Eduard Geyer (links) und Katharina Kruse, Schiedsrichterin aus Ludwigsfelde, beim Eduard Geyer (links) neben Katharina Kruse, Schiedsrichterin aus Ludwigsfelde, beim "Länderspiel" 500 Jahre Reformation in der Lutherstadt Wittenberg. © Frank Neßler
Eduard Geyer (links) und Katharina Kruse, Schiedsrichterin aus Ludwigsfelde, beim

Schiedsrichterin Katharina Kruse trifft die richtigen Entscheidungen

Schiedsrichterin aus Ludwigsfelde bei historischem Fußballspiel in Wittenberg – Gastgeber von Eduard Geyer gecoacht

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Einen entspannten Nachmittag erlebte Katharina Kruse am Sonnabend in der Lutherstadt Wittenberg. Dort stand die Schiedsrichterin aus Ludwigsfelde bei einem ganz besonderen Fußballspiel an der Seitenlinie. Aus Anlass des 500. Reformationsjubiläums empfing ein Benefizteam aus der Lutherstadt die Auswahl des Vatikans aus Rom und setzte sich 2:0 durch. Die Wittenberger nahmen damit Revanche für die Hinspielniederlage. Vor zwei Jahren, beim ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften in Rom, unterlagen die Kicker aus der Lutherstadt 0:1.
Katharina Kruse, die zusammen mit den Brüdern Alrik und Fabian Luther aus Halle an der Saale das Schiedsrichtertrio der Partie mit historischer Tragweite bildete, war mit ihrer Leistung zufrieden. „Mit meinen fünf Entscheidungen, die ich zu treffen hatte, lag ich immer richtig“, erklärte die Ludwigsfelderin.

Viel Spaß hatte am Sonnabend auch Trainerlegende Eduard Geyer in der Lutherstadt. Der 72-Jährige, der als Coach unter anderem für Dynamo Dresden, die DDR-Nationalmannschaft und für Energie Cottbus erfolgreich tätig war, ist von den Gastgebern extra für diese Partie verpflichtet worden. „Es hat alles mitgespielt, der liebe Gott hat sogar bestes Fußballwetter geschickt“, sagte Geyer. Den Fußballern des Wittenberger Benefizteams zollte er großen Respekt. „Wie die sich gefreut haben, das Rückspiel mit 2:0 zu gewinnen. Es gab ja auch mal eine Phase, in der es nicht so gut lief“, erklärte er. Geyer gab von der Bank aus seinem Team, das überwiegend aus Hobbykickern bestand, immer wieder taktische Hinweise. „Fußballspielen auf höherem Niveau ist eben doch schwieriger als man denkt“, so der Kultcoach, für den die Rückkehr auf die Trainerbank eine Ausnahme bleiben wird. „Es gibt zwar Angebote, aber über die will ich heute nicht reden“, erklärte Geyer, „generell will ich meine Ruhe genießen.“

Region/Brandenburg Kreis Dahme/Fläming Ludwigsfelder FC

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