Schalkes Kaptän Benedikt Höwedes hofft, dass mit einer veränderten Mentalität auch die Siege wiederkehren. © dpa/Guido Kirchner

Kapitän Höwedes zur Schalke-Krise: "Mentalitätsfrage"

Nach dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte steckt der ambitionierte FC Schalke 04 in der Krise. Das Problem, so urteilte Kapitän Höwedes, sei die Mentalität.

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Kapitän Benedikt Höwedes hat die Krise bei Bundesligist FC Schalke 04 auf die Denkweise der Spieler zurückgeführt. Hauptsächlich sei es "eine Mentalitätsfrage", sagte der Weltmeister im Interview mit "Sport1".

Klar sei, je mehr Spiele man am Stück verliere, desto schwieriger werde es. Schalke hat in der Bundesliga in fünf Spielen noch keinen einzigen Punkt geholt. Die Gelsenkirchener sind mit ihrem neuen Trainer Markus Weinzierl so schlecht wie noch nie in eine Saison gestartet.

Deswegen seien die Beine schwerer. "Es ist irgendwie schwieriger, einen Pass zu spielen. Aber jetzt ist die Zeit gekommen, wo wir alle unseren Mann stehen müssen. Dann kommen einfachste Dinge auch wieder zum Tragen und das Glück kommt wieder zurück", sagte Höwedes.

"Wir müssen Grundtugenden auf den Platz bringen"

Schon im Europa-League-Heimspiel gegen RB Salzburg soll es besser werden. Zum Auftakt der Gruppenphase gab es einen Sieg in Nizza. Da sei all das besser gewesen, was momentan kritisiert werde, sagte Höwedes. "Wir hatten eine hohe Mentalität, eine große Laufbereitschaft und einen guten Zug zum Tor." Wenn man das wieder umsetze, werde man auch gegen Salzburg gewinnen und auch danach erfolgreich sein. "Das sind Grundtugenden, die wir einfach auf den Platz bringen müssen. Das hat zuletzt ein wenig gefehlt."

dpa

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