Skandal: Sion-Boss Christian Constantin hat sich tätlich an TV-Experte Rolf Fringer vergangen. Skandal: Sion-Boss Christian Constantin hat sich tätlich an TV-Experte Rolf Fringer vergangen. © imago
Skandal: Sion-Boss Christian Constantin hat sich tätlich an TV-Experte Rolf Fringer vergangen.

Im Video: Sion-Präsident schlägt TV-Experten ins Gesicht

Unglaublicher Eklat nach dem Super-League-Spiel in der Schweiz zwischen dem FC Sion und dem FC Lugano: Sions Präsident Christian Constantin lässt sich zu mehreren tätlichen Übergriffen auf TV-Experte Rolf Fringer hinreißen - und rechtfertigt sich hernach auch noch

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"Ich habe mein Mikrofon gehalten, habe mich gar nicht gewehrt. Ich habe gedacht, das darf doch gar nicht wahr sein!", sagte Rolf Fringer, der als TV-Experte für den "Teleclub" arbeitet. War es aber: Denn nach dem Spiel zwischen Lugano und Sion (1:2) rastete Sions Präsident Christian Constantin einfach aus, griff den Experten tätlich an. "Plötzlich rief jemand warnend, dass Christian Constantin auf mich zurennen würde. Ich drehte mich um und hatte schon den ersten Schlag mitten im Gesicht", so Fringer. Der ehemalige Trainer des VfB Stuttgart erklärte: "Zuerst ist sein Sohn gekommen und dann er. Er hat mir drei, vier Ohrfeigen gegeben."

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Doch damit sollte es das noch nicht gewesen sein. "Es folgten einige weitere Schläge. Ich drehte mich ab und wollte flüchten, bin dabei aber über die Kamera gestolpert. Ich bin auf dem Boden ausgerutscht, umgefallen. Dann gab es noch einen Tritt in den Hintern, in den Rücken. Also, eigentlich unglaublich!", so Fringer über den Eklat. Hintergrund der tätlichen Übergriffe seien kritische Fragen des Experten gewesen. Fringer gegenüber dem Blick: "In der Sendung aus Lugano habe ich nichts Großes über ihn gesagt. In den Sendungen von letzter Woche habe ich seine Art und seinen Führungsstil sicher das eine oder andere Mal kritisiert. Aber immer im sachlichen Rahmen." Und weiter: "Das zeigt, dass diese Menschen einfach nur austeilen können und nicht einstecken." Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen, erklärte Fringer.

"Darf ein Präsident das?"

Zumal der sich der Präsident auch noch für seine peinliche Aktion rechtfertigte: "Fringer hat mich diese Woche verbal attackiert und kritisiert. Ich habe das mit ihm geregelt. Wie? Ich habe ihn gepackt und ihm in den Arsch getreten! Es fühlt sich gut an! Das ist nicht die feine Art, aber wenn man angegriffen wird, wehrt man sich halt." Rechtliche Konsequenzen sind nicht ausgeschlossen. Fringer: "Wir werden das jetzt in aller Ruhe analysieren. Auch der Teleclub wird sich die notwendigen Schritte überlegen. Ich persönlich gehe davon aus, dass ich Strafanzeige wegen Körperverletzung einreichen werde. Aber ich muss jetzt erst einmal diesen Schock verdauen und dann entscheiden, was ich unternehme."

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