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Junge Babelsberg-Reserve verliert in Velten

Rainer Goldbach
Oskar Rittner (r.) erzielte gegen den SV Babelsberg 03 II den Veltener Treffer. © Archiv/Roeske

Landesliga Nord: Fünf Spieler des SV Babelsberg 03 II bestritten ihre erste Partie im Männerbereich.

SC Oberhavel Velten – SV Babelsberg 03 II 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Oskar Rittner (61.).

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Stark ersatzgeschwächt, Thomas Schulz fehlten mit Busch, Paul, Stach, Kretschmann, Scharfenberg, Sellmann, Tanski, Tiede und Tzitschke neun Spieler einer möglichen Startelf, trat die "Zweete" die Reise in die Stadt der Ofenbauer an. Die junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren, in der fünf Spieler zum Einsatz kamen, die ihr erstes Pflichtspiel im Männerbereich absolvierten, enttäuschte jedoch nicht und bot den erfahrenen Gastgebern durchaus Paroli. Bereits in der 7. Minute hatte Tilman Käpnick einen Riesen. Nach einem Schuss von Tim Steuk, den Christian Strehk nur nach vorne abwehrte, konnte Käpnick den Kopfball nicht platzieren. Zwei Minuten später Glück für die Gäste nach einem Fehler von Kai Spangenberg. Anschließend verteiltes Spiel.

Ab der 30. Minute gewannen die Gastgeber die Oberhand ohne ihre Möglichkeiten nutzen zu können. Auch bis zum etwas unglücklichen Führungstor für den SC konnte die 03-Reserve mithalten. In der 61. Minute traf Oskar Rittner vom Strafraumeck den Innenpfosten, von dem das Spielgerät den Weg ins Netz nahm. Thomas Schulz stellte taktisch um und in der Schlussphase gab es Torchancen auf beiden Seiten. Arthur Hilbert hatte Pech mit einer Direktabnahme und auch bei zwei Kopfbällen waren die Babelsberger dem Ausgleich nahe. Da auch der eingewechselte Eric Moldenhauer einen Konter nicht nutzte, blieb es beim knappsten aller Ergebnisse. Thomas Schulz fasste wie folgt zusammen: „Velten hatte die besseren Chancen und hat durchaus verdient gewonnen. Uns hat es bei der neu zusammengestellten Mannschaft noch an Abstimmung und an druckvollem Angriffsspiel gefehlt. Ich glaube, wir werden noch viel Freude an den ehemaligen A-Junioren haben.“

SV Babelsberg 03 II: Spangenberg – Hausknecht, Thüringen, Nasser, Schwarz – Steuk – Hoffmann (68.Sadurni), Käpnick, Morling, Romanow (26. Wagner-Boysen) - Hilbert.

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Die Trainer des SC Oberhavel Velten seit 1997

