dc5a-6vrxp22lauopgjb3ng_original Zuhören für das optimale Mannschaftsfoto: Patrick Nawe, Medien-Koordinator der Kieler Störche, gibt den Profis Regieanweisungen. © Pae
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Impressionen vom Medientag bei Holstein Kiel

Neue Trikots, viele Fotos und drei Stunden Geduld

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Die verbotene Förde-Seekarte von 1900 ist Kieler Trikot-Geschichte. Es lebe der Storch auf dem Bauch der Fußball-Profis der KSV Holstein! Im Rahmen seines Medientages am Mittwoch präsentierte der Zweitligist erstmals seine neuen Puma-Spielshirts öffentlich.Chic oder nicht? Die rund 30-köpfige Schar der Video-, Foto-, Print- und Rundfunkjournalisten urteilte in dieser Modefrage – vielleicht auch mangels ausreichender Sachkenntnis – salomonisch: Über Geschmack lässt sich nicht streiten! Immerhin ist mit dem nun durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) endgültig genehmigten Trikot das Namenstier des Kieler Fußball-Flaggschiffs verewigt. Die DFL, die in der vergangenen Woche das erste, heimatliches Flair symbolisierende Shirt-Design mit Blick auf ihre Ausrüstungsvorschriften als unzulässig erklärt hatte, nutzte derweil den Kraftraum des Nachwuchsleistungszentrums in Projensdorf, um eigene Porträtbilder zu schießen.

Den Spielern steckte noch die Vormittags-Einheit auf dem Rasen in den Beinen, als sie ab 13 Uhr anlässlich des gut dreistündigen Medien-Marathons zu Hallensportlern umfunktioniert wurden. Der Regen machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. Immer wieder blickte Holstein-Geschäftsstellen-Mitarbeiter und U16-Trainer Jan Uphues auf die Wetter-App seines Smartphones: Hellblau gleich sonnige Abschnitte, dunkelblau gleich Nässe von oben. Die Farben wechselten im Sekundentakt. Statt des obligatorischen Freiluft-Mannschaftsfotos standen die Bankreihen für Profis, Trainer und Funktionsteam jetzt in der kleinen Fußball-Halle. Nach Plan stellten oder setzten sich die Akteure auf ihre vorgegebenen Plätze. Patrick Nawe, Medienkoordinator der Störche, gab die Regieanweisungen: „Zehenspitze an die Bande, Knie gleich ausrichten.“ Und plötzlich fragte jemand: „Wo ist Borger?“ Gemeint war der KSV-Torwarttrainer, der just in diesem Moment ebenfalls in den Fokus der grellen Scheinwerfer rückte. „Bitte lächeln!“ – „Einmal hierher schauen!“ – „Augen auf, wenn möglich!“ – nach zehn Minuten waren die Objekte der Fotografen-Begierde endlich erlöst. Es folgten Einspieler für die Videowand im Stadion, das Signieren von Autogrammen und zahlreiche Interviews in Wort und bewegten Bildern.

dc5a-6vrxp1ukm2q17rk06ng_original Lachen gegen den medialen Stress: Der Flachs unter den Störchen blühte auch in der Warteschleife bis zum nächsten Termin. © Paar

Holsteins Top-Scorer Dominick Drexler ließ das beruflich Unvermeidliche mit Gleichmut über sich ergehen, sprach aber auch einem Großteil der Kollegen aus der Seele: „Das Programm heute gehört natürlich auch dazu. Aber hoffentlich kommt jetzt bald der erste Spieltag. Ich kann’s kaum noch abwarten, dass die Saison endlich losgeht.“ Die startet für die Störche bekanntlich am 30. Juli mit dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen.Mittelfeldspieler Luca Dürholtz und Linksverteidiger Arne Sicker freuten sich derweil, nach längerer Zeit wieder im Kreis der Mannschaft zu sein. Das Duo war in der Sommerpause am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt, hat aber bereits wieder mit leichter Laufarbeit begonnen. Der Dienst für die Medien war ein weiterer Schritt zur Genesung.

Region/Kiel Holstein Kiel (Herren) Fussball 2. Bundesliga

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