12. Juli 2018 / 12:21 Uhr

Die Fotos des irren Kroatien-Jubels: Wie Mario Mandzukic einen Fotografen unter sich begrub

Die Fotos des irren Kroatien-Jubels: Wie Mario Mandzukic einen Fotografen unter sich begrub

Dennis Ebbecke
Alle lieben Mario Mandzukic – sogar der Fotograf, der von dem Siegtorschützen zu Boden gerissen wurde. Kein Wunder, schließlich kam der Mexikaner während des WM-Halbfinales zwischen Kroatien und England unverhofft in den Genuss des potenziellen Sportfotos des Jahres.
Alle lieben Mario Mandzukic – sogar der Fotograf, der von dem Siegtorschützen zu Boden gerissen wurde. Kein Wunder, schließlich kam der Mexikaner während des WM-Halbfinales zwischen Kroatien und England unverhofft in den Genuss des potenziellen Sportfotos des Jahres. © Dan Mullan/Getty Images
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Nachdem Mario Mandzukic die kroatische Nationalmannschaft in der Verlängerung zum 2:1-Sieg gegen England geschossen hatte, überschlugen sich nicht nur die Ereignisse, sondern auch ein Fotograf am Spielfeldrand. Die Chronologie und die Fotos des irren Torjubels.

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Juri Cortez wird diesen Moment niemals in seinem Leben vergessen. Der Fotograf des mexikanischen Ablegers der Agentur AFP geriet in eine kroatische Jubeltraube, weil er einfach nur dastand und seinen Job machte. Zur Belohnung konnte er ein Foto knipsen, das um die Welt ging und noch in Jahrzehnten eng mit dem Finaleinzug der Kroaten bei der WM 2018 in Russland in Verbindung stehen wird.

Kroatien und ihr irrer Final-Jubel - die emotionalsten Bilder von Mandzukic und Co.

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Was war passiert? Mario Mandzukic stürmte nach seinem Tor in Richtung Fankurve. Nach und nach kamen seine außer Rand und Band feiernden Teamkollegen hinzu und sprangen auf den Rücken des Stürmers. Dieser taumelte mehr und mehr an die Werbebande heran, hinter der sich die Fotografen platziert hatten. Irgendwann fiel die Menschentraube wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Wovon zunächst niemand Notiz genommen hatte: Unter sich hatten die Spieler einen Fotografen begraben, der glücklicherweise unverletzt blieb, nämlich Juri Cortez. Dieser brachte das Kunststück fertig, trotz des Gewühls Fotos zu knipsen.

Fotograf Cortez: „Und plötzlich wurde ihnen klar, dass ich unten drunter lag“

„Ich habe gerade die Linse an meiner Kamera gewechselt, als sie auf mich zugelaufen kamen. Sie kamen immer näher und brachten mich zu Fall, das war Wahnsinn, sie waren überglücklich. Und plötzlich wurde ihnen klar, dass ich unten drunter lag“, schilderte der AFP-Fotograf die Geschehnisse am Spielfeldrand. Dichter als er war niemand dran!

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