14. September 2018 / 14:29 Uhr

Jose Mourinho hält Vier-Minuten-Monolog: Kritiker sind "zwanghafte Lügner"

Jose Mourinho hält Vier-Minuten-Monolog: Kritiker sind "zwanghafte Lügner"

Redaktion Sportbuzzer
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Trainer Jose Mourinho von Manchester United leistete sich den nächsten Ausraster
Trainer Jose Mourinho von Manchester United leistete sich den nächsten Ausraster © imago/Sportimage
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Jose Mourinho sorgt mit dem nächsten PK-Ausraster für Aufsehen. Dieses Mal beschimpft er seine Kritiker in einem langen Monolog und präsentiert eine Fülle von Statistiken. Auslöser des Zoffs: Stürmer Marcus Rashford.

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Vier Minuten, unzählige Attacken und jede Menge Statistiken zur Selbstverteidigung: Mit einem skurrilen Auftritt auf der Pressekonferenz vor dem Spiel beim FC Watford am Samstag (18.30 Uhr) hat Jose Mourinho einmal mehr mit seinen Kritikern abgerechnet und die vermeintlich zu geringen Einsatzzeiten des englischen Top-Talents Marcus Rashford bei Manchester United verteidigt. Dem Stürmer waren in den letzten Länderspielen der "Three Lions" gegen Spanien (1:2) und die Schweiz (1:0) beide Tore des WM-Halbfinalisten gelungen. Liverpool-Legende und TV-Experte Jamie Carragher hatte Rashford daraufhin zu einem Vereinswechsel geraten, um auch im Klub mehr Spielzeit zu erhalten.

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Offenbar zu viel für Mourinho. "Am Sonntag werde ich garantiert wieder hart kritisiert, weil ich Rashford im Spiel bei Watford nicht eingesetzt habe", sagte der Portugiese, der den Torjäger im Auswärtsspiel am Samstag aufgrund dessen Rotsperre aus dem Spiel beim FC Burnley gar nicht einsetzen kann. Mourinho in Richtung seiner Kritiker: "Einige der Jungs sind regelrecht besessen von mir und haben ein Problem mit zwanghaften Lügen. Wenn sie am Sonntag aufwachen, denken sie immer sofort an Jose Mourinho."

Mourinho: "Das ist ethisch nicht korrekt"

Einmal in Fahrt ließ sich der Trainer, der seit Wochen mit den englischen Medien und TV-Experten über Kreuz liegt, nicht bremsen. "Einige Leute, die jeder kennt, verdienen doppelt. Sie arbeiten auch für Vereine und sind natürlich nicht unabhängig. Sie legen Dinge so aus, wie sie es brauchen. Das ist offensichtlich, menschlich - aber ethisch nicht korrekt. Sie tun mir leid. Es gibt interessantere Dinge als Jose Mourinho."

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Mourinho präsentierte zudem ein Blatt Papier, auf dem er vor der Pressekonferenz zahlreiche statistische Werte Rashfords notiert hatte. Der Coach zählte äußerst detailliert  auf, wann, wo und in welchen Spielen der Angreifer unter ihm zum aufgelaufen gekommen war: Spiele, Einsatzminuten, durchschnittliche Einsatzminuten pro Spiel. Keine Frage blieb offen... Mourinho: "Er ist ein guter Junge und ein guter Spieler. Er hat die Unterstützung meines Vorgängers Louis van Gaal gehabt, meine Unterstützung, die Unterstützung des Vereins. Dann: Neuer Vertrag, neue Rückennummer. Er ist nie außen vor geblieben, weil ich das so entschieden habe", wütete Mourinho weiter.

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