karlsburg2 Der Anklamer Michael Jeske (l.) bedrängt den Spieler der SG Karlsburg/Züssow, Eric Gutjahr. © Ronald Krumbholz
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Karlsburg/Züssow setzt sich im Pokal in Anklam durch

SG-Torhüter Mirko Schmidt ganz stark / HSG Greifswald spielt gut und verliert

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Züssow/Greifswald. In der zweiten Pokalrunde des Landesfußballverbandes MV setzte sich die SG Karlsburg/Züssow (Landesliga) etwas glücklich beim VFC Anklam (Landesliga) mit 2:1 durch. Die HSG Uni Greifswald (Landesklasse) verlor gegen Malchin (Verbandsliga) mit 0:5.

VFC Anklam – SG Karlsburg/Züssow 1:2 (1:1). Die Spielgemeinschaft musste schon viel Engagement und Einsatz zeigen, um beim VFC Anklam (Landesliga) mit 2:1 als Sieger vom Platz zu gehen. Ein frühes Tor durch Henkel und ein später Treffer von Troge sorgten für den knappen und glücklichen Erfolg. Torschütze Henkel: „Sicher sind wir mit etwas Dusel weitergekommen. Wir haben unsere Chancen aber eiskalt genutzt und mit Schmidt im Tor einen erstklassigen Rückhalt gehabt.“

Im Vorfeld der Partie hagelte es bei der SG Absagen, das dazu führte, dass sich die Mannschaft fast von selbst aufstellte. Dennoch gelang ein Start nach Maß. Bereits in der achten Minute nutzte Henkel eine Vorlage von Seehausen und schob platziert zum 1:0 ein. Der Gastgeber erholte sich schnell von dem frühen Rückstand, wurde immer stärker und drängte die SG in die Defensive. Nach gut 30 Minuten war es dann passiert. Nach einem misslungenen Befreiungsschlag seitens der SG konterte der VFC erfolgreich und glich aus. Der Gastgeber blieb am Drücker. Nach einem Schuss, der knapp an der Querlatte vorbeiging, jubelten die VFCer ein zweites Mal. Der Schiri gab das Tor aber nicht – Abseits.

In Hälfte zwei setzte Anklam das erste dicke Achtungszeichen mit einem 20-m-Kracher, doch Schmidt parierte stark. Der SG-Keeper rückte nun immer mehr in den Mittelpunkt. Dreimal verhinderte er Einschläge. Besser machten es die Kicker des Landesligisten. Schuldt zimmerte einen Freistoß in den Strafraum, Schuhmacher legte für Troge auf und der schoss den Ball ins linke Eck. Die Spielgemeinschaft führte mit 2:1, hatte aber noch zehn heiße Minuten zu überstehen. Die Peenestädter ließen jedoch in der Schlussphase zwei weitere dicke Chancen ungenutzt. Dann endlich hatte es die junge Truppe der SG Karlsburg/Züssow geschafft und feierte einen unerwarteten Erfolg. Ersatzkapitän und Torschütze Troge war froh über den Ausgang des Spiels: „Das war nicht unbedingt zu erwarten, dass wir weiterkommen. Ein großes Kompliment an unsere junge Mannschaft, von der sich alle Spieler voll ins Zeug gelegt haben.“

SG: Mirko Schmidt – Wotzlaw, Troge, Stachowiak, Ron Oberländer – Maximilian Schmidt (Gutjahr), Tschammer, Schuldt, Schuhmacher – Seehausen, Henkel (Bischoff).
Tore: 0:1 Henkel (8.), 1:1 Zielke (28.), 1:2 Troge (82.).

HSG Uni Greifswald – FSV 1919 Malchin 0:5 (0:3). Am Ende steht ein standesgemäßer 5:0-Erfolg für den FSV 1919 Malchin auf dem Papier. Doch so klar und deutlich war der Spielverlauf keineswegs. Stefan Lohmann, leicht angeschlagen, übernahm für Spielertrainer Robby Langbecker das Kommando an der Seitenlinie, da die Uni-Kicker nur elf Akteure für den Pokalfight aufgebracht hatten. „Vier der fünf Gegentore haben wir durch unnötige Ballverluste im Aufbauspiel bekommen“, ärgert sich Lohmann. „Die Malchiner haben uns nicht gerade an die Wand gespielt. Der Unterschied lag in deren enormer Effizienz und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.“ Nach gut 20 Minuten erzielte Malchin mit einem trockenen Schuss ins Eck die Führung. Bis zur Pause erhöhten die Gäste emotions- und schnörkellos auf 3:0. In der zweiten Spielhälfte kämpften die Hansestädter deutlich besser. Nico Tratz hatte binnen fünf Minuten zwei Hochkaräter auf dem Fuß. Freistehend brachte er die Bälle aber nicht im Tor unter. Auch Felix Meyer wurde gut in Szene gesetzt, schoss aber aus aussichtsreicher Position am Kasten vorbei. Was der HSG im Abschluss fehlte, war das nötige Quäntchen Glück, um zumindest den Ehrentreffer zu erzielen.

Die Gäste nahmen zwar im zweiten Durchgang ein wenig das Tempo und den Druck heraus, doch sie trafen noch zwei Mal. „Wir hätten ein oder gar zwei Tore verdient. Die Belohnung für ein ordentliches Spiel blieb leider aus“, sagte Lohmann. Große Hoffnungen machte sich vor dem Spiel aufgrund des Klassenunterschiedes und der Kaderstärke niemand und dennoch wollte man sich gut verkaufen – was letztlich auch gelungen ist.

Greifswald: Rüdiger – Reichel, Nötzel, Holtfreter – Langbecker, Jarchow – Dosdall, Krüger, Fischer – Tratz, Meyer.
Tore: 0:1 Meier (21.), 0:2 Yildiz (35.), 0:3, 0:4 Jähnke (44./57.), 0:5 Meier (75.).

Region/Mecklenburg Vorpommern SG Karlsburg/Züssow (Herren) HSG Uni Greifswald (Herren) Kreis Vorpommern-Greifswald

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