10. August 2018 / 14:24 Uhr

Kein Geld: Eintracht Braunschweig ohne Neuzugänge gegen Wiesbaden

Kein Geld: Eintracht Braunschweig ohne Neuzugänge gegen Wiesbaden

Alex Leppert
Wo bleibt die Verstärkung Im Spiel gegen Wehen muss die Eintracht ohne weitere Neuverpflichtungen den ersten Dreier einfahren.
Wo bleibt die Verstärkung Im Spiel gegen Wehen muss die Eintracht ohne weitere Neuverpflichtungen den ersten Dreier einfahren. © 2018 Getty Images
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Bislang lief der Neustart von Eintracht Braunschweig in der 3. Liga eher holprig an. Vor allem offensiv drückt der Schuh noch gewaltig. Für Abhilfe sollen externe Zugänge sorgen, doch um diese zu finanzieren, müssen zunächst noch Spieler abgegeben werden.

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Ohne einen der angekündigten neuen Spieler muss Fußball-Drittligst Eintracht Braunschweig am Samstag (14 Uhr) beim SV Wehen Wiesbaden antreten. Das große Problem: Die drei zum Verkauf stehenden Akteure, die das nötige Geld einbringen sollen, sind immer noch da.

Beim Heimspiel gegen Zwickau saßen sie ganz oben unterm Dach der Haupttribüne: der Norweger Gustav Valsvik, der Schwede Christoffer Nyman und der Nigerianer Suleiman Abdullahi. Kummultierter Wert nach Einschätzung von transfermarkt.de: gut vier Millionen Euro.

Bilder vom Spiel der 3. Liga zwischen Eintracht Braunschweig und dem FSV Zwickau

Philipp Hofmann (Eintracht Braunschweig) führt den Ball eng am Fuß. Zur Galerie
Philipp Hofmann (Eintracht Braunschweig) führt den Ball eng am Fuß. ©
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Kaum Interessenten auf dem Markt

Realistisch ist wohl eher etwas weniger, schließlich ist Nyman nicht ansatzweise fit und Abdullahi hat zumindest innerhalb Deutschlands große Sprachprobleme. Der Markt für das Trio, von dem Valsvik und Nyman sogar schon Länderspiele absolviert haben, ist aber natürlich international.

Der für skandinavische Spieler (und deutsche Verkäufer) lukrative englische Markt fällt jedoch weg, das Transferfenster ist seit Donnerstagabend zu.

In Schweden (11. August) und Norwegen (15. August) endet die Transferperiode ebenfalls – allerdings sind diese Länder in Sachen Millionen-Ablöse traditionell ohnehin eher Verkäufer als Käufer.

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Fans zeigen sich besorgt

Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold spricht lediglich von laufenden „vorbereitenden Gesprächen“. Viele Fans haben nun die Sorge, dass die drei erst so spät verkauft werden, dass man bis zum 31. August selbst noch nur Notlösungen verpflichten könnte.

In Wehen wird die Eintracht daher noch ohne Offensivverstärkungen auskommen müssen. Eventuell stehen diesmal sogar die einzigen zentralen Stürmer, Philipp Hofmann und Yari Otto, beide gemeinsam auf dem Feld.

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