27. Januar 2018 / 00:00 Uhr

Kapitän Bischoff: Es ist mein Traum, mit Hansa aufzusteigen

Kapitän Bischoff: Es ist mein Traum, mit Hansa aufzusteigen

Redaktion Sportbuzzer
<b>Mittelfeld - Amaury Bischoff:</b> Hat noch Vertrag bis zum <b>30. Juni 2019.</b> Der 30-Jährige ist Kapitän der Kogge.
Hat ehrgeizige Ziele mit Hansa Rostock: Kapitän Amaury Bischoff. © Lutz Bongarts
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Mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht Rot-Weiß Erfurt starten die Rostocker ins neue Fußball-Jahr. Die OZ sprach mit dem Kapitän.

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Hansa hat eine gute erste Saisonhälfte gespielt. Geht in der zweiten noch mehr?
Amaury Bischoff: Das hoffen wir natürlich alle! Es wurde aber kein konkretes Ziel ausgegeben, nicht vom Vereinschef und auch nicht von unserem Trainer Pavel Dotchev. Wir müssen alles peu à peu angehen, versuchen, uns von Spiel zu Spiel zu verbessern und das fortsetzen, was wir uns in der Hinrunde aufgebaut haben.

Rechnen Sie insgeheim, wieviele Punkte Sie noch brauchen, um am Ende im Aufstiegsrennen dabei zu sein?
Bischoff: Nein, wirklich nicht. Die Vorgabe des Trainers ist, dass er uns als Mannschaft permanent verbessern will. Spielerisch haben wir noch Luft nach oben.

Liveticker zum Heimspiel gegen Rot-Weiß Erfurt am Sonnabend ab 13.55 Uhr im OZ-Sportbuzzer

Gilt das auch für Sie persönlich? Sie haben in 14 Spielen ein Tor und vier Assists in Ihrer Bilanz stehen.
Bischoff: Auf jeden Fall! Die zwei Roten Karten haben mich ein wenig aus dem Rhythmus gebracht, das hat mich viel Kraft gekostet. Aber ich fokussiere mich nicht mehr so stark darauf, selbst ein Tor zu machen. Ich fühle mich gut, das ist das Wichtigste. Ich will der Mannschaft helfen, auf und neben dem Platz. Ich bin momentan der Älteste im Team und für viele der jungen Spieler so etwas wie ein großer Bruder. Wenn jemand Probleme hat oder Tipps braucht, kann er immer zu mir kommen – ich werde helfen.

In Ihrer Profikarriere sind Sie noch nie aufgestiegen...
Bischoff: Das stimmt, aber auch nicht abgestiegen! Mein Traum ist es, in meiner Karriere noch mal aufzusteigen, am liebsten mit Hansa.

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Ihr Vertrag endet im Juni 2019. Ist eine vorzeitige Verlängerung schon ein Thema?
Bischoff: Nein, ich fokussiere mich erst mal voll auf diese Saison. Ich fühle mich in Rostock sehr wohl, wir haben eine Top-Mannschaft und es macht jeden Tag Spaß, zum Training zu kommen. Über meine Zukunft mache ich mir noch keine Gedanken, ich lasse alles auf mich zukommen. Aber ich wäre froh, wenn ich noch lange hierbleiben könnte. Wer weiß, vielleicht beende ich meine Karriere bei Hansa.

Ist die Mannschaft in der Winterpause durch Pascal Breier noch stärker geworden?
Bischoff: Auf jeden Fall ist er eine weitere gute Option für die Offensive und ein Spieler, der viele Tore machen kann. Ich glaube, wir sind in der Vorbereitung als Mannschaft noch besser geworden. Es hat nur wenig Bewegung im Kader gegeben, die Mannschaft ist noch enger zusammengerückt. Der Teamgeist bei uns ist überragend.

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Anders als Ihre Mannschaft hat Rot-Weiß Erfurt in diesem Jahr schon ein Pflichtspiel absolviert – ein Nachteil für Hansa?
Bischoff: Das werden wir Samstag sehen. Dass das Spiel in Großaspach abgesagt wurde, war natürlich sehr enttäuschend für uns und die Fans, die dorthin gereist sind. Schließlich hatten wir für dieses Spiel drei Wochen gearbeitet. Wir sind froh, dass wir jetzt endlich loslegen.

Gegen den Tabellenletzten.
Bischoff: Erfurt ist eine gefährliche Mannschaft. Für sie ist im Abstiegskampf jedes Spiel wie ein kleines Finale. Aber wenn wir am Ende etwas erreichen wollen, müssen wir in der Rückrunde zu Hause mehr Spiele gewinnen.

Interview: Sönke Fröbe

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