07. September 2018 / 13:25 Uhr

Zwei Jahre vor Heim-Olympia in Tokio: Prügel-Skandal im japanischen Turn-Team

Zwei Jahre vor Heim-Olympia in Tokio: Prügel-Skandal im japanischen Turn-Team

Redaktion Sportbuzzer
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Japans Turn-Trainer Yuto Hayami soll seine Athletin Sae Miyakawa mehrfach geschlagen haben.
Japans Turn-Trainer Yuto Hayami soll seine Athletin Sae Miyakawa mehrfach geschlagen haben. © imago
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Der japanische Turn-Trainer Yuto Hayami soll seine Athletin Sae Miyakawa geschlagen haben. Die Turnerin besteht dennoch auf eine weitere Zusammenarbeit. Nicht das einzige Problem der Riege: Es kursieren auch noch Mobbing-Vorwürfe...

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Der japanische Turn-Trainer Yuto Hayami ist nach Prügel-Vorwürfen vom nationalen Turnverband gesperrt worden. Darüber berichtete die Süddeutsche Zeitung am Freitag unter Berufung auf japanische Medien. Hayami soll Sae Miyakawa, die mit Japans Team 2016 Olympia-Vierte wurde, geschlagen haben, damit sie noch besser trainiere.

​Miyakawa nimmt ihren Trainer in Schutz

An die Öffentlichkeit waren die Vorwürfe nicht durch die Turnerin selbst, sondern durch einen anonymen Whistleblower gekommen. Hayami gab zu, Miyakawa gelegentlich geschlagen zu haben, aber die Anklage übertreibe massiv. Miyakawa selbst nahm ihren Trainer in Schutz. Die Anschuldigungen seien massiv übertrieben, sie habe die gelegentlichen Schläge akzeptiert, das alles liege auch weit zurück.

Sie habe auch nie eine Bestrafung Hayamis verlangt, erklärte sie. Sie wolle weiter mit ihm trainieren: „Nur mit ihm, mit niemand anderem, sonst trete ich nicht bei der WM in Doha an“, sagte sie.

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Mobbing-Fall wird untersucht

Zudem wurde Chieko Tsukahara, Ehefrau des fünfmaligen Olympiasiegers Mitsuo Tsukahara, des Mobbings beschuldigt. Die 70-Jährige ist die Verantwortliche für Japans Frauenteam. Miyakawa beschuldigt die beiden Tsukaharas, sie würden Athleten unter Druck setzen, in ihre Trainingsgruppe zu wechseln, die von der Lebensversicherung Asahi-Life gesponsert wird.

Das prominente Ehepaar veröffentlichte eine Entschuldigung, man habe Miyakawa nie unter Druck setzen wollen. Sie boten ihr einen Vergleich an, den diese abgelehnt habe. Der Verband will den Fall nun bis Ende Oktober untersuchen.

Das haben die Sport-Stars der olympischen Winterspiele 2018 verdient:

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