09. März 2017 / 23:05 Uhr

Jetzt gegen Lüneburg

Jetzt gegen Lüneburg

Jürgen Rönnau
Stefan Richter und Marcello Meyer könnten beide in der Startformation stehen. USER-BEITRAG
Stefan Richter und Marcello Meyer könnten beide in der Startformation stehen. © Felix König
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Ab sofort Qualifikation für das Holstein-Spiel

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Die Luft ist raus, beim VfB, könnte man meinen nach dem 1:2 bei Spitzenreiter Meppen. Abschied vom Aufstiegstraum. Fall auf Tabellenplatz vier. Aber dem ist nicht so. Vielmehr hieß es: ein paar Tage lang ganz tief Luft holen – und dann geht’s weiter. Und zwar heute um 19.30 Uhr auf der Lohmühle gegen Lüneburg.

„Wir haben sicher nicht den März-Blues wegen des Meppen-Spiels, wir peilen das nächste Ziel an“, sagt Trainer Rolf Landerl. „Zu Saisonbeginn sind wir mit der Vorgabe angetreten, am Ende besser abzuschneiden als im Vorjahr. Da waren wir Siebter, das werden wir toppen. Wir legen die Latte nicht runter, wir wollen unter die besten drei kommen.“ Und der Coach ruft die gesamte Restsaison zur Qualifikationsphase aus: „Wir haben noch zwölf Spiele, da sollte jeder hochmotiviert sein, sich zu zeigen. Denn es geht um Verträge für die kommende Saison – oder darum, sich bei anderen Klubs interessant zu machen. Und nicht zuletzt, und für uns ganz vorn, geht es um das Pokalhalbfinale am 25. April gegen Holstein Kiel. Mehr Motivation geht nicht. Das wollen wir gewinnen, und da sollte jeder dabei sein wollen.“

Der LSK ist darum ein dankbarer Gegner heute. Die Lüneburger unter Trainer Elard Ostermann (vorher beim FC Schönberg und NTSV Strand 08) werden dem VfB alles abverlangen. Sie setzen auf schnelles Umschaltspiel aus einem 3-5-2-System heraus, haben „ein paar große Kerle“ (O-Ton Landerl), die bei Standards zu beachten sind. Und der VfB muss sich neu sortieren: Nach Moritz Marheineke, der in der Innenverteidigung weiter bitter vermisst wird, fehlt ab sofort und wohl bis zum Saisonende „Sechser“ Sven Mende. Weil der VfB seinen Stellvertreter Kevin Weggen an den FC Schönberg verliehen hat, ist man auf der Position ein bisschen blank. Aleksandar Nogovic wäre jetzt die erste Wahl. Aber auch Marcello Meyer, der defensiv, taktisch und im „Luftkampf“ große Fortschritte gemacht hat, wäre eine Alternativbesetzung. Nicht verzichten dürfte Landerl zudem auf Stefan Richter. Der brennt nach abgesessener Sperre als gebürtiger Lüneburger ganz besonders auf einen Einsatz.

Und wie reagiert Lübeck auf den beendeten Aufstiegstraum, wie wird die Resonanz heute sein? Es wird auf jeden Fall voll sein rund um die Lohmühle. Weil zeitgleich nebenan in der Hansehalle der VfL Bad Schwartau Handball spielt.

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