Überflieger: Dimitri Payet war bei der EM nur selten zu stoppen. © dpa

Kein Mailand, kein Madrid: Payet will bei West Ham bleiben

Er war einer der Stars der Europameisterschaft in Frankreich, nun locken Europas Top-Klubs. Doch Dimitri Payet will nicht zu Real oder Inter, schwört seinem Verein West Ham die Treue.

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Immer mehr Fußballprofis folgen dem Ruf des Geldes, wechseln in die USA oder nach China, um dort unvorstellbare Millionen-Gehälter einzustreichen. Ein aktuelles Beispiel dafür ist Italien EM-Torjäger Graziano Pellé, der jetzt beim Chinesen-Klub Shandong Luneng 16 Millionen im Jahr verdient.

Bei all diesem Geld-Wahn ist es doch angenehm, wenn einer aus der Reihe tanzt und einmal nicht dem Ruf des Geldes folgt und bei seinem Stammverein bleibt - selbst wenn der lockende Klub nicht Shandong Luneng, sondern Real Madrid heißt.

Dimitri Payet, französische Sturm-Entdeckung bei der EM, soll laut Berichten der "Sun" einem Wechsel zum Champions League-Sieger persönlich den Riegel vorgeschoben. "Ich werde zu hundert Prozent bleiben", wird der 29-Jährige zitiert.

Kein Madrid, kein Mailand - Payet schwört West Ham die Treue!

Sämtliche europäische Top-Klubs haben Payet nach dem starken Turnier (3 Tore, 2 Vorlagen) ins Visier genommen, buhlen mit Angeboten jenseits der 50 Milllionen-Marke um den schussgewaltigen Außenstürmer.

Payet kann das nicht umstimmen: "Ich habe davon gehört und fühle mich geschmeichelt. Aber ich liebe diesen Verein. Ich kann es kaum erwarten im Olympia-Stadion (neue Heimstätte von West Ham) aufzulaufen. Das kann ich den Fans versichern."

West Hams Vize-Boss David Gold hatte schon vor Tagen gesagt, dass man alles tun würde, um Payet zu halten. "Wir wollen unsere Mannschaft verbessern und Dimitri ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses. Wir sind kein Verkäufer-Klub mehr und investieren in unsere Zukunft."

Damals sagte Gold aber auch, dass man realistisch sein müsse, sollten Vereine wie Real oder Barcelona kommen. Doch wie es jetzt aussieht, kann selbst das Payet nicht von seinem Herzensverein trennen.

Die Top-Elf der EM 2016

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