08. August 2018 / 21:55 Uhr

Kasumovic schießt den TSV Havelse ins Pokal-Viertelfinale gegen Egestorf/Langreder

Kasumovic schießt den TSV Havelse ins Pokal-Viertelfinale gegen Egestorf/Langreder

Mark Bode
Maurice Maletzki freut sich über sein 3:0, Almir Kasumovic gratuliert
Maurice Maletzki freut sich über sein 3:0, Almir Kasumovic gratuliert © CHRISTIAN HANKE
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Der TSV Havelse steht im Viertelfinale des Niedersachsen-Pokals. Am Mittwochabend schossen die Havelser Lupo Martini Wolfsburg dank einer starken zweiten Halbzeit mit 4:0 ab - zweimal traf Neuzugang Almir Kasumovic.

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Die Partie im Wilhelm-Langrehr-Stadion ist aber auch für Erhan Yilmaz ein Erfolg gewesen: Der Rückkehrer – er war bereits von 2012 bis 2015 für den TSV Havelse am Ball. „Abendspiele bei Flutlicht sind immer super. Und wenn man dann noch gewinnt, ist es noch besser“, sagte er. Weniger zufrieden waren mit ihrer Rückkehr nach Garbsen zwei andere: Andrea Rizzo und Marcel Kohn tragen nun das blaue Jersey der Wolfsburger. „Es ist trotzdem immer wunderschön, wieder nach Havelse zu kommen. Das wird für mich immer Heimat bleiben“, sagte Kohn. Er fand den Sieg des TSV zwar verdient, „am Ende war er aber zwei Tore zu hoch“.

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In der ersten Hälfte waren die Gäste vor nur 338 Zuschauern das agilere Team und setzten die Havelser immer wieder unter Druck. Sie wirkten wacher und in vielen Fällen etwas gedankenschneller als die Gastgeber. „Die waren deutlich stärker im Spiel, als wir das erwartet hatten“, sagte Havelses Trainer Christian Benbennek. Nachdem Torwart Alexander Dlugaiczyk zweimal gegen Dennis Carusone (32.) und Rodi Celik (36.) rettete, erzielte Maurice Maletzki die Führung (42.). Er wurde von Yilmaz bedient und hatte nur noch Lupo-Torwart Tobias Bremer vor sich. „Nach der Pause zeigten wir ein ganz anderes Gesicht, waren zielstrebiger“, lobte Benbennek sein Team. Almir Kasumovic erhöhte per Kopf aus zehn Metern nach Freistoß von Maletzki (65.) und nur eine Minute später war Maletzki erneut zur Stelle. Er schob den Ball aus kurzer Distanz ins Tor. Doch das größere Lob gebührte hierbei Can Tuna, der im Mittelfeld den Ball eroberte und dann Maletzki perfekt mit einem hohen Ball bediente. Kasumovic, der bislang in allen Pflichtspielen der Havelser getroffen hat, war schließlich mit dem 4:0 zur Stelle (75.).

Die Bilder vom Havelser Sieg gegen Lupo Martini Wolfsburg

Doppeltorschütze Almir Kasumovic wird nach dem Spiel von seinen Fans gefeiert Zur Galerie
Doppeltorschütze Almir Kasumovic wird nach dem Spiel von seinen Fans gefeiert ©
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Das Thema Pokal ist für Benbennek nun erst einmal abgehakt. „Damit können wir uns ab dem 1. Oktober wieder befassen.“ Denn am 3. Oktober folgt in der nächsten Runde wieder ein Heimspiel – dann ist der 1. FC Germania Egestorf/Langreder zu Gast. „Der Pokal ist schon eine ganz wichtige Sache für den TSV Havelse“, weiß der Trainer. „Havelse hat eine Sehnsucht nach dem DFB-Pokal“, stellte Manager Stefan Pralle fest. Das letzte Erlebnis gab es 2012. Damals gab es einen 3:2-Sieg über den 1. FC Nürnberg und später eine Niederlage gegen den VfL Bochum. „Es wäre für die Stadt Garbsen toll, wenn wieder mal ein Bundesligist zu uns käme“, so Yilmaz, der damals noch für die Havelser A-Jugend kickte.

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