Lübecks Schiedsrichter-Boss Boris Hoffmann auf dem Kunstrasenplatz des FC Dornbreite. Lübecks Schiedsrichter-Boss Boris Hoffmann auf dem Kunstrasenplatz des FC Dornbreite. © VOLKER A. GIERING
Lübecks Schiedsrichter-Boss Boris Hoffmann auf dem Kunstrasenplatz des FC Dornbreite.

Ist der Kunstrasenplatz beim FC Dornbreite tauglich für die Oberliga?

Bei 80 Besuchern wird es schon eng. Risse geflickt. Runderneuerung lässt weiter auf sich warten. 2019 darf bei der Stadt angefragt werden.

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Dürfen Oberliga-Spiele auf dem Kunstrasenplatz am Steinrader Damm ausgetragen werden oder nicht? Diese Frage beschäftigt die Verantwortlichen des FC Dornbreite schon länger.

Obwohl eine Zuschauerabtrennung auf dem engen Platz aufgrund fehlender Barrieren nicht möglich ist, dürfen dort offiziell Punktspiele ausgetragen werden. Das teilte jetzt Eddy Münch mit. Der Sicherheitsbeauftragte des SHFV-Verbands verweist auf das Abnahmeprotokoll vom 13. Juli 2017. "Auf diesem engen Platz haben wir nur Risikospiele im Einvernehmen mit dem Verein, der örtlichen Polizei und der Stadt Lübeck untersagt, da sonst kein Schiedsrichter-Assistent mehr dort seiner Arbeit nachgehen kann", sagt er. "Hierbei haben wir ausdrücklich erlaubt für die Ausnahmefälle eines Spielausfalles im Stadion auf diesen Platz auszuweichen, wenn man absehen kann, dass das Zuschaueraufkommen so gering ist, dass man dort ein Spiel ordnungsgemäß abwickeln kann. Somit können in Dornbreite praktisch keine Spiele mehr ausfallen." Wie viele Zuschauer damit konkret gemeint sind, lässt Münch allerdings offen.

Strehlau: "Das Risiko werden wir nicht eingehen"


Die letzten beiden gefährdeten Heimspiele gegen den TSV Schilksee (2:1) und Mitaufsteiger Inter Türkspor Kiel (3:4) vor 60 beziehungsweise 80 Zuschauern hätten demnach auch auf dem umliegenden Kunstrasenplatz stattfinden können. Nun haben die FCD-Verantwortlichen also Gewissheit. Oder doch nicht? "Die Aussage von Eddy Münch wundert uns, weil die Aussage bei der Begehung noch eine andere war", erklärt Dornbreites Liga-Obmann Sascha Strehlau auf Nachfrage, "das Risiko werden wir nicht eingehen. Was machen wir, wenn zum Beispiel 120 Zuschauer kommen und der Schiedsrichter das Spiel nicht anpfeift? Wir sind dann die Leidtradengen." Laut Strehlau dürfen Zuschauer nur auf der Seite der Trainerbänke stehen. Bei 80 Besuchern würde es schon eng werden auf dem Platz. In diesem Zusammenhang verweist er auf die noch bevorstehenden Spiele gegen Holstein Kiel II und VfR Neumünster, in denen der Co-Trainer der Ligamannschaft mit mehr als 100 Zuschauern rechnet.

FCD muss sich gedulden


Die Austragung von Oberliga-Spiele ist für Strehlau aufgrund der Beschaffenheit des Kunstrasens ohnehin fragwürdig. Erst kürzlich seien Risse geflickt worden. Dass der in die Jahre gekommene Platz runderneuert wird, darauf müssen die Dornbreiter Fußballer warten. "Wir stehen mit der Stadt Lübeck im Kontakt, der unser erster Ansprechpartner ist. Da die Kosten für den Buniamshof aber höher ausgefallen sind, als geplant, müssen wir uns gedulden. Uns wurde mitgeteilt, dass wir in zwei Jahren, also 2019, nochmal anfragen können . . ."

Galerie: VfB Lübeck II - FC Dornbreite

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