14. Juli 2018 / 09:41 Uhr

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge kritisiert DFB: „Zu Vermarktungsmaschine mutiert“

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge kritisiert DFB: „Zu Vermarktungsmaschine mutiert“

Redaktion Sportbuzzer
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Karl-Heinz Rummenigge ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern.
Karl-Heinz Rummenigge ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. © dpa
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Im Streit um die Bebilderung der WM-Kampagne des DFB-Sponsors Mercedes kritisiert Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge den Verband scharf. Die Hintergründe sind kompliziert. Auch Mesut Özil soll eine Rolle spielen.

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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge fährt im Werbestreit mit dem DFB schwerere Geschütze auf. „Der DFB mutiert immer mehr zu einer Vermarktungsmaschine, und das wird vom FC Bayern nicht akzeptiert“, sagte der Klubchef der Süddeutschen Zeitung. In der Auseinandersetzung geht es um die Bebilderung einer WM-Kampagne des DFB-Sponsors Mercedes. Auf einigen Motiven sind dort mehr Spieler der Münchner zu sehen, als dies offenbar in den zwischen DFL und DFB vereinbarten Marketingrichtlinien festgelegt ist.

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Da in Audi ein anderer Automobilkonzern und Konkurrent von Mercedes mit gut 8 Prozent am deutschen Rekordmeister beteiligt ist, hätte auf den Fotos eigentlich kein Bayern-Profi zu sehen sein dürfen – außer der Verein wäre einverstanden gewesen. Dies ist anscheinend nicht der Fall. Bei Gruppenfotos mit drei bis fünf beteiligten Spielern sei zudem generell nur ein Profi pro Klub erlaubt. Auf einem Bild seien allerdings zwei Spieler aus München zu finden. Mercedes verwies in der SZ darauf, dass „alle unsere Werbemaßnahmen im Vorfeld mit dem DFB abgestimmt und erst nach Freigabe verwendet werden“. Die SZ berichtet, dass der Verband dieser Darstellung auf Anfrage nicht widersprochen habe.

Mesut Özil als Kampagnenmotiv gestrichen?

Wie die Sport Bild bereits am vergangenen Mittwoch berichtet hatte, liegt dem DFB vonseiten der Münchner eine Aufforderung zur Stellungnahme vor. Zudem legte das Magazin nahe, dass die Mercedes-Motivwahl mit der Erdogan-Affäre um Mesut Özil und Ilkay Gündogan in Verbindung stehe. Die Kampagne sei nach den gemeinsamen Fotos des Duos mit dem türkischen Präsidenten noch einmal überarbeitet und Özil nicht mehr berücksichtigt worden.

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