11. August 2018 / 21:55 Uhr

Juri Knorr peilt EM-Medaille an

Juri Knorr peilt EM-Medaille an

Redaktion Sportbuzzer
Veit Maevers (l.) und Juri Knorr peilen mit Deutschland eine EM-Medaille an.
Veit Maevers (l.) und Juri Knorr peilen mit Deutschland eine EM-Medaille an. © CHRISTIAN SCHAFFRATH/54°
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Bad Schwartaus Handball-Riesentalent in Kroatien gegen seine künftigen spanischen Mitspieler

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Bei der U18-Europameisterschaft in Kroatien steht für die DHB-Auswahl am Sonntag das dritte Vorrundenspiel an. Für Spielmacher Juri Knorr von der HSG Ostsee ist die Partie gegen Spanien „bereits das erste Hauptrundenspiel“. Schließlich geht es um einen wichtigen Sieg auf dem Weg ins Halbfinale.

Juri Knorr genoss die freie Zeit nach der einzigen Trainingseinheit des Tages. Der Bad Schwartauer Abiturient nutzte im Studentenwohnheim des EM-Spielorts Varazdin die freie Zeit, um von seinem Zimmer aus, das er sich – wie eigentlich immer beim DHB – mit Veit Mävers vom TSV Burgdorf teilt, noch vor der Stadtführung am nachmittag seine Kontakte in die Heimat zu pflegen und von den Eindrücken der ersten EM-Tage zu berichten. Sportlich, das bestätigte der 18-Jährige auch den LN, lief es bisher nach Plan: Beim 21:20 gegen Russland traf der Spielmacher fünfmal und wurde zum besten Spieler der Partie gewählt, beim 29:18 gegen Ungarn war er mit sieben Toren erfolgreichster Werfer im DHB- Team.

Die besten Handballer aller Zeiten

Bernhard Kempa (Deutschland, * 19. November 1920, † 20. Juli 2017) prägt den deutschen Handball wie kein anderer nach dem Zweiten Weltkrieg. Er war ab 1948 der überragende Spieler bei Frisch Auf Göppingen. 1954 holte er als Spielertrainer mit der Mannschaft sensationell die deutsche Hallenmeisterschaft und wenige Monate später auch die Feldmeisterschaft. Sein Name lebt in dem sogenannten Kempa-Trick weiter, bei dem der Ball einem in den Kreis einspringenden Angreifer zugespielt wird, der ihn direkt verwandelt. Zur Galerie
Bernhard Kempa (Deutschland, * 19. November 1920, † 20. Juli 2017) prägt den deutschen Handball wie kein anderer nach dem Zweiten Weltkrieg. Er war ab 1948 der überragende Spieler bei Frisch Auf Göppingen. 1954 holte er als Spielertrainer mit der Mannschaft sensationell die deutsche Hallenmeisterschaft und wenige Monate später auch die Feldmeisterschaft. Sein Name lebt in dem sogenannten Kempa-Trick weiter, bei dem der Ball einem in den Kreis einspringenden Angreifer zugespielt wird, der ihn direkt verwandelt. ©
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„Gegen Russland war die erste Halbzeit schwierig, weil wir mit einem prall aufgepumpten Ball gespielt haben. Damit hatten alle bei uns große Probeleme“, erzählt Knorr. Er zog sich in der Halbzeit Schweißbänder um die Handgelenke, und fortan lief’s. Zwei Spiele, zwei Siege, und am Sonntag (18.30 Uhr, Livestream: dhb.de/u18mlive) geht’s gegen Spanien um den Gruppensieg. Ein Remis würde reichen. Und selbst bei einer Niederlage würde im Dreiervergleich mit Spanien und Ungarn voraussichtlich das bessere Torverhältnis für die Auswahl von DHB-Trainer Erik Wudtke sprechen. Aber Knorr will gewinnen. Und das nicht nur, weil bei Spanien immerhin fünf Spieler dabei sind, mit denen er künftig im B-Team des FC Barcelona spielt: „Für mich ist das schon das erste Hauptrundenspiel. Denn wir wollen mit zwei Pluspunkten weiter.“ Erster und Zweiter erreichen die Hauptrunde, nehmen das Ergebnis des direkten Vergleichs mit. „Aus den Spielen gegen die drei Hauptrundengegner brauchst du zwei Siege. Einen hätten wir dann schon.“ Minimalziel ist das Halbfinale. Einen überragenden Favoriten habe er bisher im Turnier nicht gesehen, sagt Knorr. Und ergänzt: „Alles ist möglich." Christian Schlichting

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