Mit 2:4 musste sich der 1. FC Lok Leipzig im Mit 2:4 musste sich der 1. FC Lok Leipzig im "kleinen Derby" gegen die Reserve von RB Leipzig geschlagen geben.  ©
Mit 2:4 musste sich der 1. FC Lok Leipzig im

Jungbullen besiegen die "Locksche"

Die U-23 der Roten Bullen besiegte die Eisenbahner mit 4:2. 

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Leipzig am Freitag kurz vor 10 Uhr, in der Schloßgasse hatte sich eine Menschenschlange gebildet. Sie alle wollten noch Karten für das Spiel des Jahres erwerben. Und diese waren dann innerhalb weniger Stunden vergriffen. Für Sonntag in Markranstädt, RB (U23) gegen Loggsche, es gab noch achthundert freigegebene Restkarten für den Gästebereich. Doch der Autor dieser Zeilen (in Regis – Breitingen beheimatet) hatte seinen Kamera nicht mit.

Markranstädt, und dann rollte er im Stadion am Bad, der Regionalliga-Fußball zweier Tabellennachbarn, RasenBallsport Leipzig II (RBL) gegen 1.FC Lokomotive Leipzig. Unter den 2.543 Zuschauern war die große Masse Blau–Gelb, also Fans des Probstheidaer Vereins. Der Autor war auf der Gegengeraden, also unterm Volk und diesmal mit seiner Kamera.

Über weite Strecken war es ein ausgeglichenes und faires Spiel, in dem die „Jungbullen“ nach knapp einer Viertelstunde das 1:0 schossen und fast im Gegenzug der 1:1 Ausgleich fiel. Inzwischen war knapp eine halbe Stunde gespielt und es fiel das viel umjubelte 1:2, doch kurz vor der Pause kam der 2:2 Ausgleich, für die im Leipziger Stadtwald (am Elsterflutbecken) beheimatete Elf. Vom Schiedsrichter Christian Allwardt kam der Pausenpfiff. Assistiert wurde von Florian Lechner und Felix–Benjamin Schwermer.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild, wobei die Zweite der RasenBaller (RB) wieder von Abwehrfehlern der Lokomotive profitierte. Bullen-Torwart Benjamin Bellot wagte mehrere Ausflüge. Inzwischen waren wieder um die dreißig Minuten gespielt und das 3:2 fiel, von Halblinks, den rechten Innenpfosten getroffen und von da sprang der Ball ins Tor. Es lief die Schlussphase. Die cleverer spielenden Jungbullen wollten die Spielentscheidung und mit 4:2 war sie, zwei Minuten vorm offiziellen Schluss, gefallen. Die Loksche besann sich noch einmal auf ihre Stärken, doch leider zu spät. In dieser Phase (89.) sah Sören Reddemann (RB II) die gelb–rote Karte. Angemerkt, der Autor dieser Zeilen, auf Ballhöhe im Zuschauerblock stehend, hatte es als Notbremse gesehen. Lok hatte noch den Freistoß, doch es kam nichts Zählbares heraus. Trotz mehrerer Einwechslungen und kleiner Spielunterbrechungen (Verletzungen) wurde kaum nachgespielt. So kam nach Neunzig plus Eins vom Schiedsrichter der Schlusspfiff. Die Loksche Elf sagte noch Danke zu ihren Fans und sie sangen kurz: „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht. Alles, alles geht vorbei, Lok wir sind uns treu.“ Die Jungbullen (Trainer: Robert Klauß) haben nun Ihren Vorsprung zur „Scholz–Elf“ auf vier Punkte ausgebaut und ihren Mittelfeldplatz gefestigt. Für die Loksche aus dem Leipziger Stadtteil Probstheida und ihren treuen Fangemeinde ist es schmerzlich, das dass Spiel des Jahres verloren gegangen ist.

Die Torfolge: 13.Min. 1:0 Federico Palacios / 17. Min. 1:1 Felix Brüggemann / 28.Min. 1:2 Daniel Becker / 41.Min. 2:2 Federico Palacios /77.Min. 3:2 Timo Maurer / 88.Min. 4:2 Dominik Franke 

Erwähnt werden sollte noch, das sich die Preise an den Imbissständen, mit zwei bzw. drei Euro, im Rahmen hielten. Und im Gästebereich war Alkoholverbot. 

Noch mal kurz zurück geblickt. Markranstädt hatte einst einen großen und berühmten Sohn, den Schiedsrichter Rudi Glöckner. Als erster Deutscher leitete er ein Endspiel einer Fußball–Weltmeisterschaft. Das war 1970 in Mexiko, das der Brasilianer gegen die Italiener. In diesem Falle gewannen die Blau–Gelben. Rudi Glöckner war beim Deutschen Fußballverband der DDR (DFV) auch Cheforganisator für viele Länderspiele im ursprünglichen Zentralstadion zu Leipzig.

Beide Teams schauen nun auf ihre nächsten Spiele, wobei die Reserve der RasenBaller zur Wochenmitte ein Nachmittagsheimspiel hat. Nachgefragt, könnte die Energie aus Cottbus bei einem Flutlichtspiel zu viele Fans mitbringen? Am Freitag empfängt Lok den FC Schönberg, Anstoß erst um 19 Uhr. Hier muss man die weite Anreise der Schönberger aus Mecklenburg–Vorpommern (nahe Lübeck / SH) beachten und das viele Amateure tagsüber noch ihrer Arbeit nachgehen.

Fußball–Regionalliga Nordost:

Mittwoch, 08.03.2017 / Markranstädt, Stadion am Bad / Anstoß 16 Uhr / RB Leipzig II gegen FC Energie Cottbus

Freitag, 10.03.2017 / Bruno–Plache–Stadion / Anstoß 19 Uhr / 1.FC Lok Leipzig gegen FC Schönberg

Region/Leipzig RB Leipzig RasenBallsport Leipzig ll (Herren) 1. FC Lokomotive Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig (Herren) Regionalliga Nordost Region Nordostdeutschland (Herren) RasenBallsport Leipzig ll-1. FC Lokomotive Leipzig (05/03/2017 15:05)

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