Die Jungs haben die Vorgaben extrem gut umgesetzt.“ Mit seinen 27 Jahren war Arnhold der älteste Akteur im Turnierkader des ESV. „Bei uns haben wegen den Feiertagen einige Spieler gefehlt. Deswegen haben wir ein junges Team zusammengestellt“, sagte er. Viele seiner Mitspieler hatte er einst als A-Junioren selbst trainiert.

Neben Lok schaffte in Gruppe A mit der SG Motor Neptun ein weiterer Kreisoberligist den Finaleinzug. Die Kicker von der Roten Erde ließen im Turnierverlauf nur einen Gegentreffer zu, und das in Unterzahl beim 0:1 gegen den FSV Nordost.

Dagegen verpasste der FC Nebelküste überraschend das Weiterkommen. Dem Klub aus der 1. Kreisklasse waren im Vorfeld gute Chancen eingeräumt worden, die nächste Runde zu erreichen. Doch es reichte nicht.

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Seiner Favoritenrolle gerecht wurde hingegen der SV Warnemünde (Landesliga) in Staffel B. Der Gruppensieger qualifizierte sich ebenso ungeschlagen wie der zweitplatzierte UFC Arminia Rostock (Kreisoberliga) fürs Finale. Mitfavorit PSV Rostock (Landesliga) schied dagegen aus.

Turniercheforganisator Frank Goesch vom Verein Grashoppers Rostock sprach von einer spannenden Qualifikation. „Ich bin mit dem Ablauf zufrieden“, resümierte der 46-Jährige. Ein Wermutstropfen für ihn war, dass die Teams auf kleine Tore spielen mussten. Dafür gab es Kritik von den Teilnehmern. Bei der Endrunde am 6. Januar in der Ospa-Arena soll wieder auf große Tore gespielt werden. Dort komplettieren Titelverteidiger FC Förderkader René Schneider, der Rostocker FC (beide Verbandsliga) und die HSG Warnemünde (Kreisoberliga), die als beste Mannschaften der vergangenen Stadtmeisterschaft gesetzt waren, das Teilnehmerfeld.

Endstände
Gruppe A

1. ESV Lok Rostock - 11:3 Tore - 16 Punkte
2. SG Motor Neptun - 9:1 Tore - 13 Punkte
3. FSV Nordost - 9:5 Tore - 10 Punkte
4. FC Nebelküste - 10:6 Tore - 9 Punkte
5. TSV Rostock - 5:6 Tore - 7 Punkte
6. Post SV II - 2:13 Tore - 4 Punkte
7. Rostocker BSG - 1:13 Tore - 1 Punkt

Gruppe B
1. SV Warnemünde - 19:2 Tore - 14 Punkte
2. UFC Arminia - 9:3 Tore -14 Punkte
3. SV Hafen - 13:8 Tore - 10 Punkte
4. PSV Rostock - 12:10 Tore - 9 Punkte
5. SG Fiko - 6:9 Tore - 9 Punkte
6. FC Rostock United - 3:15 Tore - 3 Punkte
7. SC Viktoria - 1:16 Tore - 1 Punkt

Entscheidungsspiel: FSV Nordost - SV Hafen Rostock 3:4 nach Sechsmeterschießen

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