06. Februar 2019 / 09:38 Uhr

Internationale Pressestimmen zur BVB-Pleite gegen Werder: "Drama" bis "Spektakel"

Internationale Pressestimmen zur BVB-Pleite gegen Werder: "Drama" bis "Spektakel"

Redaktion Sportbuzzer
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Die internationalen Pressestimmen zum unglaublichen Sieg von Werder Bremen im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund im Überblick. Das schreibt die internationale Presse.
Die internationalen Pressestimmen zum unglaublichen Sieg von Werder Bremen im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund im Überblick. Das schreibt die internationale Presse. © dpa
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Dieses Spiel war einfach nur der absolute Wahnsinn: Der BVB verliert im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Werder Bremen nach Elfmeterschießen - und die internationale Presse ist begeistert. Die wichtigsten Pressestimmen hat der SPORTBUZZER hier zusammengestellt.

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In der Bundesliga an der Spitze, im DFB-Pokal nicht mehr dabei: Borussia Dortmund hat die Chance auf das nationale Double früh verspielt. Mit dem dramatischen 2:4 im Elfmeterschießen gegen Werder Bremen verabschiedete sich der Ligaprimus wie schon im Vorjahr bereits im Achtelfinale aus dem Wettbewerb. Gehandicapt durch eine Erkältungswelle konnte der BVB von Trainer Lucien Favre am Dienstag nicht an die gute Form der vergangenen Wochen anknüpfen. Zum Helden im Elfmeterschießen wurde Bremens Torhüter Jiri Pavlenka, der gleich zwei Dortmunder Elfmeter abwehren konnte.

Die internationale Presse zeigt sich vom Krimi in Dortmund begeistert: Das Wort "Wahnsinn" ist fast genauso oft zu lesen wie "Drama". Sogar in Peru wurde das packende BVB-Aus gegen Werder mitverfolgt. So wurde Werder-Oldie Claudio Pizarro für seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 in der Verlängerung gelobt. Alle Pressestimmen findet ihr in der Galerie!

Durchklicken: Internationale Pressestimmen zur BVB-Niederlage gegen Werder Bremen!

Internationale Pressestimmen zur BVB-Pleite gegen Werder Bremen

Die internationalen Pressestimmen zum unglaublichen Sieg von Werder Bremen im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund im Überblick. Das schreibt die internationale Presse. Zur Galerie
Die internationalen Pressestimmen zum unglaublichen Sieg von Werder Bremen im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund im Überblick. Das schreibt die internationale Presse. ©
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Werder Bremen steht nach Energieleistung zum 29. Mal im Viertelfinale

Vor weit über 80.000 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park hatten in den vorangegangenen 120 Minuten, nach denen es 3:3 (1:1, 1:1) gestanden hatte, Marco Reus (45.+3), Christian Pulisic (105. Minute) und Achraf Hakimi (113.) für den BVB getroffen. Für die tapferen Bremer waren Milot Rashica (5.), Claudio Pizarro (108.) und Martin Harnik (119.) erfolgreich. Bremen steht zum 29. Mal im Viertelfinale.

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„Normalerweise müssen drei Tore zu Hause reichen. Das war sehr, sehr bitter in der Summe - und dann auch noch im Elfmeterschießen zu verlieren. Das war ein gebrauchter Abend“, sagte Dortmunds Ex-Weltmeister Mario Götze. Bremens 40 Jahre alter Altmeister Pizarro sagte: „Der Sieg heute hier ist der Wahnsinn! Wir haben es verdient, in die nächste Phase des Pokals zu kommen. Das war besonders für uns, wir haben gekämpft und auch die Tore gemacht.“

Oelschlägel ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub mit BVB-Debüt

Zum Leidwesen von Favre fielen Roman Bürki, Marvin Hitz, Jadon Sancho und Marcel Schmelzer jeweils wegen grippaler Infekte aus. Darüber hinaus musste der Schweizer Coach beim BVB auch auf Lukasz Piszczek (Fußblessur) verzichten. Vor allem das Fehlen der beiden Stammkeeper Bürki und Hitz bereitete Probleme. U23-Keeper Eric Oelschlägel rückte erstmals in einem Profi-Pflichtspiel ins Tor - ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub.

Und Debütant Oelschlägel musste schon früh hinter sich greifen. Einen Freistoß von Max Kruse beförderte Angreifer Rashica mit der Fußspitze ins Tor. Es war nicht das erste Mal, dass der BVB in dieser Saison Probleme im Pokal hatte. Gegen die Zweitligisten Greuther Fürth (2:1) und Union Berlin (3:2) war zuvor jeweils die Verlängerung nötig, um den Einzug in die nächste Runde zu schaffen. Bremen hatte sich in den ersten beiden Runden mühelos gegen Wormatia Worms (6:1) und Weiche Flensburg (5:1) durchgesetzt.

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Borussia Dortmund ist raus: Der BVB unterlag im DFB-Pokal-Achtelfinale nach einem irren Spiel im Elfmeterschießen gegen Werder Bremen. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt, welche Spieler gut in Form waren - und wer nicht. Zur Galerie
Borussia Dortmund ist raus: Der BVB unterlag im DFB-Pokal-Achtelfinale nach einem irren Spiel im Elfmeterschießen gegen Werder Bremen. Der SPORTBUZZER zeigt, welche Spieler gut in Form waren - und wer nicht. ©

BVB reagiert mit Tempofußball auf Rückstand

Auf den frühen Rückstand reagierte der BVB mit Tempofußball und war bei einem Hackentrick von Mario Götze nach Zuspiel von Christian Pulisic dem Ausgleich in der 14. Minute nahe. Doch die gut gestaffelte Werder-Abwehr geriet zunächst nur selten ins Wanken. Trotz eines deutlichen Vorteils beim Ballbesitz von fast 70 Prozent konnte sich die Borussia lange keine weitere Chance erspielen. Bezeichnenderweise verhalf ein Freistoß zum Ausgleich. Gegen den platzierten Schuss von Reus Sekunden vor dem Halbzeitpfiff war der Bremer Schlussmann Jiri Pavlenka machtlos.

Nach Wiederanpfiff musste der BVB mit dem Ausfall von Reus einen weiteren personellen Rückschlag hinnehmen. Der beste Torschütze der bisherigen Dortmunder Saison musste aufgrund von muskulären Problemen im Oberschenkel ausgewechselt werden. Ohne den Offensivstar wurde die zweite Halbzeit für die Gastgeber zur Geduldsprobe. Es fehlten Ideen, Tempo und Torgefahr - das Spiel der Borussia verlor merklich an Durchschlagskraft. Gegen den nun sehr defensiven Bundesliga-Zehnten Werder taten sich kaum Räume auf, offensiv leistete Bremen wenig.

Oelschlägel rettete Dortmund in der 89. Minute mit einem spektakulär gehaltenen Freistoß von Kruse in die Verlängerung. Dortmunds Thomas Delaney scheiterte in der Nachspielzeit knapp mit einem Kopfball. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs der Verlängerung schien Pulisic den viermaligen Pokalsieger nach einer starken Einzelleistung erlöst zu haben. Doch dem eingewechselten Routinier Pizarro gelang in einer hochdramatischen Schlussphase erst der Ausgleich, ehe wieder Hakimi für den BVB traf und Harnik eine Minute vor dem Ende erneut ausglich.

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