30. August 2018 / 17:08 Uhr

Jetzt auch Manager? Eintracht-Trainer Pedersen überrascht von neuer Aufgabe

Jetzt auch Manager? Eintracht-Trainer Pedersen überrascht von neuer Aufgabe

Alex Leppert
Trainer Henrik Pedersen treibt seine Mannschaft an.
Eintracht-Trainer Henrik Pedersen. © imago/Hübner
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Vom Trainer zum Manager nach englischem Vorbild: Henrik Pedersen soll bei Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig deutlich mehr Verantwortung übernehmen. Allerdings scheint der Däne von diesem Plan eher überrascht zu sein.

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Zwei Tage vor der Partie bei der SpVgg Unterhaching am Samstag (14 Uhr) drehte sich bei der Eintracht natürlich vieles noch um die Folgen der Freistellung des Sportlichen Leiters Marc Arnold. Obwohl seine neue Aufgabe schon vor der öffentlicher Bekanntgabe intern ein Thema war, betonte Pedersen, dass offenbar vieles erst noch geklärt werden muss: „In der Länderspielpause nach dem Unterhaching-Spiel haben wir Zeit, alles zu besprechen, was die Zukunft angeht.“

Der Coach erwähnte in der Pressekonferenz am Donnerstag zudem mehrfach, er werde sich „nur aufs Sportliche konzentrieren“. Auch dies spricht dafür, dass die Aufgabenverteilung möglicherweise noch längst nicht so klar ist, wie sie Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt am Tag zuvor dargestellt hatte.

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Keine neuen Angebote für Nyman und Valsvik

Der bisherige Manager ist weg, aber auf dem am Freitag schließenden Transfermarkt tut sich für die in der 3. Liga noch sieglosen Braunschweiger ohnehin offenbar nicht mehr viel. Die bereits für spätestens Donnerstag angekündigte Bekanntgabe eines Neuzugang ließ weiter auf sich warten. Und klar sein dürfte nun, dass die beiden seit drei Monaten zum Verkauf stehenden Gustav Valsvik und Christoffer Nyman bleiben werden. „Es gibt keine Angebote für beide“, gab Pedersen zu.

Während Valsvik zuletzt ohnehin schon auf dem Platz stand, soll bald auch Nyman wieder auflaufen. Der Top-Stürmer ist jedoch seit einem halben Jahr verletzt und wird nun zwei Wochen lang in seiner Heimat Schweden behandelt. „Nach seiner Rückkehr werde ich mit ihm sprechen“, hat Pedersen angekündigt.

Das ist der Spielplan von Eintracht Braunschweig:

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Pedersen genießt bei den Fans noch Kredit

Der ehemalige Sportliche Leiter Arnold hat sich unterdessen von der Mannschaft verabschiedet. „Leider sind solche Abschiede fast normal in unserem Geschäft“; sagte Trainer Pedersen und betonte: „Die Spieler müssen auch lernen, damit umgehen zu können.“

Wie die Fans auf den Rausschmiss des von fast allen zwar respektierten, nur von wenigen aber geliebten Sportlichen Leiters reagieren, bleibt abzuwarten. Pedersen genießt bei den Anhängern trotz der bisherigen Erfolglosigkeit noch Kredit. Bei Geschäftsführer Voigt, Präsident Sebastian Ebel und dem Aufsichtsrat ist der inzwischen deutlich gesunken. Werden nicht schnell und oft Siege eingefahren, könnte es durchaus in den nächsten Monaten noch weitere Abschiede geben.

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