25. April 2018 / 12:39 Uhr

"Jetzt sind wir die Deppen der Liga": Das Glück verlässt TuS Harenberg in letzter Minute

"Jetzt sind wir die Deppen der Liga": Das Glück verlässt TuS Harenberg in letzter Minute

Jens Niggemeyer
Gaben in der Nachspielzeit die Führung aus der Hand: TuS Harenberg um Trainer Biank.
Gaben in der Nachspielzeit die Führung aus der Hand: TuS Harenberg um Trainer Biank. © Priesemann
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Im Nachholspiel am Dienstagabend in der Bezirksliga 2 lässt der TuS Harenberg zwei Punkte beim Vfl Bückeburg II liegen. Spannend wurde es erst in den letzten 15 Minuten des Spiels - und in der Nachspielzeit.

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Erneut hat der TuS Harenberg in der Fußball-Bezirksliga 2 in der Nachspielzeit einen Sieg aus der Hand gegeben. Hatte das Team von Bernd Biank am vergangenen Sonntag beim FC Stadthagen in der 92. Minute noch das 2:2 hinnehmen müssen, gab das Team um Kapitän Marc Heidorn im Gastspiel am Dienstagabend bei der Reserve des VfL Bückeburg nach Ablauf der regulären Spielzeit sogar noch einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand.

"Jetzt sind wir die Deppen der Liga"

„Diesmal haben wir uns in der 92. Und 95. Minuten zwei Buden eingefangen“, ärgerte sich der Coach. „Jetzt sind wir die Deppen der Liga.“ Ganz so sauer war der Harenberger Trainer dann aber letztlich doch nicht, denn als fairer Sportsmann räumte er ehrlich ein, dass seine Mannschaft überhaupt nur sehr glücklich in Führung gegangen sei. „Im Grunde hätten wir zu diesem Zeitpunkt schon mindestens 0:2 zurückliegen müssen.“

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In der ersten Hälfte passierte nicht viel, hüben wie drüben gab es kaum ernsthafte Offensivbemühungen. „Wir hatten keinen Zug zum Tor, haben auch keinen Druck auf den Gegner ausgeübt“, konstatierte der Bückeburger Coach Jan-Werner Schmitz ehrlich. Dennoch hatte die VfL-Reserve zumindest eine erstklassige Chance: Aboubacar Fofana spielte TuS-Keeper Armin Tvrtkovic aus, schob den Ball dann allerdings am leeren Tor vorbei. „Da hatten wir echt Glück“, gab TuS-Trainer Biank freimütig zu.

Bückeburg lässt hochkarätige Chancen liegen

Und auch nach dem Seitenwechsel war Fortuna zunächst aufseiten der Gäste. „Von der 50. Bis zur 70. Minuten sind wir total unter Druck geraten, standen quasi unter Dauerbeschuss“, räumte Biank ein. Die Hausherren, in deren Reihen eine Handvoll ehemaliger Oberliga-Kicker mitmischten, dominierten deutlich, erspielten sich vier, fünf hochkarätige Möglichkeiten, aber der Ball wollte nicht über die Linie. Das sollte sich rächen.

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Biank: "Wir haben es versäumt, den dritten Treffer nachzulegen"

Denn den ersten gelungenen TuS-Angriff der Partie unterband VfL-Keeper Patrick Spilker mit einem Foul an Marek Gilke: Den fälligen Strafstoß verwandelte Christoph Rischker zum 1:0 für die Gäste (79.). Kurz darauf erhöhte Pascal Biank nach einer gelungenen Umschaltaktion und Pass von Gilke auf 2:0 (84.). „Im Anschluss haben wir es bei drei, vier Kontern versäumt, den dritten Treffer nachzulegen“, ärgerte sich der TuS-Coach.

Sogar nach dem Anschlusstor durch Lennart Versick (90. + 2) bot sich den Gästen noch eine Großchance zum 3:1. Jan Steininger sorgte in der fünften Minute der Nachspielzeit für den verdienten 2:2-Endstand. „Am Ende haben wir uns viel zu tief hinten reingestellt, standen auch nicht gestaffelt genug“, monierte Biank.

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