Kapitän Erik Majetschak trifft mit der U 17-Nationalmannschaft auf Guinea Kapitän Erik Majetschak trifft mit der U 17-Nationalmannschaft auf Guinea © Dirk Knofe
Kapitän Erik Majetschak trifft mit der U 17-Nationalmannschaft auf Guinea

Jetzt erst recht: Majetschak & Co. zeigen Biss

U-17-WM in Indien: Deutsche heute von Guinea gefordert

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Kochi/Goa. Mit einem Entscheidungsspiel um den Einzug ins Achtelfinale der U17-Weltmeisterschaft in Indien hatte bei der deutschen Nationalmannschaft keiner gerechnet. Statt des angepeilten Gruppensiegs müssen die Fußballer um Kapitän Erik Majetschak aus Bad Lausick ums Weiterkommen bangen. Nach der – wegen der Art des Auftritts – peinlichen 0:4-Pleite gegen den Iran vom Dienstag ist heute in Kochi gegen Guinea ein Sieg Pflicht, wenn sich das Team aus eigener Kraft qualifizieren will. Was dem Kurstädter und Kollegen klar ist: „In der Mannschaft wollen wir nun alle in den Jetzt-erst-recht-Modus kommen und alles geben, um weiterzukommen.“ Die Partie, die 13.30 Uhr hiesiger Zeit beginnt, wird bei Eurosport 2 übertragen, Eurosport 1 zeigt ab 18 Uhr eine Zusammenfassung.

Beim umkämpften 2:1-Sieg über Costa Rica zum Auftakt in Goa hatte Majetschak nur auf der Bank geschmort. „Der Trainer hat sich für eine andere Formation entschieden, aber das hat er mit mir abgeklärt“, so der Lausicker. Der so zusehen musste, dass die Truppe schwer ins Spiel fand, dann die Kontrolle übernahm und viele Chancen erspielte, es jedoch an der Verwertung haperte. So blieb es eng, ehe der Treffer kurz vor Schluss die Entscheidung für die Deutschen brachte.

Extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um die 30 Grad Celsius („Wir versuchen es auszublenden, so gut es geht“) herrschten auch beim Duell mit dem Iran. Majetschak hatte einen „ganz anderen Gegner, viel Emotionen und Kampf“ erwartet. Letztlich waren aber doch alle laut DFB-Trainer Christian Wück „überrascht von der Wucht und der Durchschlagskraft“ des Teams aus Vorderasien. „Es hat rein gar nichts geklappt, alles. Was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir nicht umsetzen“, meinte Majetschak. „Der Iran hat uns vorgeführt. Es war mit Abstand das schlechteste Spiel, was wir bisher gezeigt haben.“ Auch der 17-jährige Offensivakteur, der in der ersten Halbzeit auf dem Feld und Kapitän war, konnte keine Akzente setzen. Aufmunternde Worte gab es danach von der Familie zu Hause, mit der er per Handy in Kontakt steht. „Keiner kann sich erklären, wie viel dort schief ging.“

Gestern flogen die Deutschen von Goa nach Kochi: bei rund 740 Kilometer Luftlinie mehr als 1100 Kilometer – kein Direktflug. Mit dabei das Team aus Guinea, das 1:3 gegen Iran und 2:2 gegen Costa Rica gespielt hatte. „Wir müssen, auch wenn es ungemein schwer fällt, das 0:4 abhaken und unsere Kräfte für das letzte Gruppenspiel bündeln“, gibt Erik Majetschak die Richtung vor.

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