12. September 2018 / 09:21 Uhr

Julian Weigl über Gespräche mit Thomas Tuchel, BVB-Transfers und Lucien Favre

Julian Weigl über Gespräche mit Thomas Tuchel, BVB-Transfers und Lucien Favre

Redaktion Sportbuzzer
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Bild aus gemeinsamen BVB-Tagen: Julian Weigl (l.) und der damalige Dortmunder Trainer Thomas Tuchel
Bild aus gemeinsamen BVB-Tagen: Julian Weigl (l.) und der damalige Dortmunder Trainer Thomas Tuchel © imago/Chai v.d. Laage
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Nach einem Transfersommer voller Wechselspekulationen spricht Julian Weigl über seinen Austausch mit PSG-Trainer Thomas Tuchel. Zudem äußert er sich zu Konkurrenzkampf mit Axel Witsel und Thomas Delaney.

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Für BVB-Profi Julian Weigl stand ein Wechsel zu Paris St. Germain und seinem ehemaligen Dortmunder Trainer Thomas Tuchel nie zur Debatte. Wie die Sport Bild berichtet, habe es zwar mehrere Gespräche zwischen dem Mittelfeldspieler und dem Coach gegeben. Dabei signalisierte Tuchel das Interesse an einer Verpflichtung seines ehemaligen Musterschülers. Für Weigl war aber klar:  "Es gab von meiner Seite aus keine Bereitschaft, den BVB in diesem Sommer zu verlassen." Folglich habe es auch kein konkretes Angebot gegeben.

Weigl, der auf der Zielgeraden der vergangenen Saison von Adduktoren-Problemen geplagt wurde und in dieser Spielzeit noch auf sein Bundesliga-Debüt wartet, empfand die permanenten Spekulationen um einen etwaigen PSG-Transfer in den vergangenen Wochen als belastend: „Dass diese Gerüchte aufkommen würden, war mir schon in dem Moment klar, als Thomas Tuchel als neuer Paris-Trainer feststand. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich mich beim BVB sehr gut mit ihm verstanden habe und er mich auf das Level geführt hat, auf dem ich heute bin."

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Weigl weiter: "Ich habe mich also auf die Situation vorbereitet. Als die Gerüchte dann irgendwann die Runde machten,war es mir anfangs egal. " Dies änderte sich aber im weiteren Verlauf des Transfersommers: "Spätestens,als in den Medien eine angebliche Zusage von mir verkündet wurde, mich enge Freunde anriefen und fragten, warum ich ihnen nichts von meinem Wechsel erzählt hätte, fing das Thema an zu nerven.“

Inzwischen hat der 22-Jährige dies jedoch abgehakt. Er brennt auf seine ersten Einsätze und will sich dem Konkurrenzkampf mit den beiden jeweils 20 Millionen Eruo verpflichteten Sechsern Axel Witsel und Thomas Delaney stellen. "Ich wurde in die Planungen nicht involviert, aber habe die Transfers auch nicht als Kritik an meiner Person oder Leistung empfunden. Im Gegenteil: Wir möchten ein europäisches Spitzenteam sein, diesem Anspruch sind wir in der letzten Saison nicht gerecht geworden. Und dann ist es nur logisch, dass die  Verantwortlichen personell reagieren."

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Nach Ansicht von Weigl brauche der BVB "Spielertypen wie Axel und Thomas". Zudem wolle er seine "Stärken in die Mannschaft einbringen." Er sei "sicher, dass man im Mittelfeld gut harmonieren und voneinander profitieren" könne. Schließlich spüre er auch er das Vertrauen des neuen BVB-Trainers Lucien Favre: "Im Training merke ich, dass ich mich auf meiner Position wieder sehr wohlfühle. Ich weiß, was von mir verlangt wird, habe aber trotzdem meine Freiheiten. Ich habe bei Lucien Favre ein gutes Gefühl."

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