13. Juni 2018 / 08:57 Uhr

So pokern der FC Bayern und der HSV um Top-Talent Jann-Fiete Arp

So pokern der FC Bayern und der HSV um Top-Talent Jann-Fiete Arp

Redaktion Sportbuzzer
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Jann-Fiete Arp spielt bereits seit 2010 für den HSV.
Jann-Fiete Arp spielt bereits seit 2010 für den HSV. © 2017 Getty Images
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Der Hamburger SV und der FC Bayern liegen bei den Ablösevorstellungen für Top-Talent Jann-Fiete Arp weit auseinander. Der HSV steckt in der Zwickmühle. Eine Transfer-Variante könnte beide Klubs zufriedenstellen.

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Im Ablöse-Poker um Toptalent Jann-Fiete Arp liegen die Vorstellungen des Hamburger SV und des FC Bayern offenbar weiterhin weit auseinander. Nach einem Bericht der Bild haben die Münchner bisher ein Angebot in der Größenordnung von zwei bis 2,5 Millionen Euro vorgelegt. Dem HSV ist dies deutlich zu wenig. In den vergangenen Monaten war über eine Forderung in Höhe von mindestens 8 Millionen Euro spekuliert worden. Problem aus Sicht der Hamburger: Nach seinem Raketenstart mit zwei Toren in den ersten drei Bundesliga-Spielen blieb der Stürmer in den 15 folgenden Einsätzen bis Saisonende ohne Treffer. Dies dürfte sich auch auf die zu erzielende Ablöse auswirken.

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Arp steht in Hamburg bis 2019 unter Vertrag. Trainer Christian Titz hatte sich zuletzt überraschend optimistisch über den möglichen Verbleib des Teenagers geäußert und der Mallorca Zeitung gesagt: „Mein letzter Stand war, dass er bleiben möchte.“ Zudem wies der Coach auf sein „sehr vertrautes Verhältnis“ zu dem Stürmer hin. Schließlich habe dieser schon in der U17 unter ihm gespielt und sei sein Kapitän gewesen. Ob Titz tatsächlich davon ausgeht, dass Arp beim HSV auch verlängern könnte, oder ob sich seine Aussagen ausschließlich auf die kommende Saison bezogen, blieb offen.

Kauf mit anschließender Leihe als Lösung?

Sollte Arp in der nächsten Spielzeit für den HSV auflaufen und sich gegen die Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier entscheiden, könnte er den Bundesliga-Absteiger im Sommer 2019 ablösefrei verlassen. Angesichts der großen Differenz bei den Ablösevorstellungen der Bayern und der Hamburger kein unrealistisches Szenario. Eine weitere mögliche Transfer-Variante: Die Münchner kaufen Arp in diesem Sommer für einen Preis, der ihren Vorgaben nahekommt und verleihen ihn direkt weiter – unter Umständen an den HSV, der es sich wirtschaftlich eigentlich nicht erlauben kann, Arp ohne Ablöse ziehen zu lassen.

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