08. November 2018 / 18:32 Uhr

Kamera in der Dusche: Beratung beim Niedersächsischen Fußballverband

Kamera in der Dusche: Beratung beim Niedersächsischen Fußballverband

Eduard Warda
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Der Niedersächsische Fußballverband bietet Hilfe an. © Niedersächsischer Fußballverband
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Arbeitsgruppe "Sexualisierte Gewalt" ist telefonisch zu erreichen

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Beim Niedersächsischen Fußballverband (NFV) stand der Fall der versteckten Kamera in der Sporthaus-Dusche in Sieboldshausen bei einem Treffen am 21. Oktober auf der Tagesordnung. Der Fußballkreis-Vorsitzende Hans-Dieter Dethlefs war zu Gast in Barsinghausen, informierte sich über das Vorgehen in entsprechenden Fällen und sprach dabei unter anderem mit NFV-Präsident Günter Distelrath und NFV-Direktor Bastian Hellberg.

Der Tenor: Ein solcher Fall sei bisher noch nicht bekanntgeworden. Dethlefs wurde an die Arbeitsgruppe „Sexualisierte Gewalt“ verwiesen, die von Sebastian Ratzsch (Telefon: 05105/75-158) geleitet wird – sie dient in entsprechenden Fällen sozusagen als Anlaufstelle des Verbandes. Dethlefs stellte den Kontakt zwischen Ratzsch und dem Duderstädter Frauen-Trainer Ingo Brodka her.

Voyeurismus (französisch voir für „sehen“ und voyeur für „Seher“) ist eine Form der Sexualität, bei der ein Voyeurist (umgangssprachlich auch Spanner genannt) durch das Betrachten von seiner Präferenz entsprechenden, sich entkleidenden oder nackten Menschen oder durch das Beobachten sexueller Handlungen sexuell erregt wird. Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff das heimliche Beobachten einer unwissenden Person, im weiteren Sinn jegliche Form der Lust am Betrachten. Das Gegenstück zum Voyeurismus ist der Exhibitionismus.

(Quelle: Wikipedia)

„Es geht darum, dass die betroffenen Spielerinnen hier Schutz suchen können und psychologische Hilfe erhalten“, berichtet Dethlefs, der ergänzte, dass gleich nach Bekanntwerden des Kamera-Fundes sämtliche Frauenteams im Fußballkreis von der Staffelleitung informiert wurden. Eine Konsequenz in Duderstadt war, dass bei Heimspielen die Umkleide vor dem Betreten durch die Frauenteams von Männern abgesucht wurde.

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