H1806783 Lieferten sich ein enges und spannendes Duell: Der JFV Aller-Weser U18, hier mit Cederic Rosebrock-Heemsoth (rechts), und die JSG Löwen 19, hier mit Mario Ohmes. © Björn Hake
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JFV Aller-Weser gewinnt Kreispokal nach Elfer-Drama

JFV setzt sich mit 9:8 gegen die JSG Löwen durch

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Genau so wünscht sich ein neutraler Fußball-Fan ein Pokalfinale, genauso dramatisch, genauso spannend. Am Sonntag traten die JFV Aller-Weser U18 und die JSG Löwen U19 im Kreispokalfinale in Wahnebergen gegeneinander an. Und die beiden Teams boten den Zuschauern ein absolutes Drama, schlussendlich mit dem besseren Ende für Aller-Weser. Da es nach der regulären Spielzeit 2:2 hieß, musste die Entscheidung vom Punkt herbeigeführt werden. Und aus elf Metern zeigten sich die Rieder Löwen etwas nervenschwächer als die Konkurrenten. Am Ende hieß es 9:8 (2:2/2:1) aus Sicht des JFV.

Paul Gauert war nach dem letzten Elfmeter verschwunden, er war bedeckt von seinen jubelnden Mitspielern. Denn Gauert war es, der Aller-Weser letztendlich mit dem finalen Elfmeter zum Kreispokal-Sieger schoss. „Die Freude war natürlich riesengroß“, jubelte Coach Christopher Senff. Doch zuvor hatte er wenig Freude an dem, was seine Schützlinge auf dem Rasen veranstalteten: „Das war für unsere Verhältnisse ein schwaches Spiel, die Jungs waren zu unkonzentriert. Ich weiß nicht, ob es der Druck war.“ Aber dennoch ging sein Team in Front. Christian Rother war dafür in Minute 17 verantwortlich. Und für die Löwen kam es noch dicker, denn Aller-Weser gelang gleich ein Doppelschlag. Lediglich zwei Minuten später erhöhte Stefan Mitocaru auf 2:0. Doch souverän agierte der JFV nun nicht. Im Gegenteil, die Löwen verkürzten in Minute 29 durch Marcel Hunger. Nach dem Seitenwechsel schwächte sich Aller-Weser selbst. „Unser Torwart hat aus einem halben Meter den Ball ins Gesicht bekommen und war kurz weg. Da der Schiedsrichter dennoch weiterlaufen ließ, hat Niklas Becker ihn gefragt, ob er bescheuert sei. Das war eine dumme Aktion“, schilderte Senff. Becker sah dafür die Rote Karte (58.), und Aller-Weser verschanzte sich fortan in der Defensive, blieb durch Konter aber gefährlich. Die eine oder andere Chance hatten auch die Löwen, wussten aber keine zu nutzen. Und das blieb auch so bis zur fünften Minute der Nachspielzeit. Aus dem Gewühl heraus war es Vincent Hogrefe, der den Ball über die Linie beförderte.Somit musste das Elfmeterschießen entscheiden, und dabei zählen nun mal die Nerven. Aller-Weser leistete sich nur einen Fehlschuss, die Löwen hingegen zwei. „Im Elfmeterschießen zu verlieren, ist immer bitter. Aber wir hätten in der regulären Spielzeit einfach unsere Chancen nutzen müssen“, resümierte ein geknickter Löwen-Coach Henning Lange.

Region/Bremen Bezirk Lüneburg

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