07. Dezember 2018 / 10:11 Uhr

Jevenstedts Torjäger Lucas Seefeldt hat das Krankenhaus verlassen

Jevenstedts Torjäger Lucas Seefeldt hat das Krankenhaus verlassen

Andrè Haase
TuS-Torjäger Lucas Seefeldt mit Hundedame Nelli in den heimischen vier Wänden.
TuS-Torjäger Lucas Seefeldt mit Hundedame Nelli in den heimischen vier Wänden. © Andrè Haase
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Bis zum Dienstag, 20. November war die Welt beim Landesligisten TuS Jevenstedt und seinem Top-Torjäger Lucas Seefeldt noch in Ordnung. Der Aufsteiger stand auf Tabellenplatz drei und Seefeldt hatte mit 15 geschossenen Toren maßgeblichen Anteil am Aufschwung des TuS. Dann verletzte sich der 21-jährige Ausnahmestürmer bei einem Trainingszweikampf schwer.

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Seefeldt zog sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zu und musste in einem Rendsburger Krankenhaus zweimal operiert werden. „Bei der ersten OP wurde ein Fixateur angebracht, der die Knochen in eine bestimmte Stellung bringt und somit fixiert. Die zweite OP dauerte knapp drei Stunden. Da wurde ein Nagel eingearbeitet, den ich je nach Verlauf der Genesung auch für immer drin behalten kann, sofern er mich nicht stört in meinem Bewegungsablauf“, berichtet Seefeldt, der an jenem Dienstagabend den wahren Zusammenhalt seines Team erfahren durfte. „Ich wusste nach dem Zweikampf sofort, dass ich mir etwas gebrochen habe. Wie meine Kameraden dann reagiert haben, war weltklasse. Sie haben mich bis zum Eintreffen des Krankenwagens super versorgt“, so der Steuerfachangestellte, der seit vergangenen Dienstag wieder zu Hause ist.

Seefeldt, der mit seiner Freundin Nele und der 10-jährigen Hundedame Nelli einen Steinwurf vom Jevenstedter Sportplatz entfernt wohnt, machte bereits in den A-Junioren des Osterrönfelder TSV auf sich aufmerksam. "Wir sind damals als Meister aufgestiegen und ich habe in dem Verbandsligajahr 45 Tore erzielt. Nach der Saison habe ich die Anfragen eines Oberligisten und des TuS Jevenstedt gehabt, für den ich schon bis zur B-Jugend die Stiefel geschnürt habe. Die Wahl fiel mir leicht, denn unser Coach Michael Rohwedder hat sich wirklich um mich bemüht. Zudem spielen meine Kumpels hier und wir haben mit zwei Aufstiegen hintereinander gezeigt, dass wir eine tolle Mannschaft sind“, konstatiert Seefeldt, der sich mit Offensivspieler Mirko Mrosek auf dem Platz blind versteht. „Wir harmonieren sehr gut“, weiß der bekennende HSV-Fan. Seefeldt hofft, dass seine Mannschaft auch ohne ihn zum Saisonende unter den Top fünf einläuft. „Das wäre schon toll. Zumal wir im Moment die beste Mannschaft aus dem Kreis Rendsburg/Eckernförde sind. Ich glaube, unsere gute Kameradschaft kann Berge versetzten. Wir treffen uns auch außerhalb des Fußballplatzes und gehen zusammen Essen, oder unternehmen andere Dinge gemeinsam“, verrät Seefeldt, der Mannschaftskollege Mathis Mrosek als seinen besten Freund bezeichnet.

In vier Wochen darf der schnelle Angreifer das erste Mal wieder vorsichtig auftreten und hofft natürlich, dass er zur Sommervorbereitung auf die Saison 2019/20 wieder ins Training einsteigen kann. „Das ist bis dahin zwar ein steiniger Weg, das weiß ich. Jetzt bekomme ich Krankengymnastik, damit der Fuß etwas in Bewegung bleibt. Aber ich merke schon, wie schnell die Beinmuskulatur abbaut, wenn man hauptsächlich nur liegen darf. Ich werde aber Step by Step alles dafür tun, dass ich so schnell wie möglich mein Comeback feiern kann“, so Seefeldt abschließend.

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