21. Mai 2017 / 19:21 Uhr

Jenas Dreierpack kurz nach der Pause besiegelt Heimniederlage des SSV Markranstädt

Jenas Dreierpack kurz nach der Pause besiegelt Heimniederlage des SSV Markranstädt

Stephan Wille
Der SSV Markranstädt erlebte gegen die Jenaer Reserve ein echtes Debakel. (@Sylvio Hoffmann - Kollektiv Lumen) (7)
Der SSV Markranstädt erlebte gegen die Jenaer Reserve ein echtes Debakel. (@Sylvio Hoffmann - Kollektiv Lumen) (7)
Anzeige

In einer desaströsen zweiten Halbzeit kommt die Mannschaft von Holger Krauß gegen die Reserve der Thüringer unter die Räder und verliert am Ende verdient mit 0:6.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Markranstädt. Um doch noch den Klassenerhalt zu erreichen, hatte der SSV Markranstädt die erste von drei Möglichkeiten gegen die Reserve des FC Carl Zeiss Jena im heimischen Stadion am Bad. Besonders auf Top-Torjäger Artur Mergel musste sich die SSV-Defensive einstellen, der diese Saison vier Kurzeinsätze in der Jenaer Regionalliga-Mannschaft absolvierte und zwanzig Oberligatore erzielte. 

Bei herrlichem Sonnenschein pfiff Schiedsrichter Johannes Schipke pünktlich an und Jena übernahm von Beginn an die Initiative. Bereits in der 7. Spielminute mussten die Gastgeber einen herben Dämpferhinnehmen. CZ-Stürmer Mergel schnappte sich den Ball und zog aus rund 30 Metern ab, Der Flatterschuss schlug genau im linken Torwinkel ein. Ein absolutes Traumtor!

Fotogalerie: SSV Markranstädt - Carl Zeiss Jena II

Der SSV Markranstädt erlebte gegen die Jenaer Reserve ein echtes Debakel. (@Sylvio Hoffmann - Kollektiv Lumen) (20) Zur Galerie
Der SSV Markranstädt erlebte gegen die Jenaer Reserve ein echtes Debakel. (@Sylvio Hoffmann - Kollektiv Lumen) (20) © Sylvio Hoffmann / Kollektv Lumen
Anzeige

Der SSV erholte sich nur sehr schwer von diesem frühen Rückstand und in der 22. Spielminute hätten die Saalestädter fast erhöht. John Winkler verlor den Ball in Höhe des Strafraums, aber Mergel scheiterte aus Nahdistanz am glänzend aufgelegten Wings, der mit einer Parade zur Ecke klären konnte.

Im weiteren Spielverlauf wirkte der SSV bemüht und erarbeitete sich bis zur Pause Chancen zum Ausgleich.

In der 35. Minute setzte sich Eric Berger im Mittelfeld gut durch, spielte auf den freistehenden Marvin Zott auf die linke Seite, der mit seiner Hereingabe wieder den mitgelaufenen Berger fand, aber dessen Schuss am linken Torpfosten vorbeitrudelte. Nur eine Minute später hatte auch SSV-Stürmer Marc Clavin Dünkel seine erste Torannäherung. Aber auch sein Schuss aus rund 14 Metern stellte Jenas Torwart Jakob Pieles vor keine große Aufgabe.

Die größte Ausgleichchance ergab sich kurz vor der Pause. Innenverteidiger Tino Oechsner setzte sich am Strafraum gut durch. Seinen Schuss aus rund 16 Metern konnte Pieles nur nach vorne abwehren. Den Nachschuss aus Kurzdistanz brachte Dünkel aber nicht im Tor unter und scheitert statt dessen am bereits am Boden liegenden Jenaer Schlussmann.

Knockout in der 53. und 54. Minute

CZ-Trainer Stefan Treitl wirkte mit der Leistung seiner Mannschaft bis zur Pause unzufrieden, kam früh aus der Kabine und wechselte zweimal. Das sollte sich auszahlen, denn bereits in der 46. Minute erhöhte Jena.

Wieder war es Mergel der dieses Mal als Ideengeber glänzte und den gerade eingewechselten Arlind Shoshi bestens bediente, der zunächst noch mit seinem ersten Schussversuch am SSV-Schlussmann Christian Wings scheiterte, ehe er dann doch auf 0:2 stellte. 

In der 53. und 54. MInute dann die endgültige Entscheidung: Zunächst verursachte Wings völlig unnötig einen Strafstoß, den Mergel sicher verwandelte. Dann bestrafte Jenas Marc Andris die Auflösungserscheinungen in der SSV-Defensive zum 0:4.

Im weiteren Spielverlauf schaltete Jena keinen Gang zurück und besonders Artur Mergel, der von der BSG Chemie beobachtet wurde, erzielte in der 65. Spielminute seinen 23. Saisontreffer. Damit dürfte ihm die Torjägerkanone fast nicht mehr zu nehmen sein. Den Schlusspunkt des Spiels setzte wiederum Marc Andris zum 0:6.

In der zweiten Halbzeit tauchte nur Dünkel aus SSV-Sicht noch einmal gefährlich vor dem Jenaer Tor auf, der aber mit seinem Kopfball an Jenas Jakob Pieles scheiterte.

SSV-Stürmer Marc Calvin Dünkel nach dem Spiel: „Wir haben gleich zu Beginn des Spiels das 0:1 bekommen, finden dann gut ins Spiel und müssen vor der Pause den Ausgleich machen. In der 2. Halbzeit kamen wir sehr schlecht aus der Kabine, sind nach dem 0:3 dann eingebrochen und am Ende hatten wir Glück, dass das Ergebnis nicht höher ausgefallen ist. Im Moment treffen wir zu oft die falschen Entscheidungen.“

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt