13. März 2018 / 19:16 Uhr

Eishockey Play-offs: EC Hannover Indians verlieren in Rosenheim, Scorpions siegen

Eishockey Play-offs: EC Hannover Indians verlieren in Rosenheim, Scorpions siegen

Stephan Hartung
Die Hannover Indians verlieren das dritte Play-off-Achtelfinale gegen die Starbulls Rosenheim.
Die Indians haben in Rosenheim eine schwere Aufgabe. © Ziegler
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Am Dienstagabend wollten die Hannover Indians die zweite Überraschung bei den Starbulls aus Rosenheim schaffen. Mit einer 1:5-Niederlage zerplatze dieser Traum allerdings. Nun gilt es, zu hause zu gewinnen. Die Hannover Scorpions dagegen siegen sicher mit 4:2 gegen den EC Peiting.

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Die Hannover Indians sind dagegen in ihrer Play-off-Serie wieder in Rückstand geraten. Die Mannschaft von Trainer Lenny Soccio verlor bei den Stabulls Rosenheim mit 1:5 (0:1, 1:3, 0:1). Damit muss der ECH am Freitag am Pferdeturm sein Heimspiel gegen die Bayern gewinnen, um ein Aus zu vermeiden.

Spiegelbild zur ersten Partie

In Überzahl gingen die Gastgeber durch Michael Fröhlich (16.) in Führung. Im zweiten Drittel bauten Viteszlav Bilek (30.), Thomas Reichel (34.) und Petri Lammassaari (40.) den Vorsprung aus, zwischenzeitlich war Andreas Morczinietz (33.) der 2:1-Anschlusstreffer gelungen. Im letzten Abschnitt drängten die Indians auf das 4:2 – doch wie ein Spiegelbild zur ersten Partie in Rosenheim am Freitag: Chancen waren genug vorhanden, blieben aber ungenutzt. Besser machte es Maximilian Vollmayer (57.) mit dem 5:1 (57.).

Die Bilder vom zweiten Play-off-Spiel zwischen den Hannover Indians und den Starbulls Rosenheim.

Hannovers Leon Lilik duelliert sich mit Tobias Draxinger an der Bande. Zur Galerie
Hannovers Leon Lilik duelliert sich mit Tobias Draxinger an der Bande. ©
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Die Hannover Scorpions haben in den Play-offs der Eishockey-Oberliga vor 1035 Zuschauern ihr Heimspiel gegen den EC Peiting mit 4:2 (2:0, 1:0, 1:2) gewonnen. Damit gehen sie in der Achtelfinale-Serie erstmals in Front.

Den Scorpions gelang ein Traumstart in die Partie. Schon nach 90 Sekunden stand es 1:0 durch Sebastian Lehmann. Es war das erste Mal in der Serie gegen Peiting, dass den Scorpions das erste Tor gelang. Es war der Auftakt in ein überragendes Drittel der Gastgeber. In der Defensive kaum in Verlegenheit zu bringen, außer bei einer Chance von Milan Kostourek (13.) und einem sich daran anschließenden ECP-Powerplay, in der Offensive mit zahlreichen guten Aktionen. Ein Konter führte schließlich zum 2:0 durch Andrej Strakhov (15.).

Scorpions verpassten frühzeitige Entscheidung

Auch in den zweiten Spielabschnitt startete die Mannschaft von Trainer Dieter Reiss ideal. Christoph Koziol verlud Peitings Keeper Florian Hechenrieder zum 3:0 (23.). Kurz darauf verpassten die Scorpions sogar eine frühzeitige Entscheidung, als sie eine vierminütige Überzahl ungenutzt ließen. Und weiter ging es mit den schnellen Toren zu Beginn eines Spieldrittels, diesmal gelang den Gästen ein früher Treffer – durch Ty Morris nach 46 Sekunden.

Unter Mithilfe von Hechenrieder, der einen Schuss von Patrick Schmid ins Netz rutschen ließ, hieß es aber zehn Minuten vor Schluss 4:1. Andreas Feuerecker traf zum 4:2-Endstand (56.) – und fast wäre es unnötig spannend geworden, doch der starke Scorpions-Torhüter Björn Linda entschärfte einen Penaltyschuss von Kostourek (59.). Am 16. März (19:30 Uhr) müssen die Scorpions wieder beim EC Peiting ran und können dort das Viertelfinale erreichen.

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