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Via Instagram: John Terry sagt Transfer zu Spartak Moskau ab

Redaktion Sportbuzzer
John Terry wechselt doch nicht nach Russland. © imago/Sportimage

Der ehemalige England-Kapitän John Terry wechselt doch nicht zu Spartak Moskau - das machte der mittlerweile vereinslose 37-Jährige nun auf seiner Instagram-Seite öffentlich.

Benedikt Höwedes bekommt doch keine Konkurrenz in der russischen Liga. John Terry hat einem Wechsel zu Spartak Moskau öffentlich eine Absage erteilt. Zuletzt wurde spekuliert, dass der ehemalige Nationalspieler Englands, aktuell vereinslos, vor einem Wechsel nach Russland stehen würde. Jetzt teilte er seine Entscheidung via Instagram mit: "Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, ein Vertragsangebot von Spartak Moskau abzulehnen", schrieb Terry. "Ich möchte Spartak danken und ihnen sowie ihren Fans alles Gute für den Rest der Saison wünschen."

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15 ehemalige England-Stars und was aus ihnen geworden ist

"Three Lions on the shirt..." Wie bei jedem Turnier gehen die Engländer wieder als Mitfavoriten in die WM. Zahlreiche Tragödien und einige Erfolge prägen die Geschichte der englischen Nationalmannschaft - und zahlreiche bekannte Spieler. Wir haben 15 der größten England-Stars unter die Lupe genommen und uns gefragt: Was machen sie eigentlich heute? Das Ergebnis findet ihr in der Galerie - klickt euch durch! © imago/Montage
Paul Gascoigne: "Gazza" wurde in den 90er Jahren zum Sinnbild des englischen Fußballs. Triumphe und Tränen lagen auch beim wohl talentiertesten englischen Spieler der jüngeren Vergangenheit nahe beisammen. Nach dem Halbfinal-Aus bei der WM 1990 weinte das enfant terrible aus Gateshead bitterlich. Nach seiner Karriere blieb er nicht zuletzt wegen seiner Alkoholsucht und psychischen Problemen in den Schlagzeilen - und einem beinahe ewigen Kreislauf aus Besuchen in Entzugskliniken und dann folgenden Rückfällen. (57 Länderspiele zwischen 1988 und 1998, zehn Tore) © imago/WEREK
Bobby Moore: Er ist der wohl größte Held des an selbigen nicht eben armen englischen Sports. Moore ist der einzige Weltmeister-Kapitän des Fußball-Mutterlandes. Die Legende von West Ham United, die außerdem noch für Fulham spielte, starb 1993 im Alter von nur 51 Jahren an Krebs. Franz Beckenbauer sagte einmal: "Bobby Moore war der beste Verteidiger der Fußballgeschichte. Er war ein wahrer Gentleman und ein echter Freund." (108 Länderspiele zwischen 1962 und 1973, zwei Tore) © imago/United Archives International
David Beckham: Über ein Jahrzehnt hinweg war "Becks" das Aushängeschild der "Three Lions". Der elegante Mittelfeldspieler mit der unverkennbaren Schusstechnik brillierte auf Vereinsebene bei Manchester United und Real Madrid, gewann die Champions League und wurde sechs Mal englischer Meister. In der Nationalmannschaft war er Kopf und Herz der goldenen Generation, die bei großen Turnieren aber oft unglücklich ausschied. Besonders bitter: Die unglücklichen Viertelfinal-Pleiten 2002 und 2006 gegen Brasilien und Portugal. Spiele, in denen die Engländer um Beckham nicht schlechter waren als der Gegner. Die Rolle nach dem Karriereende 2013 als Celebrity, Unternehmer, Multimillionär und Model ist hinreichend bekannt. (115 Länderspiele zwischen 1996 und 2009, 17 Tore) © Bongarts
