13. März 2018 / 08:46 Uhr

Jannik Müllers neuer Posten bei Dynamo Dresden

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Jannik Müller
Jannik Müller © Worbser-Sportfotografie
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Der Verteidiger des schwarz-gelben Zweitligisten durfte gegen Heidenheim überraschend auf der Rechtsposition ran.

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In der 83. Minute eskalierte am Freitagabend fast das ganze Stadion, als Dynamo-Stürmer Moussa Koné das 3:2-Siegtor gegen den 1. FC Heidenheim erzielte. „Sehr schön, dass der Moussa den verwertet hat und wir das Spiel damit entscheiden konnten“, sagte der Vorlagengeber Jannik Müller, der etwas überraschend für Niklas Kreuzer in die Startformation gerückt war und auf der rechten Außenverteidigerposition agierte.

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Insgesamt machte der gelernte Innenverteidiger eine ordentliche Partie. Trainer Uwe Neuhaus merkte aber an: „Er hat auch ein paar Probleme gehabt, aber das liegt an der Stärke, die Heidenheim ausstrahlt.“ Den Einfall, Müller als Rechtsverteidiger aufzustellen, hatte Neuhaus schon früh, seine Entscheidung gab er aber erst am Spieltag im Hotel bekannt: „Die Idee ist natürlich nach dem Darmstadtspiel geboren, hat sich dann verfestigt.“

Kein Vorbeikommen an Franke und Ballas im Zentrum​

Normalerweise ist der 24-jährige Müller in der Innenverteidigung zu Hause. Dort sind beim Fußball-Zweitligisten aber derzeit Winter-Neuzugang Marcel Franke und Vizekapitän Florian Ballas gesetzt. Für Jannik Müller, der seit 2014 das gelbe Trikot mit dem Dynamo-Logo auf der Brust trägt, gab es dort zuletzt kein Vorbeikommen. So war er seit dem Rückrundenstart nur einmal in der Startelf – mit dem Spiel gegen Heidenheim am Freitag nun zum zweiten Mal.

Dennoch steht der gebürtige Rheinländer grundsätzlich bei Trainer Neuhaus hoch im Kurs. Von den 18 Spielen in der Hinrunde bestritt Müller nur zwei Spiele nicht. Bei dem 0:4 gegen Sandhausen wurde er in der 70. Minute eingewechselt, gegen Bielefeld war er ohne Einsatz im Kader. Erst durch die Leihe des gebürtigen Dresdners Marcel Franke, der sich sofort einen Stammplatz erkämpft hat, ist die Zeit auf dem grünen Rasen für Müller weniger geworden.

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Die neue Position als Rechtsverteidiger kann für ihn aber eine Chance sein, wieder mehr Spielzeit zu bekommen. Und so neu ist die Position für den 1,87 Meter großen Abwehrspieler überhaupt nicht. „Das ist eine kleine Umstellung, klar. Aber ich habe es in meinem ersten Jahr, vor vier Jahren, schon mal zwei Spiele hier gespielt“, verriet Müller, der in der Saison 2014/15 gegen Energie Cottbus und den VfL Osnabrück als Rechtsverteidiger ran musste.

Aber auch schon zu seiner Kölner Zeit war für den gebürtigen Adenauer diese Position kein Neuland. „Bei Köln in der Zweiten habe ich dort auch schon mal fünf, sechs Spiele gemacht. Also ein bisschen was war noch drin“, ließ der 24-Jährige nach dem Heidenheim-Spiel verlauten. Und auch Neuhaus hatte sich bei seinem Schützling vorher erkundigt, ob der schon einmal auf der Position gespielt hat: „Ich habe relativ früh mit ihm gesprochen und ihn gefragt.“

Mit seiner Entscheidung sollte Neuhaus am Ende ein glückliches Händchen beweisen. Dieses Händchen benötigt Dynamo auch gegen Ingolstadt, um sich weiter Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. „Man sieht, wie eng alles in der zweiten Liga ist, sowohl nach oben, als auch nach unten“, beschrieb Müller die Tabellenkonstellation im deutschen Fußball-Unterhaus: „Wir wollen einfach nur so schnell wie möglich jetzt da unten rauskommen, beruhigter aufspielen, nicht unbedingt diesen Druck haben im Endspurt um den Klassenerhalt.“ Ob er im Spiel gegen die Oberbayern erneut die Chance auf der Position als Rechtsverteidiger bekommt, ist noch offen. Mit seiner Torvorlage hat er sich aber allemal empfohlen. Timotheus Eimert

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