Die SCO-Trainer von Hartmut Berndt bis Christian Eichelmann zum Durchklicken. © MAZ
Hartmut Berndt (Juli 1997 bis Juni 2005): Acht Jahre lang schwang Hartmut "Hatte" Berndt das Trainerzepter bei den Ofenstädtern.  © Robert Roeske
Im April 2005 sagte Berndt: "Es ist Zeit für neue Gesichter." Der langjährige SCO-Coach verkündete seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2004/2005. Trotz des Klassenerhalts in der Verbandsliga verließen mit ihm zahlreiche Leistungsträger den Verein. Ingo Rentzsch, der schon als Nachfolger gehandelt wurde, zog seine Zusage im Sommer 2005 wieder zurück.  © Robert Roeske
Detlef Willig (Juli bis September 2005): Der Verein wählte eine "Veltener Lösung" und präsentierte Willig und seinen Co-Trainer Wolfgang Müller als neues Trainergespann. Dabei waren sich Coach und Club nicht immer grün: Detlef Willig gründete einst nach Differenzen die Fußballjugend Velten 2000. Erstmals wollte er nun ein Männerteam trainieren, doch lange sollte die Rückkehr zum SCO nicht andauern...  © privat
Wolfgang Müller (September 2005 bis November 2009): Willig schmiss nach nicht einmal zwei Monaten hin - Müller (l., stehend) übernahm. Mit dem Ziel Klassenerhalt trat er an und wurde von Thomas Wendorff als Co-Trainer unterstützt. © Robert Roeske
Am Ende der Saison 2005/2006 stieg Müller mit den Ofenstädtern aus der Verbandsliga ab. Trotzdem führte er den SCO fast fünf Jahre. Im November 2009 trat Wolfgang Müller zurück - aus gesundheitlichen Gründen. © Robert Roeske
Hartmut Berndt (November 2009 bis Juni 2010): "Hatte" Berndt, der schon unter Müller als Co-Trainer fungiert hatte, sprang in die Bresche. Vorerst sollte er nur bis zur Winterpause aushelfen, blieb dann bis zum Saisonende.  © Robert Roeske
Tino Hennig (Juli 2010 bis Juni 2011): Schon im April präsentierte Velten den Coach für die nächste Saison. Der Hennigsdorfer war wenige Wochen zuvor als Trainer des FSV Bernau zurückgetreten. Doch die Saison verlief enttäuschend, Velten wurde nur Landesliga-Elfter. Und Hennig gibt nach nur einer Spielzeit auf. © Robert Roeske
Hartmut Berndt (Juli 2011 bis Mai 2012): Drei Kandidaten auf den Trainerposten gab es vor der Saison - am Ende machte es doch wieder ein alter Bekannter. In einer Situation, in der es um den SCO nicht gut bestellt war, krempelte Hartmut Berndt noch einmal die Ärmel hoch. Die Trennung verlief unschön: Der ehemalige Regionalligaspieler wurde vom Training suspendiert. Berndt sagte nur:  "Ich habe mich in all den Jahren für den Verein zur Verfügung gestellt und werde keine schmutzige Wäsche waschen.” © Enrico Kugler
Sören Albrecht (Mai 2012 bis November 2013): Der frühere Spieler übernahm, wurde dabei von Lutz Nolting unterstützt. Nur knapp entging Velten dem Abstieg aus der Landesliga. © Robert Roeske
Anderthalb Jahre nach seinem Amtsantritt musste Sören Albrecht gehen. "Es gab Querelen zwischen Spielern und Trainer", hieß es. Der Verein zog die Konsequenz aus der sportlichen Talfahrt - und machte wieder den bisherigen Co-Trainer zum Chef. © Robert Roeske
Eberhard Janotta (November 2013 bis Oktober 2015): Mit dem früheren DDR-Oberliga- und Zweitbundesligaspieler (für Stahl Brandenburg) wollte der SC Oberhavel wieder in die Erfolgsspur. "Ich kann ja den Fußball nicht neu erfinden", erklärte Janotta, der die Saison auf Platz 9 abschließt. © Robert Roeske
Später bekam Eberhard Janotta (r.) auf der SCO-Bank auch Unterstützung von seinem Bruder Rainer (l.). Beide mussten Ende Oktober 2015 gehen. Zu den Gründen der Trennung wollte sich der scheidende Coach nicht äußern. © Robert Roeske
Bastian Peschel (Oktober 2015 bis September 2017): Er war der Wunschkandidat für die Janotta-Nachfolge. Kurz zuvor war Peschel (l.) als Coach der Falkenthaler Füchse zurückgetreten. Er sei ein junger Trainer, der für eine neue Fußball-Generation stehe, begründete der SCO die Entscheidung für Peschel. © Robert Roeske
Fast zwei Jahre nach seiner Verpflichtung legte Bastian Peschel (2.v.r.) das Traineramt in Velten nieder. "Irgendwann kommt man an einen Punkt, wo man auch an sich denken muss", begründete er im September 2017. Ihm sei auch der Spaß an der Arbeit abhanden gekommen. Lutz Nolting (r.) sprang kurz als Interimslösung ein, aber der Verein präsentierte schnell einen Nachfolger. © Robert Roeske
Christian Eichelmann (seit Oktober 2017): Als Tabellenletzter übernahm Christian Eichelmann (r.) den SCO, startete gleich mit zwei Siegen in seine Amtszeit. Zuvor war er in der Kreisliga bei der SG Zühlsdorf tätig. Eichelmann trainiert auch weiterhin die Frauen von Forst Borgsdorf. © Verein
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Region/Brandenburg SV Babelsberg 03 II (Herren) SC Oberhavel Velten (Herren) Kreis Havelland SV Babelsberg 03 Landesliga Brandenburg Staffel Nord (Herren) SC Oberhavel Velten ...
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