13. Juni 2018 / 20:45 Uhr

Internationale Pressestimmen: So reagieren die Medien auf das Aus von Lopetegui

Internationale Pressestimmen: So reagieren die Medien auf das Aus von Lopetegui

Redaktion Sportbuzzer
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Julen Lopetegui hat sich bei seiner Zukunftsplanung offensichtlich vergaloppiert. Die europäischen Sportzeitungen schwanken zwischen Schock und Spannung. Der <b>SPORT</b>BUZZER hat sich die Reaktionen der Presse angeschaut.
Julen Lopetegui hat sich bei seiner Zukunftsplanung offensichtlich vergaloppiert. © dpa
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Spanien ist nach dem Rauswurf von Trainer Julen Lopetegui nur einen Tag vor dem Start der WM geschockt. Auch die Presse reagiert in Spanien, Frankreich, England und Co. erstaunt und interessiert. Bleiben die Spanier WM-Favorit?

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Spaniens Nationalspieler um Kapitän Sergio Ramos haben die Blitztrennung von Trainer Julen Lopetegui unmittelbar vor Beginn der Fußball-WM nicht verhindern können. Jetzt soll Interimscoach Fernando Hierro das plötzliche Chaos beim Topfavoriten wieder richten. Innerhalb von wenigen Stunden und vor dem ersten so wichtigen Gruppenspiel gegen Europameister Portugal hatte Verbandschef Luis Rubiales alles auf den Kopf gestellt beim Fußball-Weltmeister von 2010.

Der SPORTBUZZER hat die internationalen Pressestimmen zur Entlassung von Julen Lopetegui gesammelt. Die Medien reagieren spürbar geschockt und sind gleichzeitig gespannt auf den neuen Coach Fernando Hierro. Die Reaktionen aus Spanien, Frankreich, England und zahlreichen weiteren Ländern gibt es in der Bildergalerie.

Internationale Pressestimmen zur Entlassung von Spanien-Trainer Lopetegui

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„Wir haben keine Zeit, an etwas anderes zu denken“

„Das Ziel ist, um den Titel zu kämpfen. Wir haben keine Zeit, an etwas anderes zu denken. Alles, was passiert ist in den vergangenen Tagen, taugt nicht als Rechtfertigung für irgendwas“, sagte der bisherige Sportdirektor Hierro am Abend eines turbulenten Tages in Krasnodar.

Erstaunt reagierte auch Bundestrainer Joachim Löw auf die Entwicklung beim Rivalen. „Das kam für mich völlig unerwartet. Dass so eine Entscheidung zwei Tage vor dem ersten Spiel der Mannschaft getroffen wird, ist ein Hammer“, sagte Löw am Mittwoch im WM-Quartier des Weltmeisters in Watutinki. Dies sorge „mit Sicherheit für unnötige Unruhe innerhalb des Verbandes und wohl auch der Mannschaft“.

15 ehemalige Spanien-Stars und was aus ihnen geworden ist:

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„Wir haben uns dazu gezwungen gesehen, ihn seines Amtes zu entheben“, erklärte Rubiales bei der ersten Pressekonferenz der Spanier am Mittwoch im Teamquartier die Blitztrennung von Lopetegui. Real Madrid hatte tags zuvor bekannt gegeben, dass der 51-Jährige zur neuen Saison Chefcoach beim Champions-League-Sieger und damit Nachfolger von Zinédine Zidane wird. Möglich machte dieses eine Ausstiegsklausel im Vertrag von Lopetegui, der erst im Mai für zwei weitere Jahre verlängert hatte.

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