Ausdruck großen Selbstvertrauens: Holstein-Keeper Kenneth Kronholm (re.) will den Ball mit den Händen aufnehmen, doch sein Innenverteidiger Dominik Schmidt (Mitte) bevorzugt gegen den Mainzer Petar Sliskovic die Lösung per Fuß. Ausdruck großen Selbstvertrauens: Holstein-Keeper Kenneth Kronholm (re.) will den Ball mit den Händen aufnehmen, doch sein Innenverteidiger Dominik Schmidt (Mitte) bevorzugt gegen den Mainzer Petar Sliskovic die Lösung per Fuß. © imago
Ausdruck großen Selbstvertrauens: Holstein-Keeper Kenneth Kronholm (re.) will den Ball mit den Händen aufnehmen, doch sein Innenverteidiger Dominik Schmidt (Mitte) bevorzugt gegen den Mainzer Petar Sliskovic die Lösung per Fuß.

In der 3. Liga ist alles möglich

Neun Punkte zwischen Rang 3 und 17

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Zehn Spiele sind’s noch bis zum Saisonfinale in der Dritten Liga, und so viel darf vorhergesagt werden: Das wird eine runde Sache. Denn seinem Ruf als Wundertüte des deutschen Profifußballs bleibt das Premium-Produkt des DFB treu. Auch nachdem drei Viertel der Saison gespielt sind, ist immer noch (fast) alles möglich.

Immerhin eine Platzierungsprognose darf nach dem 28\. Spieltag seriös aufgestellt werden: Die auf den Abstiegsrängen stehenden Klubs FSV Frankfurt, SC Paderborn 07 und FSV Mainz 05 II werden in den Wettkampf um Titel und Aufstieg nicht mehr eingreifen. Doch mehr Visionen sollte man nicht wagen. Denn selbst den Tabellen-17\. Preußen Münster trennen lediglich neun Punkte vom Relegationsrang – alles ist möglich. Genau das will der MSV Duisburg ausschließen, zumindest für sich selbst. Der Spitzenreiter hat nach vier sieg- und torlosen Spielen – darunter dem 0:2 bei Holstein Kiel – mit dem 3:2 über Rot-Weiß Erfurt wieder gewonnen und damit seinen Anspruch untermauert, dass der Zweitliga-Absteiger auch der erste Aufsteiger sein möge. Vier Punkte hinter dem Primus aus dem Revier hat sich der 1\. FC Magdeburg auf dem zweiten Rang etabliert. Der zermürbende, vierwöchige Poker um eine Vertragsverlängerung von Trainer Jens Härtel ist rechtzeitig zum Gipfel am Sonnabend bei Holstein Kiel beendet worden: Härtel unterschrieb bis Juni 2018\. Ein guter Zeitpunkt für den 47-Jährigen („Es macht mir Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten“), sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Denn nach zwei Siegen in Folge könnten die Störche mit dem nächsten Dreier erstmals in dieser Spielzeit auf den Relegationsplatz vorrücken, sofern Jahn Regensburg im zweiten Spitzenspiel gegen den VfL Osnabrück nicht gewinnt. Die Niederbayern verschärften durch ihren 2:0-Erfolg die Abstiegsnöte des Zweitliga-Absteigers SC Paderborn massiv. Bei den ungebremst von der Bundesliga bis in die dritte Klasse abgestürzten Ostwestfalen zeigen sich erste Auflösungserscheinungen.Bei den von ihrem Parforceritt durch den DFB-Pokal euphorisierten Sportfreunden Lotte ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen Borussia Dortmund der ernüchternde Alltag eingekehrt. Mit einem 0:0 gegen den Halleschen FC verpasste der Liga-Neuling die Rückkehr auf den dritten Platz.Holsteins punktgleicher Tabellennachbar VfL Osnabrück hat sich nach dem glücklichen 2:1-Heimsieg gegen Kiel und der 0:1-Niederlage in Erfurt wieder stabilisiert. Das 3:0 an der Bremer Brücke über den Chemnitzer FC ermöglichte die Rückkehr unter die fünf besten Teams. Auch in Osnabrück geht es beständig auf und ab – und auf. Die Dritte Liga bleibt ein Mysterium.
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