09. August 2018 / 16:46 Uhr

Kapitän Bosse bringt die SG Aumund-Vegesack zurück auf Kurs

Kapitän Bosse bringt die SG Aumund-Vegesack zurück auf Kurs

Olaf Schnell
Marius Bosse (rechts) leitete mit seinem Tor die Wende ein.
Marius Bosse (rechts) leitete mit seinem Tor die Wende ein. © Christian Kosak
Anzeige

Bremen-Ligist bezwingt Werder Bremen III mit 4:1, wacht aber erst spät auf / Ehrung für Mohamed Hodzic

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Gut gelaunt waren die Kicker des Fußball-Bremen-Ligisten SG Aumund-Vegesack schon kurz vor dem siegreichen Heimspiel gegen den SV Werder Bremen III (4:1), als ihr Routinier Muhamed Hodzic für die zehnjährige Zugehörigkeit mit rund 400 Spielen vom SAV-Vorstand um den ersten Vorsitzenden Bernd Siems geehrt wurde. Das änderte sich dann aber kurz nach dem Anpfiff wieder, weil der Gastgeber auf dem Rasenplatz im Vegesacker Stadion einfach nicht richtig in die Spur kam.

Besser wurde es dann erst nach rund 35 Minuten, aber zu diesem Zeitpunkt hätten die grün-weißen Gäste schon klar in Führung liegen müssen. So ärgerte sich Werders Trainer Andreas Ernst nach dem Abpfiff noch immer über den nicht gegebenen Elfmeter (Foul an Karim Jahjah) – nach dem aus Vegesacker Sicht durchaus vermeidbaren 1:0-Führungstreffer von Jahjah (9.).

Acht Minuten später tauchte dann Pirunthan Packiyanathan, nach einem Zuckerpass aus der eigenen Hälfte von Mamadou Diop, alleine vor SAV-Schlussmann Marvin Ekuase auf, weil die Hausherren auch in dieser Szene einfach zu weit aufrückten. Egal – wichtig aus Vegesacker Sicht war, dass der starke Ekuase sich nicht ein weiteres Mal überlisten ließ. Mit einer tollen Fußabwehr klärte Marvin Ekuase diese brenzlige Situation, wie auch in Minute 30, als Karim Jahjah in einer 1:1-Situation sein Glück versuchte.

Machtlos war dann Vegesacks Keeper Marvin Ekuase kurze Zeit später, doch ging der Schuss nach einem perfekten Solo von SVW-Spieler Behljulj Salihi nur an den Pfosten. Aber auch nach dem Wechsel spielte die Ernst-Elf gut mit und hatte gute Möglichkeiten durch den sehr agilen Karim Jahjah (52./72./78.) – gleich zweimal rettete Christian Böhmer. „In der ersten Halbzeit haben wir das noch nicht so gut gemacht. Da waren wir noch nicht richtig wach. Aber in der zweiten Halbzeit sind wir wieder zurückgekommen und haben dann auch verdient gewonnen“, äußerte sich Vegesacks Mittelfeldspieler Abdullah Basdas, der mit seiner eigenen Leistung auch im zweiten Abschnitt zufrieden war und hier schon die entscheidenden Akzente setzte. „Ja, ich konnte der Mannschaft in dieser Phase schon weiterhelfen“, so Basdas.

Mehr aus der Bremen-Liga

Weiterhelfen konnte in Hälfte eins auch Mirko Jankowski, der in der 37. Minute einen gefährlichen Freistoß von der linken Seite in den SVW-Strafraum zirkelte, den letztlich Teamkapitän Marius Bosse zum 1:1-Ausgleich nutzte. Jetzt waren die Vegesacker besser im Spiel, dank auch der frühen Einwechslung von Alexander Schlobohm. Der kopfballstarke Angreifer Schlobohm profitierte hier von einer Unkonzentriertheit von Werder-Spieler Behljulj. So konnte sich Abdullah Basdas den Ball schnappen und den Torschützen gekonnt bedienen (50.) – Basdas leitete dann auch noch das 3:1 von Nick Enghardt (84./Direktschuss) ein. Seine gute Leistung krönte Abdullah Basdas letztlich mit dem Elfmetertor in
der Nachspielzeit (90+2).

Zufrieden mit dem Spiel war auch SAV-Neuzugang Alexander Schlobohm, der in der 36. Minute für Lennart Kettner eingewechselt wurde. „Ja, das lief gut. Und ich habe mein erstes
 Tor für die Mannschaft gemacht. Das ist natürlich immer ein schönes Gefühl. Es lief für uns nicht so gut am Anfang. Hiernach haben wir uns halt reingekämpft. Wir müssen uns nun aber noch mehr finden, aber wir haben auch viele neue Spieler. Dass jetzt nicht jeder Ball ankommt, ist doch klar“, berichtete Schlobohm, der in der 71. Minute nach einem tollen Pass von Abdullah Basdas fast noch einmal ins Werder-Tor getroffen hätte. „Der hätte reingemusst, aber es geht ja auch nicht jeder rein“, so der Ex-Findorffer Schlobohm.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Bremen
Sport aus aller Welt