12. Juni 2018 / 18:37 Uhr

Karlsburg/Züssow verliert Derby gegen Greifswalder FC II

Karlsburg/Züssow verliert Derby gegen Greifswalder FC II

Ralf Edelstein
GFC-Spieler Maximilian Stöck wird von Henry Brandenburg (l.) attackiert.
GFC-Spieler Maximilian Stöck wird von Henry Brandenburg (l.) attackiert. © Ronald Krumbholz
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SG-Team zieht den Kürzeren und hadert mit Schiri.

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Züssow. Nach 90 umkämpften Minuten waren es die Fußballer aus Greifswald, die sich freudestrahlend in den Armen lagen. Der Greifswalder FC hatte das Landesliga-Derby bei der SG Karlsburg/Züssow mit 2:0 für sich entschieden.

Andreas Bruger, Co-Trainer der SG, war stinksauer. „Wieder einmal war es die ungünstige Konstellation – SG gegen Referee Schwenn, die das Spiel maßgeblich beeinflusste. Der Schiri hat schon in anderen Spielen des Öfteren eigenartige Entscheidungen gegen uns getroffen. Das ist für uns schon ein fragwürdiges Auftreten“, machte er seinem Unmut Luft.

Nach Ansicht von Bruger war der Strafstoß, der zum 1:0 führte, umstritten. „Jeder hat gesehen, dass GFC- Spieler Sundt auf den Ball getreten und danach zu Fall gekommen war“, behauptet Bruger. „Nur der Schiri nicht. Er will ein Foul, einen Kontakt von Prieß mit Sundt, gesehen haben.“

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Dabei ging es noch gut los für die SG-Spieler. GFC-Keeper Weit hatte eine „Vorlage“ mit einem lässigen Querpass (2.) gegeben, doch Gutjahr kam einen Schritt zu spät. Danach wurde der GFC stärker. Zwei gute Gelegenheiten für Stöck waren die Folge. Ansonsten hatten beide Abwehrreihen die Partie gut im Griff. Als der Ball doch einmal im SG-Tor lag, war es Abseits (23.). Bald folgte die Strafraumszene und das 0:1. Die SG war konsterniert, dennoch gab es noch eine gute Möglichkeit kurz vor der Pause. Knuth legte für Berndt auf, der den Ball jedoch über das Gehäuse knallte.

In Hälfte zwei mühte sich die SG redlich, doch die Gäste hatten immer eine gute Antwort parat. So war es der GFC, der zu mehreren Kontern kam und auch zu den verheißungsvolleren Chancen (56., 62.). Ein Konter in den Schlussminuten brachte die endgültige Entscheidung. Scheuermann machte mit dem 2:0 alles klar. Für den früheren GFC-Spieler Berndt stand fest: „Auch wenn die spielerisch bessere Mannschaft gewonnen hat, ist es ärgerlich, dass eine sehr strittige Aktion spielentscheidend war.“

SG: Prieß – Rico Oberländer, Troge, Weylo, Wotzlaw (46. Seidemann) – Brandenburg, Berndt – Schmidt, Knuth (84. Grubert), Eichelkraut – Gutjahr (72. Raik Oberländer).
GFC: Weit – Sundt (46. Beutin), Galonski, Badwal, von Drehle, Glandt, Mickley (80. Klaeske), Scheuermann, Freimanis, Stöck (90.+1 Yaqobi), Kitschke.
Tore: 0:1 Glandt (34. Elfmeter), 0:2 Scheuermann (83.).

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