13. Mai 2018 / 20:23 Uhr

Jahn-Frauen chancenlos beim Saisonfinale

Jahn-Frauen chancenlos beim Saisonfinale

Niklas Johannson
Claus-Dieter Meier
Kassierte mit seiner Mannschaft eine deutlich Niederlage gegen Meppen: Jahn-Trainer Claus-Dieter Meier,. © Ingo Möllers
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Die Violetten verlieren 0:4 gegen den SV Meppen

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Am finalen Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga Nord haben die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst deutlich mit 0:4 gegen den SV Meppen verloren. „Wir haben eine starke Abwehrleistung gezeigt und gut dagegen gehalten, doch der Gegner war einfach zu stark“, meinte Jahn-Trainer Claus-Dieter Meier, dessen Team die Saison mit 14 Punkten aus 22 Partien und einem Torverhältnis von 25:81 auf dem zehnten Tabellenplatz abgeschlossen hat. Damit müssen die Violetten den Gang in die Regionalliga Nord antreten, was jedoch schon seit geraumer Zeit feststand. Dennoch zog Meier ein positives Saisonfazit: „Wir haben all unsere Ziele erreicht. Die Punktausbeute passt und durch den Sieg gegen Turbine Potsdam II haben wir eines der großen Teams geärgert. Nichtsdestotrotz wäre vielleicht auch etwas mehr drin gewesen. Denn ein, zwei Spiele waren dabei, in denen wir ein besseres Ergebnis erzielen hätten müssen. Beispielsweise gegen den SV Henstedt/Ulzuburg vergangene Woche“, betonte Meier.

Er wird auch in der nächsten Saison weiter auf der Kommandobrücke stehen und dann vermutlich einen Umbruch einleiten müssen. „Wir wissen noch nicht genau, wer geht oder wer bleibt. Und müssen daher abwarten, welche Spielerinnen diesen Kraftakt weiterhin auf sich nehmen möchten“, erklärte Meier.

Gegen den SVM gerieten die Delmenhorsterinnen bereits nach zehn Minuten durch einen Treffer von Denise Franjkovic in Rückstand, als die Gäste spielerisch durch die Reihen spazierten und schließlich vollstreckten. „So ein Gegentor wollten wir eigentlich vermeiden“, ärgerte sich Meier. Nach rund einer halben Stunde fasste sich erneut Franjkovic ein Herz und knallte das Leder aus 18 Metern – unhaltbar für Torhüterin Magdalena Flug – zum 2:0 in den Winkel (29.). In der Folge schafften es die sehr tief stehenden Jahnerinnen über 37 Minuten lang, ohne Gegentor zu bleiben. „Dafür mussten wir eine schwere und kraftraubende Defensivarbeit ausüben“, sagte Meier. In Minute 66 erhöhte Meppen auf 3:0, nachdem die Torschützin Shiho Shimoyamada nach einer scharfen Hereingabe aus fünf Metern freistehend eingenetzt hatte. Nur 180 Sekunden später zappelte der Ball erneut nach einem Fernschuss aus 20 Metern im Netz: Flug war zwar noch mit den Fingerspitzen am Schuss von Pia-Elisabeth Liening-Ewert dran, konnte das Spielgerät jedoch nicht mehr ganz an den Pfosten lenken – 0:4.

In der Schlussphase schalteten die Gäste einen Gang zurück, sodass sich auch Jahn mal in den gegnerischen Sechzehner traute. Mehr als drei halbherzige Torchancen sprangen bei den Bemühungen aber letztlich nicht heraus. „Wir haben in der letzten Viertelstunde versucht, nach vorne zu spielen, doch die Truppe war bei diesen heißen Temperaturen zu kaputt“, ergänzte Meier und fuhr fort: „Nach der 2:8-Hinspielpleite haben wir immerhin ein Teilziel erreicht, jedoch leider kein eigenes Tor erzielt“, fasste der Coach zusammen.

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