28. Mai 2018 / 06:00 Uhr

Japan bei der WM 2018 in Russland

Japan bei der WM 2018 in Russland

Redaktion Sportbuzzer
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Shinji Kagawa von Borussia Dortmund will mit Japan bei der WM überzeugen.
Shinji Kagawa von Borussia Dortmund will mit Japan bei der WM überzeugen. © 2017 Getty Images
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Das Land der aufgehenden Sonne gehört seit der ersten Qualifikation 1998 durchgehend zu den Stammgästen bei der WM. Nach der Heim-WM 2002 war ein richtiger Hype rund um Fußball entstanden und die Begeisterung hat sich gehalten. In Asien ist die Mannschaft schon seit Langem eines der Top-Teams. Diesmal soll endlich der ersehnte Durchbruch für die blauen Samurai erfolgen.

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Der japanische Kader bei der WM 2018 – viele Stars dabei

Berechtigte Hoffnungen dürfen sich diverse Spieler aus der Bundesliga machen. Allen voran der Mittelfeldstar Shinji Kagawa von Borussia Dortmund. Außerdem wäre noch Makoto Hasebe von Eintracht Frankfurt zu nennen, der zumindest nominell auch der Kapitän der Auswahl ist. Auch Gotoku Sakai vom Hamburger SV, Yuya Osako vom 1. FC Köln, Yoshinori Muto von Mainz 05 und Takuma Asano vom VfB Stuttgart können sich berechtigte Hoffnungen machen, mit zur WM zu dürfen. Eigentlich führt auch kein Weg an Ex-Bundesligaprofi Shinji Okazaki vorbei, der in der Qualifikation fünf Tore erzielte. Erfolgreichster Torjäger in der Qualifikation war allerdings Keisuke Honda mit sieben Treffern.

Japans vorläufiger WM-Kader:

Tor: Masaaki Higashiguchi (Gamba Osaka), Eiji Kawashima (FC Metz), Kosuke Nakamura (Kashiwa Reysol)

Abwehr: Wataru Endo (Urawa Red Diamonds), Tomoaki Makino (Urawa Red Diamonds), Yuto Nagatomo (Galatasaray Istanbul), Gotoku Sakai (Hamburger SV), Hiroki Sakai (Olympique Marseille), Naomichi Ueda (Kashima Antlers)

Mittelfeld: Toshihiro Aoyama (Sanfrecce Hiroshima), Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt), Keisuke Honda (CF Pachuca), Yosuke Ideguchi (Cultural Leonesa), Shinji Kagawa (Borussia Dortmund), Kento Misao (Kashima Antlers), Ryota Oshima (Kawasaki Frontale), Gaku Shibasaki (FC Getafe), Hotaru Yamaguchi (Cerezo Osaka)

Angriff: Takuma Asano (VfB Stuttgart), Genki Haraguchi (Fortuna Düsseldorf), Takashi Inui (SD Eibar), Yoshinori Muto (FSV Mainz 05), Shinji Okazaki (Leicester City), Yuya Osako (1.FC Köln/ ab 1.7. Werder Bremen)

Japans Gruppengegner

Die japanische Nationalmannschaft im Testlauf

Ende 2017 testete Japan gegen Brasilien und Belgien. Die Spiele verloren die Japaner mit 0:3 und 0:1. Im Kader war damals Dortmunds Kagawa nicht vertreten, der dies nicht nachvollziehen konnte. Hierzu sagte er: „Um ehrlich zu sein, wundere ich mich über das Timing.“ Aus seiner Sicht stellten diese Spiele keine Freundschaftsspiele, sondern eine WM-Imitation dar. Der Trainer sagte nichts, so weiß keiner, was kommt, aber die Freude bei den Fans steigt bestimmt bald bis auf den Siedepunkt. Zumal im letzten Test ein Remis gegen Mali heraussprang. Ein leichter Aufwärtstrend war bereits zu erkennen.

Welche Chancen hat Japan bei der WM 2018 in Russland?

Aller Ungewissheit zum Trotz hatte Japan Glück in der Auslosung. Zwar war Japan in Lostopf vier, aber die ganz großen Brocken blieben vorerst in anderen Gruppen. In der Vorrunde trifft Japan auf Polen, Kolumbien und den Senegal. Auf den ersten Blick scheint die Gruppe ausgeglichen, aber die Kolumbianer haben eine starke Truppe beisammen und gehen leicht favorisiert in die Gruppenspiele. Bei den Polen muss sich zeigen, wie abhängig diese von Bayerns Lewandowski sind und ob sie sich von ihrem Formtief erholen können. Der Senegal geht eher als Außenseiter ins Rennen ums Weiterkommen. Die Tendenz scheint dahin zu gehen, dass Japan durchaus eine Runde weiterkommen könnte. Die entscheidenden Spiele für Japan werden gegen Kolumbien und Polen sein.

Gruppenphase der japanischen Nationalmannschaft in Gruppe H

  • 19.06., 14:00 Uhr: Kolumbien – Japan
  • 24.06., 17:00 Uhr: Japan – Senegal
  • 28.06., 17:00 Uhr: Japan – Polen
Mehr zu Gruppe H

Japan gegen Deutschland bei der Fußball-WM 2018?

Sollte Japan es in die KO-Phase schaffen, ist ein Duell mit der deutschen Elf nicht unwahrscheinlich. Die deutsche Auswahl wäre hier aber haushoher Favorit. Zudem sind viele japanische Spieler auch in Deutschland schon bekannt, weil sie in der Bundesliga spielen. Den viermaligen Asienspielesieger darf dennoch keiner unterschätzen, die Spieler sind voller Hingabe, schnell und wendig. Gegen Japan gab es in bisher zwei Freundschaftsspielen einen Sieg und ein Remis für Deutschland. Diese Bilanz wäre durchaus ausbaufähig.

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