25. Februar 2018 / 10:54 Uhr

Internationale Pressestimmen: Aufmunterung für Deutschland nach Eishockey-Drama

Internationale Pressestimmen: Aufmunterung für Deutschland nach Eishockey-Drama

Redaktion Sportbuzzer
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Klickt euch durch: Das schreibt die internationale Presse zum historischen Eishockey-Finale bei Olympia. Deutschland verliert knapp gegen Russland.
Klickt euch durch: Das schreibt die internationale Presse zum historischen Eishockey-Finale bei Olympia. Deutschland verliert knapp gegen Russland. © imago/Montage
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Was für ein Finale: Deutschland hat das Olympia-Finale im Eishockey knapp nach Verlängerung gegen Russland verloren. Die deutschen Medien versuchen, die Silber-Sieger aufzumuntern, die Welt staunt über das Spektakel. Und Russland jubelt. Wir haben Reaktionen der internationalen Presse gesammelt.

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Deutschland hat im Finale des Eishockey-Turniers bei Olympia gegen Russland mit 3:4 nach Verlängerung verloren. Doch die Gemütslage in Deutschland ist klar: Die Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm hat nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen. Das spiegelt auch die Meinung in der deutschen Presselandschaft wider. Aber auch die internationale Presse ist begeistert von der deutschen und russischen Leistung in einem verrückten Finale. Die Russen feiern ihr Team kräftig.

Die besten internationalen Pressestimmen findet ihr in unserer Bildergalerie (wird fortlaufend aktualisiert).

Internationale Pressestimmen: Deutschland verliert im Eishockey-Finale bei Olympia

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Putin gratuliert dem Trainer per Telefon

Der russische Eishockeytrainer Oleg Snarok hat noch auf der Trainerbank einen telefonischen Glückwunsch von Präsident Wladimir Putin zum Gewinn der olympischen Goldmedaille bekommen. Auch Ministerpräsident Dmitri Medwedew und NOK-Präsident Alexander Schukow hätten angerufen, sagte Snarok am Sonntag der Agentur Tass zufolge. „Das war sehr nett, sie haben gratuliert“, sagte er und fügte den militärischen Gruß hinzu: „Ich diene Russland!“

Der Weg zum Titel sei nicht leicht gewesen, schrieb Putin in einem offiziellen Glückwunsch an die Sbornaja. „Aber Sie haben sich zusammengerissen, starken Gegnern Ihren Mannschaftsgeist, Charakter und Willen entgegengestellt“, hieß es in dem Schreiben nach Mitteilung des Kremls.

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Es reicht nicht für das Wunder

Die wundersame Siegesserie der DEB-Cracks, die unter anderem mit den völlig unerwarteten Erfolgen gegen Weltmeister Schweden und Sotschi-Olympiasieger Kanada die Sportprominenz weltweit und die Fans in Deutschland verzückt hatten, fand im Finale erst spät ein Ende. Gegen die russischen Stars um Pawel Dazjuk und Ilja Kowaltschuk kämpfte das deutsche Team, warf sich in Schüsse, checkte die Gegner. Am Ende reichten die Kräfte nach dem emotionalen Olympia-Highlight gegen den nicht mehr alleinigen Rekord-Olympiasieger Kanada nicht mehr.

Wjatscheslaw Wojnow (20. Minute), Nikita Gussew (54., 60.) mit einem späten Doppelschlag und Kaprisow schossen die Russen zum nun neunten Olympiasieg. Für das OAR-Team war es das erste Olympiagold seit 26 Jahren. Damals hatte die Sbornaja nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion als Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) triumphiert. Felix Schütz erzielte im zweiten Abschnitt das zwischenzeitliche 1:1 (30.), bis zum Ende blieb das Endspiel tatsächlich ausgeglichen. Dominik Kahun (54.) traf in einem wahren Thriller nur zehn Sekunden nach der neuerlichen Führung des Favoriten erneut zum verdienten Ausgleich, ehe Müller das 3:2 erzielte.

Das haben die Sport-Stars der olympischen Winterspiele 2018 verdient:

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