Jubel über Kreistitel: Die JSG Göttingen Nord Ost feiert die Futsal-Meisterschaft bei den B-Junioren. © Swen Pförtner

JSG Göttingen Nord jubelt in Schwarz-Rot

Hallenkreismeisterschaften im Futsal: Schwörer-Team siegt bei B-Junioren, JSG Plesse bei C-Junioren

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Göttingen. Die JSG Göttingen Nord Ost ist Kreismeister der B-Junioren im Futsal. Das Team von SCW-Torwart Stefan Schwörer schlug im Endspiel der am Sonnabend in der IGS-Halle ausgetragenen Endrunde den FC Lindenberg-Adelebsen mit 1:0. Alle acht teilnehmenden Teams zeigten großen Einsatz, die Stimmung auf den Rängen war außerordentlich gut – Futsal scheint angekommen zu sein.
Bereits nach 1:30 Minuten schoss Victor Schuhmann nach Pass von Tim Strüber die JSG mit 1:0 in Front. In den verbleibenden zehneinhalb Minuten rannte der FC vergeblich an, hatte kurz vor Schluss viel Pech mit einem Lattenknaller. Als Schiri Dirk Freckmann schließlich abpfiff, stürmte die JSG-Bank das Feld, vollführten die Spieler Jubeltänze und flippten die Fans auf der Tribüne aus: Schwarz-rote Trikots tragend, fahnenschwenkend und unaufhörlich skandierend, waren die zahlreich erschienenen Anhänger ein Mit-Garant für den Triumph der JSG, die in ihrem Halbfinalspiel den JFV West mit 2:0 geschlagen hatte. Mit dem gleichen Ergebnis hatte Lindenberg-Adelebsen im anderen Halbfinale die JSG Friedland/Bremke ausgeschaltet.
Es war ein schönes Turnier mit ansehnlichen Partien, in denen das spielerische Element im Vordergrund stand. „Es macht mehr Spaß, Futsal zu pfeifen als klassischen Hallenfußball, weil es weniger hektisch ist und nicht gegrätscht wird“, sagte Freckmann. Die Trainer betonen die Vorteile der vergleichsweise neuen Sportart, sehen teilweise jedoch auch Nachteile gegenüber dem Kick mit dem normalen Ball. „Beim Futsal stehen Technik und Spielwitz im Fokus“, sagte Stefan Schwörer, „das sollte beim Hallenfußball eigentlich auch so sein. Ist es aber nicht – da wird doch nur noch der Ball in der eigenen Hälfte hin- und hergeschoben und irgendwann aus der Distanz raufgeknallt.“
Andreas Thöne, Coach von Lindenberg- Adelebsen, sieht das genauso, glaubt, dass Futsal das Passspiel fördere, was auch dem Spiel draußen zugute komme. Arif Demirtas von der JFV West mag Futsal prinzipiell auch, nicht aber die Regel, dass Rückpässe zum Torhüter nur bedingt erlaubt sind: „Schon in der F-Jugend bringen wir den Jungs bei, den Keeper ins Spiel mit einzubeziehen, und auf einmal dürfen sie das nicht mehr – das ist kontraproduktiv.“ Friedland-Bremke-Coach Ralf Stieg kann demgegenüber mit der in den 1930er-Jahren in Südamerika entwickelten Variante des Fußballs fast gar nichts anfangen: „Ich frage mich, warum die Tore so klein sind. Was soll ich sagen – Futsal ist einfach nicht meine Welt.“
Bei den Hallenkreismeisterschaften der C-Junioren ging die Entscheidung nur knapp für die JSG Plesse I aus, die sich lediglich eine Niederlage leistete. Diese jedoch hatte es in sich: 0:4 gegen die C 1 von Sparta. Die Rot-Weißen vom Greitweg belegten damit den zweiten Platz und hätten sich bei sieben Punkten aufgrund der besseren Tordifferenz auch den Turniersieg geholt, wenn sie sich nicht gegen den RSV 05 II, den späteren Fünften und Letzten der Endrunde, ein 0:0-Unentschieden geleistet hätten. Den dritten Platz belegte mit sechs Punkten die SG Werratal vor der ersten Mannschaft des RSV 05. Der RSV 05 II kam immerhin noch zu zwei Punkten.

Region/Göttingen-Eichsfeld

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