21. März 2014 / 14:07 Uhr

Internationaler Abstecher vor Duell beim Abstiegskandidat: RB Leipzig peilt siebten Sieg in Serie an

Internationaler Abstecher vor Duell beim Abstiegskandidat: RB Leipzig peilt siebten Sieg in Serie an

Anne Grimm
RB Leipzig verfolgte den Europa-League-Auftritt von RB Salzburg am Donnerstag live im Stadion.
RB Leipzig verfolgte den Europa-League-Auftritt von RB Salzburg am Donnerstag live im Stadion. © GEPA
Anzeige

Fußball-Experte Fjörtoft sieht RB Leipzig in fünf Jahren auf Augenhöhe mit Bayern und Dortmund. Am Wochenende steht aber erstmal die dritte Liga auf dem Plan.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Leipzig. Diese Ansage dürfte wie eine Lobeshymne im Ohr der Verantwortlichen von RB Leipzig klingen. Der Aufstieg in die zweite Bundesliga ist noch nicht einmal perfekt, da prophezeit Jan Aage Fjörtoft, Fußball-Experte und ehemaliger norwegischer Nationalspieler: „In fünf Jahren ist RB Leipzig der größte und gefährlichste Konkurrent von Bayern München und Borussia Dortmund.“ Der Weg dahin ist weit, die Luft der großen Fußballwelt konnten die Spieler aber schon schnuppern.

Europa League statt Dritte Liga: Am Donnerstagabend gastierten Leipzigs Trainer Alexander Zorniger und seine Männer beim Achtelfinal-Rückspiel zwischen RB Salzburg und dem FC Basel in der österreichischen Arena. Dabei erlebten sie beherzt aufspielende Salzburger, die Chancen für mehrere Siege hatten, diese aber nicht nutzten. RB verlor 1:2, nachdem sich beide Teams im Hinspiel 0:0 trennten und verpasste damit den Einzug ins Viertelfinale.

Fotos: Das Hinspiel Alle Fotos ansehen ›

RB trifft auf Ex-Nationalspieler Christian Ziege

Nach dem Abschlusstraining am Freitag in Salzburg reisten die Leipziger Fußballer direkt zum nächsten Spiel – diesmal ihrem eigenen in der dritten Liga. Nur 140 Kilometer von Salzburg entfernt und ein paar Fußball-Etagen weiter unten wollen es die Roten Bullen am Samstag bei der SpVgg Unterhaching besser machen als ihr Pendant aus Österreich. Ziel: siebter Sieg in Serie, den Aufstieg in die zweite Liga fest im Visier.

Der Tabellen-Achtzehnte Unterhaching weist mit nur einem Sieg aus zehn Spielen die schlechteste Rückrundenbilanz der dritten Liga auf. Daher reagierte die Vereinsführung kurzfristig, wechselte vor der Partie gegen RB am Donnerstag den Trainer. Die Geschicke leitet nun Ex-Bayern-Profi Christian Ziege, der 1996 mit der deutschen Nationalmannschaft Europameister wurde. Der 42-Jährige war zuletzt Coach der U18-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes und tritt die Nachfolge von Manuel Baum an.

Mehr zum Thema

Im Hinspiel kam RB im eigenen Stadion gegen die Rand-Münchner nicht über ein 2:2 hinaus. Zorniger: „Wir haben damals nur wenig Zugriff bekommen. Unterhaching ist eine sehr junge Mannschaft, die von ihrer Ballsicherheit lebt.“ Abwehr-Bulle Tim Sebastian, der zuletzt ein Extra-Lob von seinem Coach bekam und noch auf eine Vertragsverlängerung hofft, hat eine Lösung parat: „Es kann passieren, dass einer so jungen Mannschaft durch die derzeitige Abstiegsgefahr schnell der eine oder andere Lapsus passiert. Um solche Fehler zu provozieren, müssen wir Druck aufbauen und unser Pressing aufziehen.“

Bayern München in aller Munde

Personell kann Zorniger bis auf die Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. Gute Nachrichten gibt es von Stammtorhüter Fabio Coltorti, der nach seiner Knieverletzung zwar noch nicht wieder spielen kann, aber in dieser Woche ins Torwart-Training einstieg. Kapitän Daniel Frahn trainierte aufgrund von Beschwerden am zuvor verletzten Fuß etwas weniger, wird nach seinem 75. Liga-Tor für RB Leipzig am vergangenen Sonntag gegen Osnabrück auch beim Abstiegskandidaten auf einen weiteren Treffer brennen.
Trotz zuletzt souveränen Auftritten von RB sieht Hachings neuer Trainer Ziege sein Team am Samstag nicht auf aussichtslosem Posten: „Es gibt nur eine Mannschaft, gegen die man keine Chance hat: Das ist der FC Bayern München. Gegen alle anderen geht in 90 Minuten etwas.“

Am Krösus Bayern München kommt zurzeit sportlich keiner vorbei. Doch Ex-Fußballer Fjörtoft, der von 1998 bis 2001 selbst bei Eintracht Frankfurt in der Bundesliga spielte und  RB Leipzig eine aussichtsreiche Zukunft attestiert schrieb in einem Artikel für den österreichischen Kurier: „Ich bin mir sicher, dass die Bayern schon jetzt ganz genau beobachten, was Ralf Rangnick da im Namen der Dose aufbaut. Und sie werden sich sagen: In fünf Jahren sind sie da, dann ist Leipzig der größte und gefährlichste Konkurrent für Dortmund und den FC Bayern.“

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt