02. Oktober 2018 / 14:59 Uhr

Irre Aufholjagd: Frauen von Teutonia Groß Lafferde punkten noch nach 0:3-Rückstand

Irre Aufholjagd: Frauen von Teutonia Groß Lafferde punkten noch nach 0:3-Rückstand

Matthias Preß
Teutonia Groß Lafferde (blau) drehte in der zweiten Halbzeit nach 0:3-Rückstand auf und holte noch einen Punkt.
Teutonia Groß Lafferde (blau) drehte in der zweiten Halbzeit nach 0:3-Rückstand auf und holte noch einen Punkt. © Isabell Massel
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Die Landesliga-Fußballerinnen des SV Teutonia Groß Lafferde haben ihr Heimspiel gegen den SV Gifhorn zwar nicht gewonnen, ein Erfolgserlebnis war es dennoch. Denn sie holten nach einem 0:3-Rückstand noch einen Punkt. Auch die Oberliga-Fußballerinnen von Pfeil Broistedt hatten Grund zum Feiern.

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BW Hollage – Pfeil Broistedt 3:5 n.E. (2:2/ 0:1). Keinen Geringeren als den Tabellenführer der Oberliga West warfen die Broistedterinnen aus dem Wettbewerb. Ein bisschen Glück war dabei, wie Trainer Börge Warzecha gestand. Aber es sei auch eine starke Leistung gewesen – vor allem von Torhüterin Eileen Sztybrych. „Hollage hatte mehr Ballbesitz und war spielerisch besser, wir standen tief und haben die Räume eng gemacht, um kontern zu können“, sagte Warzecha. Diese Taktik ging letztlich auf.

Schon früh hatte Tia Zimmermann einen Abwehrfehler zur Pfeil-Führung ausgenutzt (7.). Nach dem Ausgleich durch einen Distanzschuss gelang Monique Goczol mit einem Rechtsschuss die erneute Führung (74.). „Hollage glich durch einen Kopfball nach einem Eckstoß aus und machte nochmal ordentlich Druck. Aber wir haben mit viel Einsatz verteidigt“, sagte Warzecha.

In der 80. Minute kam Dominique Schulz nach einem Jahr Verletzungspause wieder aufs Feld – und vergab im Elfmeterschießen. Aber das machte nichts, denn Eileen Sztybrych parierte drei von vier Schüssen.

Tore: 0:1 Zimmermann (7.), 1:1 Meyer (56.), 1:2 Goczol (74.), 2:2 Strössner (83.). Im Elfmeterschießen trafen für Broistedt Kunze, Gottsleben und Reuter. Für Hollage traf Meyer.

Am Mittwoch ist der nächste Einsatz für die Pfeile. Um 13 Uhr wird das Heimspiel in der Oberliga gegen den MTV Barum angepfiffen. Mit einem Sieg würden die Pfeile die auf Platz acht liegenden Gäste nach Punkten einholen.

Pribyll-Dreierpack reicht Gifhorn nicht zum Sieg

Teutonia Groß Lafferde – SV Gifhorn 3:3 (0:2). „Ich habe nach einem heftigen Foul nur gesagt: ’Das kann man auch pfeifen’. Dann musste ich vom Platz“, sagte Teutonia-Trainer Olaf Pickhardt – und verfolgte das Spiel ab der 20. Minute von der Vereinsgaststätte aus. In der Halbzeit forderte er, die Schwachstellen des gegnerischen Teams auszunutzen – seine Mannschaft kassierte aber erstmal das 0:3.

Aber nachdem Johanna Wesche aus 18 Metern das 1:3 erzielt hatte, lief es bei der Teutonia. „Wir haben hinten kaum noch etwas zugelassen.“ Lisa Voß, die nach ihrem Wadenbeinbruch erst zweimal trainiert hatte, kam eine Viertelstunde vor Schluss ins Spiel und sorgte für noch mehr Druck. Als Alexandra Stascheit im Strafraum gefoult wurde, verwandelte Inga Domrich den Elfmeter – allerdings erst im Nachschuss, weil die Torhüterin den ersten Ball abgewehrt hatte. Da waren gerade noch zwei Minuten zu spielen.

„Man merkte, dass bei den Gifhornerinnen nicht mehr viel lief“, sagte Pickhardt. Prompt belohnte sich sein Team für den Einsatz noch mit dem umjubelten Ausgleich: Julia-Sophie Klimke flankte präzise in den Strafraum, und Lisa Voß sprang hoch und verwandelte in der letzten Spielminute per Kopf.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Pribyll (37., 40., 55.), 1:3 Wesche (57.), 2:3 Domrich (88.), 3:3 Voß (90.).

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