Paul Scholes: Wo Beckham elegant war, da war sein langjähriger Weggefährte Scholes (freundlich ausgedrückt) zupackend. Der Rotschopf war knallharter Abräumer für Klub und Nation und absolvierte insgesamt 19 Spielzeiten in der Premier League. Die tolle Karriere im Verein Manchester United konnte er in der Nationalmannschaft nicht wirklich krönen. 2004 beendete er seine internationale Laufbahn. Auch, weil er bei der EM in diesem Jahr auf der linken Mittelfeldseite spielen musste und nicht im geliebten Zentrum, wo Frank Lampard und Steven Gerrard die neuen Platzhirsche waren. Scholes ist als Kolumnist und TV-Experte tätig und besitzt gemeinsam mit den Neville-Brüdern, Nicky Butt und Ryan Giggs den Fünftligisten Salford City. (66 Länderspiele zwischen 1997 und 2004, 14 Tore) © Bongarts
Steven Gerrard: Die wohl größte Liverpool-Legende der Neuzeit. Steven George Gerrard wurde 1980 in Whiston, Merseyside geboren und spielte seit 1989 in der Jugend des FC Liverpool. Bis 2015 sollte er bleiben, ehe er seine Karriere in LA ausklingen ließ. International blieb er hinter den Erwartungen zurück. Er zankte sich mit Frank Lampard um die zentrale Rolle, denn das Duo funktionierte nebeneinander einfach nicht. Ab Sommer 2018 ist er Manager der Glasgow Rangers - seine erste Station als Cheftrainer überhaupt. (114 Länderspiele zwischen 2000 und 2014, 21 Tore) © imago/Xinhua
Tony Adams: Niemand sang die Nationalhymne schöner und lauter als die Legende des FC Arsenal - den Verein, für den er 22 Jahre lang spielte. Adams, der in seiner aktiven Karriere schwerer Alkoholiker war und darüber 1998 eine von der Kritik gelobte Autobiografie veröffentlichte, versuchte sich zuletzt 2017 als Trainer beim FC Granada, scheiterte jedoch nach wenigen Monaten. (66 Länderspiele zwischen 1987 und 2000, fünf Tore) © imago/Camera4
Rio Ferdinand: Der Ex-Verteidiger von Manchester United (2002-2014), einst teuerster Abwehrspieler der Welt, verteidigte bei drei Weltmeisterschaften für England. Nach dem Ende seiner Karriere musste er diverse Schicksalsschläge über sich ergehen lassen. 2015 starb seine Ehefrau Rebecca an Krebs. 2017 veröffentlichte er seine Memoiren zu diesem Thema mit dem Titel "Thinking Out Loud". (81 Länderspiele zwischen 1997 und 2011, drei Tore) © imago/Hardt
Emile Heskey: Der Vollblutstürmer begann seine Karriere bei Leicester City und wurde im März 2000 für stolze 16 Millionen Euro von Liverpool gekauft. Der damals 22-Jährige beeindruckte vor allem mit seiner Größe (1,88 Meter) und Statur - auch bei den "Three Lions". Nach vier Jahren und rund 60 Toren verließ er Anfield, blieb dem englischen Fußball aber bei Wigan, Birmingham, Aston Villa und Bolton erhalten. 2016 beendete er seine Laufbahn - nach über 500 Spielen in der Premier League. Kam bei den Weltmeisterschaften 2002 und 2010 zum Einsatz. (62 Länderspiele zwischen 1999 und 2010, sieben Tore) © Bongarts
David Seaman: Der langjährige Arsenal-Keeper ist vielen Fans sicherlich noch wegen seines charakteristischen Zopfes bekannt. Sein berühmtester WM-Moment: Im WM-Viertelfinale lässt er einen langen Freistoß von Ronaldinho über sich ins Tor zum 1:2 fallen. Englische Zeitungen titelten danach in Erinnerung an einen Song der Band 'Cream': "Anyone for tennis?" Immerhin: Nach dem Karriereende gewann er eine Eiskunstlauf-Version von "Let's Dance"... (75 Länderspiele zwischen 1988 und 2002) © imago/Sven Simon
Robert Green: Der Torwart ist eigentlich nur für eine Sache bekannt: Seinen schweren Patzer im Gruppenspiel gegen die USA bei der WM 2010 in Südafrika. Davon erholte er sich nie so richtig. In der Saison 2017/18 war er, inzwischen 38-jährig, Ersatztorwart von Huddersfield Town. Ob er seine Karriere beendet, ist noch nicht bekannt. Green absolvierte über 650 Spiele im englischen Fußball. (12 Länderspiele zwischen 2005 und 2012) © imago/icon smi
