01. Oktober 2018 / 16:26 Uhr

"Katastrophale Schiedsrichter" in Wettbergen verärgern Wennigsens Bornschein 

"Katastrophale Schiedsrichter" in Wettbergen verärgern Wennigsens Bornschein 

Tobias Kurz
Keine Punkte für den TSV Wennigsen in Wettbergen.
Keine Punkte für den TSV Wennigsen in Wettbergen. © deisterpics/Stefan Zwing
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Das Kreisligaspiel gegen den TuS Wettbergen durfte der TSV Wennigsen nur mit neun Spielern beenden. Trainer Jan Bornschein war nach dem Spiel stinksauer - nicht nur, weil seine Mannschaft am Ende mit 2:1 verlor. Mit der Schiedsrichterleistung war der Wennigser alles andere als zufrieden.

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Einen gebrauchten Sonntag erwischte der TSV Wennigsen in Wettbergen. Nicht weil die eigene Leistung nicht stimmte, vielmehr brachten einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen die Gäste auf die Verliererstraße.

"Eine absolute Frechheit, da Elfmeter zu pfeifen"

Trainer Jan Bornschein war stinksauer und schimpfte: „Das war in der ersten Halbzeit eine katastrophale Leistung des Schiedsrichtergespanns.“ Schon nach wenigen Minuten nahm das Unheil für den Tabellen-14. seinen Lauf, als ein Wennigser den Ball im Strafraum aus kurzer Distanz an die Hand geschossen bekam. Der Unparteiische gab Elfmeter, Johann Ehrentraut verwandelte (5.). „Eine absolute Frechheit, da Elfmeter zu pfeifen“, ärgerte sich Bornschein.

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Nach zehn Minuten gelb-rot

Der Wennigser Frust wurde noch größer, als Frederik Ast nach einem vergleichsweise harmlosen Zweikampf die glatte rote Karte sah (20.). „Wir standen alle völlig fassungslos draußen. Der Linienrichter hatte beste Sicht, hat aber nicht eingegriffen“, berichtete Bornschein. Dass Daniel Fetköther, der erst zehn Minuten zuvor für den verletzten Julian Wegner (Muskelfaserriss) eingewechselt wurde, auch noch zu Recht mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde (32.), machte das Desaster für Wennigsen noch vor der Pause perfekt. „Das war dumm von Daniel“, räumte Bornschein ein.

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"Es ist nicht aufgefallen, dass wir zwei weniger waren"

Seine Mannschaft steckte dennoch nicht auf, ließ gegen im letzten Drittel harmlose Wettberger nicht viel zu und setzte selbst Nadelstiche. „Es ist nicht aufgefallen, dass wir zwei weniger waren“, meinte Bornschein. Denis Zbitnev erzielte schließlich den verdienten Ausgleich (66.). Doch am Ende schwanden die Kräfte. Nach einem Ballverlust von Jakob Peters auf der linken Seite landete der Ball über Umwege bei Vincent Weger, der Wennigsen mit dem 2:1 den K.o. versetzte (78.).

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