04. September 2018 / 08:58 Uhr

In Polen war für die Lausitzer Füchse nichts zu holen

In Polen war für die Lausitzer Füchse nichts zu holen

Redaktion Sportbuzzer
Eishockey Symbolbild
Die Lausitzer Füchse bringen aus Polen zwei Niederlagen mit. © Imago
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Die Eishockeycracks unterliegen in beiden Testspielen gegen Tauron HK GKS Kattowitz und warten auf die Ankunft von Steve Saviano.

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Weisswasser. Wie fühlen sich eigentlich Siege an? Nach dem vierten Testspielwochenende in Vorbereitung auf die neue Spielzeit in der DEL2 braucht man den Füchse-Cracks diese Frage nicht stellen. Denn: Auch in Polen gab’s nichts zu holen. Die Weißwasseraner verloren den Doppelvergleich mit Tauron HK GKS Kattowitz mit 2:5 und 1:2 nach Verlängerung.

Wahrscheinlich neigt man dazu, einzelne Clubmannschaften aus der polnischen „Ekstraliga“ zu unterschätzen. Vielleicht deshalb ist man über die Niederlagen der Ostsachsen erstaunt. EHC-Geschäftsführer Dirk Rohrbach, der die beiden Partien verfolgte, relativiert aber: „Katowice hat ein sehr erfahrenes Team, das zudem clever agierte. Ich würde das Team unter den Top vier der DEL2 einordnen.“

Der letztjährige Vizemeister Polens trat mit fünf Ausländern an. Die Füchse dagegen konnten nur zwei Kontingentspieler einsetzen. Denn Jeff Hayes wurde nach einer Oberkörperverletzung noch geschont. Und Neuzugang Steve Saviano trifft erst am Freitag in der Lausitz ein. Zudem konnten mit Marius Schmidt (Hand) und Clarke Breitkreuz (Fuß) zwei Stürmer die Reise zu den Schlesiern gar nicht erst antreten, während Feodor Boiarchinov das zweite Match verpasste, nachdem er beim ersten Aufeinandertreffen einen Schuss gegen das Handgelenk bekam.

Verbesserungen im zweiten Spiel

Dort waren die Füchse zwei Drittel lang – nämlich im ersten und dritten Abschnitt – zumindest gleichwertig, zeitweise sogar das bessere Team. Allerdings ging hinten ab und an die Ordnung verloren und vorne war das Schießpulver nass. Das nutzten die Polen um den 162-fachen Nationalspieler Patryk Wronka aus. Boiarchinov und Charlie Jahnke konnten so nur für Ergebniskosmetik sorgen.

Beim zweiten Duell hieß es nach gutklassigen 65 Minuten 2:1 nach Verlängerung für die Südpolen. „Unsere Mannschaft präsentierte sich da deutlich besser, war aggressiver und diesmal eigentlich auf Siegkurs. Aber aktuell brauchen wir viel zu viele Chancen für ein eigenes Tor“, resümierte Rohrbach. Der musste mit ansehen, wie Steven Bär vier Sekunden vor dem Ende der Overtime bei Überzahl der Gastgeber beim Versuch, einen Querpass zu verhindern, die Scheibe ins eigene Tor lenkte. Frei nach dem Motto: Erst hatte man vorne kein Glück und dann kam hinten noch das Pech dazu. Doch das wollte „Rohre“ nicht gelten lassen: „Wir brauchen einfach mehr Geradlinigkeit zum Tor, müssen dann auch entschlossener agieren.“

Noch sind zwei Wochen Zeit bis zum scharfen Start. Die Hoffnungen auf dann mehr Abschlusseffizienz beruht auf der Rückkehr der Hayes, Breitkreuz oder Boiarchinov bzw. der Ankunft von Steve Saviano. Vorerst nicht mehr für die Blau-Gelben spielen wird Keeper Jason Kasdorf, der in Kattowitz das zweite Match bestritt. Das Try-out des Kanadiers ist beendet und der Goalie ist in seine Heimat gereist.

Sebastian Matthieu

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