Glindow_John-Hermsdorf John Hermsdorf (r., Archivbild) hat mit der Havelland-Auswahl beim 3. Sportbuzzer-Cup viel vor. © Benjamin Feller
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John Hermsdorf: "Der Titel muss verteidigt werden"

Fußballkreis Havelland: Die Havelländer wollen bei der dritten Auflage des Sportbuzzer-Cups das Triple perfekt machen.

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Das klingt doch wie eine Kampfansage: „Das muss das Ziel sein, ist doch klar. Der Titel muss verteidigt werden“, meint John Hermsdorf mit Blick auf den am Samstag (24. Juni 2017) anstehenden MAZ Sportbuzzer-Cup in Trebbin. Dann wird Hermsdorf zusammen mit den besten Kickern aus dem Fußballkreis Havelland die Region bei der dritten Auflage des Sportbuzzer-Cups vertreten. 14 Uhr geht es los, Austragungsort ist in diesem Jahr das Sportgelände des VfB Trebbin (FK Dahme/Fläming).

Premiere für Hermsdorf beim Sportbuzzer-Cup

„Die Auswahl Havelland hat die letzten beiden Jahre das Turnier gewinnen können. Machen wir uns doch mal nichts vor, das ist auch für dieses Jahr die Messlatte“, blickt der 29-Jährige auf das Turnier voraus. Der Linksaußen, der seine Töppen sonst für Kreisoberligist Eintracht Glindow schnürt, ist das erste Mal beim Sportbuzzer-Cup dabei. „Ich finde es vor allem spannend, wie die Leute aus den anderen Fußballkreisen spielen. Da kennt man sich im Grunde ja kaum aus und hat wenig Erfahrungen“, freut sich der Potsdamer auf die fußballerische Abwechslung beim Cup. Aus seiner Havelländer Auswahl kenne er einige Namen, zusammen gespielt habe er mit den anderen Auswahlkickern aber bislang noch nie. „Das wird spannend“, schmunzelt er. Auswahltrainer Heino Schüler, der mit seinem Team von Grün-Weiß Golm vor wenigen Tagen die Meisterschaft in der KOL Havelland gewann, indes kennt Hermsdorf sehr gut. „Wir haben eine lange gemeinsame Geschichte. Ich habe im Nachwuchs bei Babelsberg 03 schon unter ihm gespielt, habe ihn bei Eintracht 90 Babelsberg wiedergetroffen und mit ihm zusammen dann zum RSV Eintracht nach Stahnsdorf gewechselt.“

"Das hätte vor der Saison wohl keiner erwartet"

Seit der Winterpause der Saison 2014/15 läuft der Potsdamer, der tagsüber als Angestellter bei Marketing Potsdam tätig ist, für die Glindower auf. In seiner ersten kompletten Saison mit der Eintracht konnte der heute 29-Jährige den Aufstieg in die Kreisoberliga und den Pokalgewinn bejubeln. Auch mit der kürzlich abgelaufenen Spielzeit ist Hermsdorf absolut zufrieden: „Tabellenplatz 4 am Saisonende ist super. Das hätte vor der Saison wohl keiner erwartet. Die Hinrunde verlief für uns zunächst kritisch, vielleicht vor allem aufgrund der sehr kurzen Sommerpause, die wir nur hatten. Nach der Winterpause hatten wir uns dann stabilisiert und haben eine sensationelle Rückrunde gespielt.“ Viele Mannschaften aus der Kreisoberliga kenne man aus den Jahren davor, einzig einige Teams aus dem Brandenburger Raum seien die großen Unbekannten gewesen.

Auch persönliches Saisonziel erreicht

Mit 44 Punkten (bei 60:48 Toren) auf Rang hinter Meister Grün-Weiß Golm (63 Punkte) und Vize-Meister RSV Eintracht 1949 II (61) lagen die Glindower am Ende gar in Reichweite von Tabellenplatz 3. Vortritt mussten sie der Mannschaft Empor Schenkenberg einzig aufgrund der besseren Torbilanz (72:25) bei gleicher Punkteausbeute lassen. „Den Unterschied zur Kreisliga in der Saison davor empfand ich gar nicht so gravierend“, blickt Hermsdorf zurück auf die abgelaufene Spielzeit, in der auch mit seiner persönlichen Bilanz absolut einverstanden ist. Auf 16 Saisontore hat er es als bester Torschütze der Mannschaft gebracht und belegt damit in der Torschützenstatistik der Liga Rang 5. „Mein Ziel ist es jede Saison, auf eine zweistellige Toranzahl zu kommen“, verrät der 29-Jährige. „Von daher bin ich zufrieden. Allerdings liegt das natürlich auch an der Mannschaft, denn ohne die Jungs würde ich die Tore nicht schießen können. Auch abgesehen von den Toren bin ich mit meiner Saison zufrieden, vor allem aufgrund einer enormen Leistungssteigerung in der Rückrunde.“ Zugute kommt dem Goalgetter, der im Übrigen auch für die Elfmeter bei der Eintracht eingeteilt ist, ein guter Draht zu Trainer Edgar Hecht. „Der Kontakt mit ihm ist sehr gut, die Kommunikation läuft wunderbar. Er lässt mir auf dem Spielfeld alle Freiheiten, das zahlt sich am Ende für uns aus.“

Spaß steht im Vordergrund

Tore wird Hermsdorf, der es bis zum Stichtag für die Cup-Auswahl auf sechs und damit die meisten Nennungen für die „MAZ-Elf der Woche“ im Kreis Havelland gebracht hatte, hoffentlich beim 3. Sportbuzzer-Cup für die Havelland-Auswahl schießen. Wenngleich es vorrangig vor allem darum geht, „Spaß zu haben“.

Ein Leben ohne den Sport kann sich der 29-Jährige, der seit dem sechsten Lebensjahr Fußball spielt, nicht vorstellen: „Sport muss sein. So lange es geht und solange die Knochen heile sind, will ich spielen.“

Wird die Havelland-Auswahl das Triple voll machen?

Bei der dritten Auflage des Sportbuzzer-Cups am 24. Juni (ab 14 Uhr) messen sich auf dem Sportplatz des VfB Trebbin die besten Kicker aus den Kreisoberligen (ausgewählt nach der Anzahl der Nominierungen der wöchentlich erscheinenden Mannschaften der Woche in der MAZ) der Kreise Havelland, Prignitz/Ruppin, Oberhavel/Barnim und Dahme/Fläming. Im Modus Jeder-gegen-Jeden (Spielzeit 40 Minuten) wird der Sieger der dritten Auflage ermittelt. Bei den ersten beiden Turnieren (2015 in Bötzow, 2016 in Nauen) setzte sich jeweils die Havelland-Auswahl durch und strebt in diesem Jahr den Titel-Hattrick an. Gemeinsam mit dem VfB Trebbin als Meister der Kreisoberliga Dahme/Fläming plant das Sportbuzzer-Team mit einem bunten Rahmenprogramm ein Highlight für Jung und Alt.

Mehr:

Alle Berichte rund um den 3. MAZ Sportbuzzer-Cup gibt es auf unserer Themenseite hier: www.sportbuzzer.de/brandenburg/sportbuzzer-cup-2017 

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