17. September 2017 / 20:30 Uhr

Trotz fehlender Souveränität: Iraklis Hellas nach Torfestival gegen Harenberg jetzt Tabellenführer

Trotz fehlender Souveränität: Iraklis Hellas nach Torfestival gegen Harenberg jetzt Tabellenführer

Sascha Priesemann
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SV Iraklis Hellas - Stern Misburg (Bezirkspokal)
Iraklis freut sich über einen Treffer gegen Harenberg. © Sascha Priesemann
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Eigentlich war zur Pause alles klar, doch der SV Iraklis Hellas machte es gegen den Aufsteiger TuS Harenberg im zweiten Durchgang nochmal richtig spannend. 

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Nach dem 5:3-Erfolg über den TuS Harenberg hat der SV Iraklis Hellas zum ersten Mal in dieser Saison die Tabellenführung in der Bezirksliga 2 übernommen. "Das gibt uns hoffentlich einen Kick, sodass wir die Spiele ein wenig souveräner gestalten können", sagt Iraklis-Trainer Ilias Symeonidis. Denn seine Mannschaft hat als Spitzenreiter in sechs Spielen immerhin schon 14 Gegentore bekommen.

Im ersten Durchgang dominierten die Platzherren das Spiel noch nach Belieben. "Wir hätten mit einem 6:0 in die Pause gehen können", sagte Symeonidis. Herausgekommen ist immerhin ein 4:1. Dimitrios-Christo Galanopoulos (9.), Nikolaos Zervas (29., 45.) und Georgios Papaefthymiou (36.) nahmen die Gastgeschenke gerne an, zwischenzeitlich konnte Marek Gilke per Elfmeter auf 1:3 (41.) verkürzen.

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„Die ersten 45 Minuten waren eine Katastrophe", ärgerte sich Harenbergs Trainer Bernd Biank. TuS-Keeper Marco Di Michele parierte sogar noch zwei, drei weitere Chancen der Hausherren, sonst wäre der Rückstand noch böser ausgefallen.

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Das Spiel war manchmal zum Hände-über-den-Kopf-schlagen oder nicht mit anzusehen. Zur Galerie
Das Spiel war manchmal zum Hände-über-den-Kopf-schlagen oder nicht mit anzusehen. ©
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Die Messe schien gelesen. Was dann allerdings nach der Pause passierte war nicht unbedingt zu erwarten. "Wir sind mit null Spannung rausgekommen und haben den Gegner wieder reingebracht", ärgerte sich Symeonidis. Bei den Gästen hatte hingegen die Kabinenpredigt des Trainers und die Einwechslung von Kevin Rufaioglu für eine Kehrtwende gesorgt - auf einmal stand eine andere Harenberger Mannschaft auf dem Rasen.

„Wir haben viel früher gestört, waren jetzt deutlich bissiger und haben in der Offensive richtig Feuer gemacht“, lobte Biank. Rufaioglu (52.) sorgte schnell für das 2:4 - und der TuS blieb am Drücker. „Wir hatten jetzt auch mehr Spielanteile.“ Als Gilke mit einem weiteren Strafstoß den Aufsteiger sogar auf 3:4 heranbrachte (72.), witterten die Gäste endgültig Morgenluft.

Allerdings zeigte der Tabellenführer nur 60 Sekunden später seine Klasse und schlug durch Dimitrios Maniopoulos (73.) eiskalt und umgehend zurück. „Das war eigentlich die einzige Chance, die Iraklis nach der Pause hatte“, ärgerte sich Biank. Seine Mannschaft habe durch Rufaioglu und Patrick Schulz sogar noch zwei dicke Möglichkeiten ausgelassen, um noch einmal für etwas Spannung zu sorgen. Doch es sollte nicht sein. „Wir haben zwar verloren, aber auf der Leistung der zweiten Halbzeit bin ich stolz.“

Mitarbeit: Jens Niggemeyer

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