18. Februar 2017 / 17:02 Uhr

Martin Schulz bei Holstein Kiel

Martin Schulz bei Holstein Kiel

Michael Kluth
Ministerpräsident Torsten Albig und Kanzlerkandidat Martin Schulz (v.li., beide SPD) mit Holstein-Kiel-Schal beim Spiel gegen Fortuna Köln.
Ministerpräsident Torsten Albig und Kanzlerkandidat Martin Schulz (v.li., beide SPD) mit Holstein-Kiel-Schal beim Spiel gegen Fortuna Köln.
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Der SPD-Kanzlerkandidat analysiert den 5:1-Sieg gegen Fortuna Köln

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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat im Kieler Holsteinstadion einen „auch in dieser Höhe verdienten“ 5:1-Sieg von Holstein Kiel gegen Fortuna Köln gesehen. „In der Schlussphase der ersten Halbzeit war schon zu sehen, dass Fortuna dieser Mannschaft nicht gewachsen war“, analysierte der prominente Stadionbesucher mit eigener Fußballvergangenheit. „Holstein war nicht nur körperlich, sondern auch technisch überlegen.“ In der zweiten Halbzeit sah Schulz seine Erwartungen bestätigt: „In der ersten Hälfte fehlte Holstein noch manchmal der letzte Schliff, die letzte Präzision.

"Der Verein meiner Kindheit"

Das haben sie in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht. Ein verdienter Sieg, auch in der Höhe verdient.“ Den Platzverweis für Fortunaspieler Uaferro vor dem Elfmeter von Dominik Drexler zum 4:1 fand Schulz „eine harte Entscheidung“ des Schiedsrichters. Besonderes Augenmerk richtete der vormalige Linksverteidiger des SV Rhenania Würselen 05 auf den linken Außenverteidiger der Kieler, Christopher Lenz: „Die Nummer 16 von Holstein, Linksfuß, sehr mannschaftsdienlich, sehr agil auch in der Offensive, hat mir sehr gut gefallen.“ Dass das Herz des Rheinländers für den 1. FC Köln und nicht für den Arbeiterklub Fortuna schlägt, erklärt er so: „Der 1. FC Köln ist der Verein meiner Kindheit und Jugend. Fortuna ist mir auch sympathisch, aber der FC war mal eine ganz große Mannschaft und wird wieder eine große werden.“ Martin Schulz hatte sich zwischen zwei politischen Terminen in Kiel und Lübeck mit Ministerpräsident Torsten Albig das Spiel angesehen.

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