14. September 2018 / 12:48 Uhr

Keine "einfache Geschichte" für den TSV Hasenbüren

Keine "einfache Geschichte" für den TSV Hasenbüren

Dennis Schott
TSV - SVT 030
Blieb mit seinem Team zuletzt dreimal ungeschlagen: Hasenbüren-Coach Manfred Feuerriegel. © Dennis Schott
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Der wiedererstarkte Bezirksligist muss beim noch ungeschlagenen FC Roland antreten

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Der Auftakt war verheißungsvoll. Im ersten Pflichtspiel unter Neu-Coach Manfred Feuerriegel schmiss der TSV Hasenbüren den klassenhöhreren (und danach ausnahmslos siegreichen) TSV Melchiorshausen aus dem Lotto-Pokal. Es folgten gegen den ATSV Sebaldsbrück (0:2 im Pokal) und TuSpo Surheide (0:3) zwei enttäuschende Auftritte, ehe die Hasenbürener zuletzt dreimal ungeschlagen blieben (zwei Siege). Der Bremer Bezirksligist durchlebt in der noch jungen Saison also bereits ein kleines Wechselbad der Gefühle. Womit diese Schwankungen zu erklären sind? "Wenn ich das bloß wüsste...", antwortet Hasenbürens Coach Manfred Feuerriegel. Die wichtigste Erkenntnis dabei aber sei: Die jüngsten Ergebnisse sprächen wieder für eine positive Tendenz, so Feuerriegel, dessen Versuch einer Erklärung so lautet: "Ich denke, dass wir - Trainer und Mannschaft - uns mehr gefunden haben. Man muss aber genauso sagen, dass wir noch einige Defizite haben."

Eine erste Analyse sei immer mit Vorsicht zu genießen, allein schon, weil die Saison erst wenige Spiele alt ist, so der Hasenbüren-Coach. Und wenn sich Manfred Feuerriegel die zweite Hälfte vom vergangenen Spiel gegen die SG Aumund-Vegesack II (Endstand 2:0) in Erinnerung ruft, "dann war das auch nicht das Gelbe vom Ei." Trotzdem ist er natürlich froh, dass sein Team eine Trendwende eingeläutet hat, nachdem der Saisonstart etwas holprig verlaufen war. "Vielleicht haben wir Sebaldsbrück und Surheide ein bisschen auf die zu leichte Schulter genommen", mutmaßt Feuerriegel rückblickend. Die bislang eingefahrenen sieben Zähler sind für den TSV Hasenbüren, der damit den fünften Platz belegt, trotzdem eine ordentliche Ausbeute.

Jetzt wartet auf den Bezirksligisten allerdings "keine einfache Geschichte", wie es Feuerriegel formuliert. Der TSV Hasenbüren muss beim FC Roland antreten. Die Rolander um Trainer Marc Coldewey sind nach vier Spielen noch ungeschlagen, mussten mit dem überraschenden Remis bei Kellerkind CF Victoria zuletzt aber die ersten Punktverluste hinnehmen. Besonders auffällig dabei war, dass die gefährlichste Offensive der Liga zuletzt ohne eigenen Treffer blieb. So auch Rolands Goalgetter Sadra Farokhnia. "Der FC Roland ist aber nicht nur Sadra Farokhnia. Da spielen noch ein paar mehr mit", ist für Feuerriegel klar, dass der momentane Erfolg der Rolander nicht nur an ihrem treffsicheren Stürmer liegt. Sich einzig auf 43-fachen Torschützen der Vorsaison zu konzentrieren, wäre fatal, so Feuerriegel. Den gefährlichen Angriff wollen die Hasenbürer über das Kollektiv bändigen.

Anpfiff: Sonntag um 15 Uhr, BSA Volkmannstraße

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