12. Juni 2018 / 11:00 Uhr

JFV Bremen: Spätes Siegtor von Berkay Isik

JFV Bremen: Spätes Siegtor von Berkay Isik

Karsten Hollmann
Berkay Isik JFV Bremen
Erzielte den Siegtreffer für seine Mannschaft: JFV-Akteur Berkay Isik (links). © FR
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B-Junioren verwandeln 0:2-Rückstand noch in ein 3:2 – Blumenthaler SV geht mit 1:9 baden

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Der JFV Bremen hat den Spieß zum Abschluss der Sommerrunde in der Bremer Fußball-Verbandsliga der B-Junioren in der Partie gegen den FC Union 60 nach einem 0:2-Rückstand zur Pause noch in einen 3:2-Erfolg umgedreht. Damit festigten die Nordbremer ihren vierten Platz. Der Blumenthaler SV behielt trotz einer 1:9-Packung gegen den bereits vorher als Meister feststehenden TuS Komet Arsten seinen fünften Rang.

JFV Bremen – FC Union 60 3:2 (0:2): Die Gastgeber waren im Match gegen den Drittletzten auch bereits in den ersten 40 Minuten die bessere Mannschaft. „Durch viel Pech sind wir aber mit 0:2 in Rückstand geraten“, teilte JFV-Coach Luis Serrano Leonor mit. Nach zehn Minuten flankte ein Union-Spieler in die Mitte, wo Kim Reimers den Ball unhaltbar für seinen Schlussmann Joshua Watson unglücklich ins eigene Netz abfälschte. Auch das 0:2 war mehr oder weniger ein Eigentor.

JFV-Innenverteidiger Paul Seidel wollte die Kugel nach vorne schlagen, visierte aber dabei genau den Kopf eines Union-Akteurs an, der sich bereits auf dem Weg in Richtung Mittellinie befand. Von seinem Kopf prallte das Spielgerät ebenso unglücklich zur vermeintlichen Vorentscheidung in die Maschen (34.). Auf der Gegenseite ließen Rojhat Torba und Ali Abed Alhady selbst die größten Möglichkeiten aus.

„Wir hätten bereits zur Pause mit 4:2 führen müssen“, versicherte Serrano Leonor. Ihm habe aber imponiert, dass seine Mannschaft nie den Kopf gesenkt, sondern immer weiter nach vorne gespielt habe. Dafür belohnten sich die Nordbremer dann auch in der zweiten Hälfte. C-Junior Linus Schäfer bereitete das 1:2 von Christoph Wittmershaus vor. Wittmershaus spielte noch zwei Gäste-Spieler aus, ehe er verkürzte.

Nach einem Foul am eingewechselten Williams Lewisgton Noukpetor glich Linus Schäfer per Elfmeter zum 2:2 aus (76.). Zwei Minuten vor dem Ende erkämpfte sich dann Berkay Isik den Ball an der Mittellinie und startete ein unwiderstehliches Solo. Er tanzte auch noch FC-Keeper Marcel Welsch aus und markierte das vielbejubelte 3:2-Siegtor. „Meine Jungs haben unglaublich gekämpft und sich den Sieg am Ende auch verdient“, bilanzierte Leonor.

Blumenthaler SV –TuS Komet Arsten 1:9 (0:2): In dem Abschiedsspiel für die scheidenden beiden Blumenthaler Trainer Jens Dähn und Bekim Rama hielten die Gastgeber im ersten Abschnitt hervorragend mit. „Sogar Komet-Coach Kristian Arambasic hat gesagt, dass wir auch hätten in Führung gehen können“, betonte Jens Dähn. Mit zwei Abwehrfehlern leiteten die blau-roten Akteure aber bereits im ersten Durchgang den deutlichen Sieg des Klassenbesten ein. Ansonsten standen die Blumenthaler in der ersten Halbzeit sehr sicher in der eigenen Abwehr und setzten auch in der Offensive immer wieder Akzente.

Nach dem Pausentee war es dann aber vorbei mit der BSV-Herrlichkeit. „Da stand plötzlich eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz“, wunderte sich Jens Dähn. Die Laufbereitschaft des Heimteams ließ rapide nach. Mit vielen Fehlern luden die Nordbremer ihren Kontrahenten auch noch zu zahlreichen Toren ein. Direkt nach dem 0:3 sorgte der seit einigen Wochen glänzend aufspielende Ben Starke aber mit seinem Tor zum 1:3-Zwischenstand zumindest für einen kleinen Hoffnungsschimmer. Doch die Arstener stellten schnell wieder den alten Drei-Tore-Abstand her (45.).

„Im zweiten Durchgang hat auf einmal nichts mehr funktioniert“, bedauerte Dähn. Sein Sohn Daniel Dähn wehrte noch einen Elfmeter ab, musste jedoch den Nachschuss zum 1:5 passieren lassen. Am Ende feierte der Favorit noch einen Kantersieg. Die Saisonbilanz von Jens Dähn fiel dennoch ungetrübt aus: „Wir hatten uns vor der Sommerrunde vorgenommen, zwei Plätze besser abzuschneiden als in der Winterrunde. Dies ist uns mit dem Erreichen des fünften Ranges exakt gelungen. Deshalb sind wir auch zufrieden.“

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