Michael Owen: Englands ewiges Talent! Owen war schon in jungen Jahren ein brillianter Stürmer (Europas Fußballer des Jahres 2001), dem allerdings der Körper eines Leistungssportlers abging. So wurde die Karriere des Liverpool-Stürmers immer wieder von teils schweren Verletzungen unterbrochen, beispielsweise bei der WM 2006. Wer weiß, wie weit es Englands goldene Generation mit einem fitten Owen gebracht hätte? Inzwischen ist er floskelreicher TV-Experte und Co-Kommentator.  (89 Länderspiele zwischen 1998 und 2008, 40 Tore) © imago/Action Pictures
Wayne Rooney: Der langjährige Angreifer von Manchester United reiht sich nahtlos ein in die Generation der Enttäuschten, die trotz großer individueller Fähigkeiten niemals als Mannschaft funktionierte. Bitter vor allem die Niederlage gegen Deutschland bei der WM 2010. Rooney, der seit 2017 wieder bei Jugendklub Everton spielt und mit einem Wechsel in die USA in Verbindung gebracht wird, beendete seine Karriere in der Nationalmannschaft im Sommer 2016. (119 Länderspiele zwischen 2003 und 2016, 53 Tore) © Getty
Owen Hargreaves: Eines der größten Mittelfeld-Talente im Weltfußball blieb leider unvollendet. Hargreaves gewann in jungen Jahren die Champions League mit den Bayern, doch der Titel brachte ihm kein Glück. 2007 wechselte er zu ManUnited, verletzte sich jedoch vor der zweiten Saison schwer und erholte sich davon nicht mehr. Er wurde Englands Nationalspieler des Jahres 2006, doch zwei Jahre später musste er aufhören. Inzwischen ist er TV-Experte. (42 Länderspiele zwischen 2001 und 2008) © imago/PanoramiC
Gary Lineker: Den Spruch mit den 22 Spielern und den deutschen Siegern wollen wir an dieser Stelle aussparen. Gary Lineker ist der wohl bekannteste englische Fußballspieler der 1980er und frühen 90er Jahre. Bei den Weltmeisterschaften 1986 und 1990 schoss er in zwölf Spielen zehn Tore und scheiterte in Italien nur unglücklich im Halbfinale. Auch auf Klubebene traf Lineker, inzwischen ein Moderator der BBC, für Leicester, Everton, Barcelona und die Spurs regelmäßig. (80 Länderspiele zwischen 1984 und 1992, 48 Tore) © Bongarts
Frank Lampard: Die ewige Frage der England-Fans während der 2000er Jahre: Lampard oder Gerrard? Die meisten Trainer der "Three Lions" entschieden sich für beide Topstars. Vielleicht einer der Geburtsfehler der goldenen Generation, denn gemeinsam funktionierten Gerrard und die Chelsea-Legende nur selten. Nach Abstechern zu ManCity und New York City FC beendete Lampard, dessen Nationalmannschaftskarriere definiert wird durch sein "Wembley-Tor" gegen Deutschland bei der WM 2010. Der Ball war drin, doch der Schiedsrichter gab den Treffer nicht... (106 Länderspiele zwischen 1999 und 2014, 29 Tore) © imago/MIS

Noch kein Karriereende in Sicht

Terry spielte von 1998 bis 2017 für den FC Chelsea. Überraschend beendete der heute 37-Jährige danach nicht etwa seine Karriere, sondern wechselte in die zweite englische Liga zu Aston Villa. Nach dem verlorenen Playoff-Finale gegen den FC Fulham um den Aufstieg in die Premier League lief sein Vertrag aus. Vor dem Fulham-Spiel hatte er den Fans noch angekündigt, seinen Vertrag zu verlängern, falls es mit dem Aufstieg klappt. "Hoffentlich kann ich noch ein paar Jahre in der Premier League spielen." Doch daraus wurde nichts.

Die Moskau-Absage hat auch mit Terrys Familie zu tun: "Wir haben entschieden, dass es für uns momentan nicht der richtige Schritt ist", schrieb der Brite in seinem Instagram-Post. An ein Karriereende denke er aber nicht, wie er zuletzt der Daily Mail verriet.

Hier Terrys Post:

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