07. April 2016 / 20:38 Uhr

Ist ein Sieg beim VfB Lübeck Cloppenburgs letzte Chance, Arnold Suew?

Ist ein Sieg beim VfB Lübeck Cloppenburgs letzte Chance, Arnold Suew?

Sönke Gorgos
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Arnold Suews Saison beim BV Cloppenburg: 19 Regionalliga-Spiele, bislang nur ein Tor.
Arnold Suews Saison beim BV Cloppenburg: 19 Regionalliga-Spiele, bislang nur ein Tor. © objectivo/Kugel
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Der 24-jährige Stürmer ist - wie der Großteil des Kaders - derzeit krank und formschwach. Ein gefährlicher Gegner für den VfB.

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Arnold Suew ist derzeit ein Experte, wenn es um Hausmittel gegen Erkältungen geht. Der Stürmer, der im vergangenen Sommer vom VfB Lübeck zum kommenden Gegner BV Cloppenburg (Fr., 19.30 Uhr auf der Lohmühle) gewechselt war, ist nämlich krank. Wie fast die gesamte Mannschaft des Abstiegskandidaten hat es auch den 24-Jährigen erwischt - und zwar richtig. "Der Husten hält sich hartnäckig, nachts ist es am schlimmsten - das hört gar nicht wieder auf", berichtet der Offensivmann. Spielen will er trotzdem. Es reicht - oder, um es mit seinen Worten zu sagen: "Es muss reichen. Außerdem müssen wir unbedingt punkten, um im Abstiegskampf nochmal eine Chance zu haben."

Cloppenburg hat es heftig erwischt - nicht nur an der Erkältungsfront. Erst 18 Punkte befinden sich nach 25 Spielen auf dem Konto des BVC, der schon im Vorjahr nur haarscharf am Klassenerhalt vorbeigeschrammt war. "Wir müssen jetzt praktisch alle Spiele gewinnen - und selbst dann kann es eng werden", sagt Suew, der sich keinerlei Illusionen hingibt. "Das wird eine Mörder-Aufgabe." Probleme hatte es in Cloppenburg auch gegeben, was finanzielle Modalitäten betrifft. Zwei Monatsgehälter wurden erst mit Verzögerung an die Spieler überwiesen. Suew: "Das war für die Spieler, die sich nur auf den Fußball konzentrieren, nicht einfach. Aber mittlerweile ist alles geregelt."

Zumindest finanziell stimmt es also wieder bei den Niedersachsen, bleibt der volle Fokus auf der sportlichen Krise. Die hat auch Arnold Suew erwischt. Erst ein Tor gelang dem Lübecker beim neuen Klub - zu wenig. Doch der Stürmer gibt sich gewohnt selbstkritisch: "Meine eigene Saison? Naja, suboptimal wäre noch eine Beschönigung. Ich habe sehr gut angefangen, früh auch getroffen. Dann haben mich aber auch Verletzungen zurückgeworfen, es kam der Trainerwechsel, wir haben keine Spiele mehr gewonnen - ich bin überhaupt nicht in einen Rhythmus gekommen, das ging der ganzen Mannschaft so."

Wie es nach der Saison für ihn persönlich weitergeht - Suew weiß es noch nicht. "Mit den Spielern soll erst nächste Woche gesprochen werden, vieles wird auch vom Ausgang der Saison abhängen - momentan gilt bei uns allen der volle Fokus auf den Klassenerhalt. Wir brauchen Siege - damit wollen wir am besten schon auf der Lohmühle anfangen." Die Nachricht von der Entlassung Denny Skwierczynskis hat seinen Ex-Spieler aus Cloppenburg indes überrascht. "Damit hatte ich nicht gerechnet, ich hatte meinem Trainer noch einige Dinge über Lübeck erzählt, am Mittwochnachmittag noch mit einem Ex-Kollegen aus Lübeck gesprochen. Da wussten die Spieler auch noch nichts." Unter Interimstrainer Michael Hopp wird der VfB so zur Wundertüte.

"Das sind wir aber auch!", gesteht Suew, der im Dezember mit den "Buzzer Boys" und Teamkollege Flodyn Baloki den Confima-Cup in der Hansehalle gewinnen konnte. Baloki war zuletzt eine Woche lang krank, steht jetzt aber im Kader. "Ich bin guter Dinge und habe gut trainiert", erklärt der Ex-Strander und Eicheder. Der Kongolese war einer der ersten, die erkältet waren. Vielleicht hat ihm Suew eines seiner Hausmittel verraten. Der derzeitige Favorit des Angreifers ist, soviel sei noch verraten, übrigens Zitronentee mit Ingwer: "Das wirkt hervorragend."

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